﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20133534</id><updated>2025-11-14T06:43:30Z</updated><additionalIndexing>2846;28;Bericht;Familienbudget;Ausgaben der privaten Haushalte;volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (speziell);Sozialausgaben;Genossenschaft;Miete;Wohnungsbau</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2455</code><gender>f</gender><id>405</id><name>Fehr Jacqueline</name><officialDenomination>Fehr Jacqueline</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische 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behandelt</name></state><state><date>2013-09-27T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2296</code><gender>m</gender><id>97</id><name>Gross Andreas</name><officialDenomination>Gross Andreas</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2702</code><gender>m</gender><id>3899</id><name>Nussbaumer Eric</name><officialDenomination>Nussbaumer</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2745</code><gender>m</gender><id>4032</id><name>Jans Beat</name><officialDenomination>Jans</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2630</code><gender>f</gender><id>1129</id><name>Schenker 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Gemäss Haushaltsbudgeterhebung 2011 wenden die Schweizer Haushalte über 15 Prozent des verfügbaren Einkommens für Wohnen und Energie auf. Ungefähr 60 Prozent aller hier lebenden Personen sind Mieterinnen und Mieter. Wohnungspreise sind damit von eminenter volkswirtschaftlicher Bedeutung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der genossenschaftliche Wohnungsbau ermöglicht den Mieterinnen und Mietern das Wohnen zu bezahlbaren Preisen. Verschiedene Studien belegen, dass genossenschaftliche Wohnungen günstiger sind, nicht zuletzt, weil die Mieten bei Mieterwechseln weniger stark ansteigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Haushalte einen kleineren Teil des verfügbaren Einkommens fürs Wohnen aufwenden müssen, bleibt Geld übrig für andere Konsumbedürfnisse (u. a. Ferien, Freizeit usw.) und für Investitionen, zum Beispiel in die persönliche Weiterbildung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bezahlbare Wohnungen schützen zudem finanzschwache Haushalte vor dem Gang aufs Sozialamt oder vor armutsgefährdender Verschuldung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die angeregte Studie soll diese Effekte aufzeigen und damit Entscheidungsgrundlagen für Gemeinden und Kantone schaffen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bund arbeitet im Rahmen der Wohnraumförderung eng mit Wohnbaugenossenschaften und anderen gemeinnützigen Bauträgern zusammen. Es wäre deshalb von öffentlichem Interesse, die volkswirtschaftlichen Effekte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus zu kennen. Die Beantwortung der Fragestellung und die Durchführung der gewünschten Untersuchung stösst jedoch auf verschiedene Hürden. Erstens macht der Anteil der Genossenschaftswohnungen am Bestand der bewohnten Wohnungen in der Schweiz lediglich etwa 4 bis 5 Prozent aus. Auch unter Einbezug des Wohnungsbestandes weiterer gemeinnütziger Bauträger bleibt der Marktanteil zu gering, als dass in einer landesweiten Betrachtung nachweislich volkswirtschaftliche Effekte zugeordnet werden könnten. Zweitens würde die Studie voraussetzen, dass die dafür notwendigen statistischen Grundlagen zur Verfügung stehen. Seit der Neukonzeption der Gebäude- und Wohnungszählung sind die Eigentümer der Wohngebäude und Wohnungen nicht mehr bekannt. Über Umwege ist es zwar möglich, den Wohnungsbestand der Wohnbaugenossenschaften annäherungsweise zu eruieren und über die Verbindung mit dem Personenregister auch Kenntnisse über die Bewohnerschaft zu erhalten. Allerdings werden auch dann die für den angeforderten Bericht zentralen Angaben zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Haushalte in Genossenschaftswohnungen fehlen. Drittens stellen sich verschiedene methodische Fragen, besonders bezüglich Abgrenzung der Effekte und Einbezug der Opportunitätskosten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus den genannten Gründen ist die Machbarkeit der verlangten Studie nicht gegeben. Weil wie erwähnt jedoch ein öffentliches Interesse an besseren Kenntnissen besteht, wird sich das Bundesamt für Wohnungswesen im Rahmen seiner Forschungstätigkeit der methodischen Fragen und der statistischen Grundlagen annehmen und abklären, ob allenfalls in einem Kanton oder in einer Stadt die Wirkungen des genossenschaftlichen Wohnungsbaus beispielhaft aufgezeigt werden können.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird gebeten, in einer Studie die volkswirtschaftlichen Effekte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus und speziell die Auswirkungen auf die Sozialbudgets der Gemeinden, Städte und Kantone darzustellen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Volkswirtschaftliche Effekte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus</value></text></texts><title>Volkswirtschaftliche Effekte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus</title></affair>