{"id":20133745,"updated":"2023-07-28T06:59:00Z","additionalIndexing":"2841;arztähnlicher Beruf;Hauswirtschaft;Gebrechlichenpflege;freiwillige Arbeit;Langzeitpflege;soziale Betreuung;NFP;Fremdarbeiter\/in;Familie (speziell);mitarbeitende\/r Familienangehörige\/r","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2707,"gender":"f","id":3904,"name":"Schmid-Federer Barbara","officialDenomination":"Schmid-Federer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion CE","code":"M-E","id":3,"name":"Fraktion CVP-EVP"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-09-19T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4910"},"descriptors":[{"key":"L07K01050511010101","name":"Langzeitpflege","type":1},{"key":"L04K01040402","name":"Gebrechlichenpflege","type":1},{"key":"L05K0702030208","name":"freiwillige Arbeit","type":1},{"key":"L05K0704060202","name":"Hauswirtschaft","type":1},{"key":"L05K0702020109","name":"Fremdarbeiter\/in","type":1},{"key":"L05K0702020113","name":"mitarbeitende\/r Familienangehörige\/r","type":2},{"key":"L03K010303","name":"Familie (speziell)","type":2},{"key":"L04K01050401","name":"arztähnlicher Beruf","type":2},{"key":"L05K1602020107","name":"NFP","type":2},{"key":"L04K01040406","name":"soziale Betreuung","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-09-25T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2013-11-13T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1379541600000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1443132000000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2516,"gender":"f","id":494,"name":"Meier-Schatz Lucrezia","officialDenomination":"Meier-Schatz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2684,"gender":"f","id":3881,"name":"Gilli Yvonne","officialDenomination":"Gilli"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2744,"gender":"f","id":4031,"name":"Ingold Maja","officialDenomination":"Ingold"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2646,"gender":"f","id":1288,"name":"Amherd Viola","officialDenomination":"Amherd"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2580,"gender":"f","id":1071,"name":"Humbel Ruth","officialDenomination":"Humbel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2747,"gender":"f","id":4036,"name":"Streiff-Feller Marianne","officialDenomination":"Streiff"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2496,"gender":"f","id":472,"name":"Haller Vannini Ursula","officialDenomination":"Haller"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2748,"gender":"f","id":4040,"name":"Schneider-Schneiter Elisabeth","officialDenomination":"Schneider-Schneiter"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2525,"gender":"f","id":502,"name":"Riklin Kathy","officialDenomination":"Riklin Kathy"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2680,"gender":"f","id":3877,"name":"Fiala Doris","officialDenomination":"Fiala"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2635,"gender":"m","id":1110,"name":"Vischer Daniel","officialDenomination":"Vischer Daniel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2592,"gender":"m","id":1133,"name":"Darbellay Christophe","officialDenomination":"Darbellay"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2771,"gender":"m","id":4063,"name":"Müller-Altermatt Stefan","officialDenomination":"Müller-Altermatt"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2782,"gender":"f","id":4081,"name":"Kessler Margrit","officialDenomination":"Kessler"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2787,"gender":"m","id":4085,"name":"Vogler Karl","officialDenomination":"Vogler"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2798,"gender":"m","id":4087,"name":"Gschwind Jean-Paul","officialDenomination":"Gschwind"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2707,"gender":"f","id":3904,"name":"Schmid-Federer Barbara","officialDenomination":"Schmid-Federer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion CE","code":"M-E","id":3,"name":"Fraktion CVP-EVP"},"type":"author"}],"shortId":"13.3745","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die Pflegebedürftigkeit in der Schweiz nimmt zu. Zwar sind in der Schweiz die Dienste für die kassenpflichtige Fachpflege teilweise vorbildlich ausgebaut. Handelt es sich aber um eine längere Pflegebedürftigkeit (Monate\/Jahre), nicht um eine Akutpflege, hängt die Gesundheitsversorgung im Privathaushalt im Wesentlichen vom Engagement einzelner Individuen, Paare und Familien ab. Dies birgt für die Angehörigen grosse organisatorische, personelle und finanzielle Herausforderungen. <\/p><p>Der Obsan-Bericht 57, \"Care-Migration\", legt dar, dass Angehörige aufgrund der hiesigen strukturellen Schwächen in der häuslichen Langzeitversorgung vermehrt auf die Unterstützung von Care-Migranten (in erster Linie Frauen) zurückgreifen, auch deshalb, weil zwischen den beiden Möglichkeiten \"Privathaushalt\" und \"Pflegeheim\" nur ein mangelndes, quantitativ eingeschränktes Angebot besteht. Noch ist das Ausmass der Care-Migration in Schweizer Privathaushalten im Vergleich zum benachbarten Ausland relativ gering. Dennoch zeigt das Phänomen die Schwachstellen der hiesigen Langzeitversorgung auf. Überdies bergen diese transnationalen Arrangements für die Schweiz neue pflege- und gesundheitswissenschaftliche, rechtliche sowie sozialpolitische Herausforderungen.<\/p><p>Ein nationales Forschungsprogramm zum Thema \"Long-Term Care\" bietet die Chance, die Konzeption der häuslichen Langzeitversorgung genauer zu beleuchten und über die Schweizer Situation der Langzeitversorgung Aufschluss zu geben. Mithilfe dieser Ergebnisse können differenzierte Zukunftsstrategien für die häusliche Langzeitversorgung erstellt werden, welche sowohl der modernen Pflegepräferenz im Privathaushalt als auch den personellen und finanziellen Ressourcen der öffentlichen Hand und der Angehörigen gerecht werden.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der in der Motion erwähnte Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) \"Care-Migration - transnationale Sorgearrangements im Privathaushalt\" (van Holten et al., Neuenburg, 2013) bietet eine breite Analyse der häuslichen Gesundheitsversorgung. Der Bericht hält fest, dass die Ergebnisse insgesamt darauf hindeuten, dass das Ausmass der Care-Migration in Privathaushalten in der Schweiz geringer ist als im benachbarten Ausland. Er deckt aber auch strukturelle Schwächen in der häuslichen Langzeitversorgung in der Schweiz auf. Nicht selten stehen weder Angehörige noch genügend Gesundheitsfachpersonen zur Verfügung, um die langdauernde Betreuung zu Hause sicherzustellen. Dass die Schweiz zur Sicherstellung der häuslichen Versorgung auf mehrheitlich weibliche Arbeitskräfte aus dem Ausland zurückgreift, wirft Fragen zur Verteilung der Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern wie auch zur globalen Ungleichheit und zur sozialen Verantwortung der Schweiz über die Landesgrenzen hinaus auf.<\/p><p>Entsprechend dem Anliegen der Motion schlägt der Bericht unter anderem vor, zur Schliessung von Wissenslücken ein nationales Forschungsprogramm (NFP) \"Long-Term Care\" zu lancieren. Ferner erarbeitet die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) gegenwärtig im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ein umfassendes Konzept Versorgungsforschung. Das Konzept soll die Frage beantworten, welche Versorgungsforschung die Schweiz braucht. Es soll als Grundlage für die Eingabe in die Prüfrunde für ein NFP Versorgungsforschung dienen.<\/p><p>Im Rahmen einer Gesamtbetrachtung nach Vorliegen des Konzepts der SAMW kann das Anliegen geprüft und allenfalls als eine Priorität - neben anderen - berücksichtigt werden. Ein eigenes NFP für die Thematik Langzeitversorgung erscheint dem Bundesrat gegenwärtig nicht zielführend.<\/p><p>Die interessierten Kreise haben die Möglichkeit, gemäss den etablierten Verfahren (siehe Forschungs- und Innovationsförderungsverordnung, V-FIFG, Art. 5-8, SR 420.11) zur Lancierung neuer NFP einen entsprechenden Vorschlag einzureichen. Des Weiteren haben Forschende jederzeit auch die Möglichkeit, wissenschaftliche Projekte zu Einzelfragen aus dem erwähnten Themenfeld beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) einzureichen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein nationales Forschungsprogramm \"Langzeitversorgung\" ins Leben zu rufen, mit dem Ziel, Lösungsansätze in Bezug auf die Unzulänglichkeiten der häuslichen Langzeitbetreuung und der damit verbundenen Problematik der Care-Migration aufzuzeigen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Nationales Forschungsprogramm \"Langzeitversorgung\""}],"title":"Nationales Forschungsprogramm \"Langzeitversorgung\""}