﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20133791</id><updated>2023-07-28T07:21:58Z</updated><additionalIndexing>12;Verbrechen gegen Personen;häusliche Gewalt;sexuelle Gewalt;Gewalt;Opferhilfe;Gesetz;Gesetzesevaluation</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2013-09-25T00:00:00Z</date><legislativePeriod>49</legislativePeriod><session>4910</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L04K01010207</key><name>Gewalt</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0501020103</key><name>Verbrechen gegen Personen</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0101020701</key><name>häusliche Gewalt</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0501020501</key><name>Opferhilfe</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K08070301</key><name>Gesetzesevaluation</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K050102010305</key><name>sexuelle Gewalt</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L05K0503010102</key><name>Gesetz</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>1</id><name>Bekämpft</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2013-12-13T00:00:00Z</date><text>Bekämpft. Diskussion verschoben</text><type>27</type></resolution><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2015-09-25T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>+</code><date>2013-11-13T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EJPD</abbreviation><id>5</id><name>Justiz- und Polizeidepartement</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2013-09-25T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2015-09-25T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2323</code><gender>m</gender><id>214</id><name>Stamm Luzi</name><officialDenomination>Stamm</officialDenomination></councillor><type>controvert</type></role><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2455</code><gender>f</gender><id>405</id><name>Fehr Jacqueline</name><officialDenomination>Fehr Jacqueline</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>13.3791</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Seit Inkrafttreten des totalrevidierten Bundesgesetzes über die Opferhilfe (OHG) im März 2007 sind die Beträge für Entschädigung und Genugtuung plafoniert. Diese Plafonierung hat dazu geführt, dass sämtliche Leistungen an Opfer gekürzt wurden. Angesichts der enormen Kosten, die der Staat für die Täter aufwendet, wird dies von weiten Teilen der Bevölkerung als stossend und ungerecht empfunden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleiches gilt für das Recht auf Betreuung, Begleitung und Therapie. Der Bericht zum Postulat "Mehr Anzeigen, mehr Abschreckung" (09.3878) listet unter 8.3 auf, in welchen Bereichen Massnahmen möglich sind, um die Situation der Opfer zu verbessern. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Unterstützung des Opfers während des Strafverfahrens und dabei auch dem neuen Strafprozessrecht zu. Hier wiederum soll ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen als eigenständige Akteure im Verfahren gelegt werden. Grundsätzlich sollen die Opfer mindestens so viel Unterstützung beim Weg zurück in die Gesellschaft erhalten wie die Täter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie der Bundesrat in verschiedenen Antworten auf parlamentarische Vorstösse sowie im erwähnten Bericht zum Postulat "Mehr Anzeigen, mehr Abschreckung" ausführt, ist eine Evaluation des Bundesgesetzes über die Opferhilfe (OHG) für 2016 geplant. Dies würde bedeuten, dass mögliche Anpassungen im OHG und allenfalls auch in der Strafprozessordnung erst gegen Ende des laufenden Jahrzehnts möglich wären. Vor dem Hintergrund der vielen Vorarbeiten und Berichte sowie auch der parlamentarischen Arbeiten (z. B. zur parlamentarischen Initiative 09.430) ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Opfer noch so lange auf Verbesserungen warten sollten. Der Bundesrat wird deshalb aufgefordert, die Evaluation sofort an die Hand zu nehmen und dem Parlament die Reformvorschläge nach Möglichkeit noch im Laufe dieser Legislatur vorzulegen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, die für 2016 geplante Evaluation des Opferhilfegesetzes vorzuziehen und darauf gestützt dem Parlament rasch Vorschläge für eine Revision des OHG zur besseren Unterstützung der Opfer von Gewaltverbrechen vorzulegen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>OHG-Revision. Opfer besser unterstützen</value></text></texts><title>OHG-Revision. Opfer besser unterstützen</title></affair>