﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20133941</id><updated>2023-07-28T07:32:32Z</updated><additionalIndexing>66;elektrische Leitung;Stromversorgung;Energiespeicherung;Kraftwerk;Sicherung der Versorgung;Stromerzeugung;erneuerbare Energie;Kernkraftwerk</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2013-09-27T00:00:00Z</date><legislativePeriod>49</legislativePeriod><session>4910</session></deposit><descriptors><descriptor><key>L03K170302</key><name>Kraftwerk</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1703030102</key><name>Stromerzeugung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L06K170101060701</key><name>Stromversorgung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L04K17010103</key><name>Energiespeicherung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K1703030101</key><name>elektrische Leitung</name><type>1</type></descriptor><descriptor><key>L05K0701030905</key><name>Sicherung der Versorgung</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L04K17030201</key><name>Kernkraftwerk</name><type>2</type></descriptor><descriptor><key>L03K170503</key><name>erneuerbare Energie</name><type>2</type></descriptor></descriptors><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2015-09-25T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2013-11-20T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2013-09-27T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2015-09-25T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><type>author</type></role><role><councillor><code>2786</code><gender>m</gender><id>4083</id><name>Grossen Jürg</name><officialDenomination>Grossen Jürg</officialDenomination></councillor><type>speaker</type></role></roles><shortId>13.3941</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Insbesondere Atomkraftwerke liefern Bandstrom, welcher regelmässig die Stromleitungen verstopft, obschon die erneuerbaren Energien Einspeisevorrang haben (z. B. tagsüber im Sommer und bei gutem Wind). Die bisher angewandte Vernichtung des Stroms in elektrischen Widerstandsheizungen hat sich überlebt, da diese im Sommer nicht zur Verfügung stehen und im Winter zu ständig hohen Lasten führen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese oftmals abgeschriebenen Kraftwerke drücken die Preise am Strommarkt (Merit-Order-Effekt) und beeinträchtigen damit die Rentabilität der steuerbaren, systemstützenden Erzeugungsanlagen, insbesondere der bestehenden Speicher-Wasserkraftwerke. Das aktuelle Fördersystem droht zudem bei einem verstärkten Ausbau der Laufwasserkraft das Gesamtsystem von der Stromversorgung zu gefährden, da die Investitionsanreize für steuerbare Produktion verschwinden. Dem muss mit entsprechenden Massnahmen entgegengewirkt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis befriedigende, breitabgestützte und mit der EU abgestimmte Lösungen zu den obenerwähnten Herausforderungen gefunden sind, wird als Übergangslösung beantragt, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, um den Weiterbetrieb von Bandlastkraftwerken an die gleichzeitige Bereitstellung von dezentraler oder zentraler Speicherung (z. B. PSW, Speicherzertifikate usw.) zu koppeln. Diese Koppelung müsste im Sinne der Produzenten von Bandstrom sein, denn diese streben letztlich eine nachfragegerechte Strombereitstellung an und können gleichzeitig ihren Beitrag zur Versorgungssicherheit mit innovativen Produkten leisten. Damit können erste Schritte in Richtung eines künftigen Flexibilisierungsmarktes getan werden.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Bandlastkraftwerke haben heute in der Schweiz eine wichtige Bedeutung für die Versorgungssicherheit, indem die Laufwasser- und Kernkraftwerke über 60 Prozent der Schweizer Stromerzeugung liefern. Die Produktion dieser Kraftwerke ist im Vergleich zu den meisten neuen erneuerbaren Energien gut planbar. Diese Kraftwerke sind zudem auch wichtig für die Netzstabilität, da sie technische Dienstleistungen erbringen, die das Gesamtsystem stützen, z. B. Trägheit und Spannungshaltung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das zukünftige Energiesystem, welches der Bundesrat mit der Energiestrategie 2050 anstrebt, erfordert aufgrund der vermehrten volatilen Einspeisung aus Wind- und Solarenergie eine höhere Flexibilität, um den Strom aus diesen Energiequellen besser integrieren zu können. Diese Flexibilität soll durch eine bessere Steuerbarkeit der Produktionsanlagen (insbesondere der erneuerbaren Energien durch eine Anpassung des Fördersystems von der kostendeckenden Einspeisevergütung zu einem Direktvermarktungsmodell), durch eine Flexibilisierung der Nachfrage (Demand Side Management), durch einen Netzausbau und -umbau hin zu Smart Grids sowie durch Speichertechnologien (zentrale und dezentrale) erreicht werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat erachtet es dabei nicht als geeignet, in einer Übergangsphase die Stromproduktion aus Anlagen mit konstanter, aber grundsätzlich steuerbarer Produktion direkt an die Bereitstellung von Speicherung zu koppeln und eine entsprechende Verpflichtung einzuführen. Vielmehr soll eine verursachergerechte Kostentragung angestrebt werden, insbesondere auch der verursachten Ausgleichsenergiekosten. Zudem sollen die weiteren möglichen Massnahmen, welche eine höhere Flexibilität im Strommarkt erreichen (wie Netzumbau und -ausbau, Lastflexibilisierung, steuerbare Produktion), im Wettbewerb zu Speichertechnologien stehen und von den Marktakteuren beurteilt werden können.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Anlagen mit konstanter, nichtsteuerbarer Stromproduktion Systemverantwortung übernehmen und einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Entstopfung der Stromleitung leisten, indem sie mit dem Bereitstellen von oder der Beteiligung an Speicherung für eigene Steuerbarkeit sorgen und bedarfs- und marktgerecht produzieren.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Bandlastkraftwerke sollen die Leitungen nicht mehr verstopfen</value></text></texts><title>Bandlastkraftwerke sollen die Leitungen nicht mehr verstopfen</title></affair>