{"id":20134016,"updated":"2023-07-28T07:10:11Z","additionalIndexing":"24;48;Strassennetz;Moratorium;Energiepreis;Preissteigerung;Strassenbau;Mineralölsteuer;Benzin","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2704,"gender":"m","id":3901,"name":"Reimann Lukas","officialDenomination":"Reimann Lukas"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2013-11-25T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4911"},"descriptors":[{"key":"L04K11070109","name":"Mineralölsteuer","type":1},{"key":"L04K11050502","name":"Preissteigerung","type":1},{"key":"L04K08020318","name":"Moratorium","type":1},{"key":"L06K170401010101","name":"Benzin","type":1},{"key":"L05K1701010605","name":"Energiepreis","type":1},{"key":"L04K18030102","name":"Strassennetz","type":2},{"key":"L05K0705030104","name":"Strassenbau","type":2}],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-12-18T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2014-01-22T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1385334000000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1450393200000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2704,"gender":"m","id":3901,"name":"Reimann Lukas","officialDenomination":"Reimann Lukas"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"}],"shortId":"13.4016","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die Schweizer Bevölkerung hat sich klar gegen eine Erhöhung des Vignettenpreises ausgesprochen. Es wäre eine Missachtung des Volkswillens und der Demokratie, wenn nun einfach der Benzinpreis erhöht würde, so, wie dies Bundesrätin Doris Leuthard angekündigt hat. Für den notwendigen Ausbau der Strasseninfrastruktur braucht es keine neuen Steuern, Gebühren oder Abgaben der Strassenbenutzer.<\/p><p>9,5 Milliarden Franken bezahlen diese jährlich an den Bund. 70 Prozent davon werden für die allgemeine Bundeskasse und den öffentlichen Verkehr im In- und Ausland zweckentfremdet. Das Stimmvolk hat kein Verständnis dafür, dass am Schluss Geld für den Strassenbau im eigenen Land fehlen soll. Es fragt sich zu Recht, was in den vergangenen fünfzehn Jahren mit dem grosszügigen jährlichen Obolus überhaupt gemacht wurde, denn Engpässe, Staus und schlecht unterhaltene Strassen nehmen in unserem Land massiv zu.<\/p><p>Die Botschaft des Stimmvolkes ist klar: Es ist genug Geld für die Strassen da. Bundesrat, Parlament und zuständiges Departement sollten die Energie künftig dafür verwenden, die 9,5 Milliarden Franken der Strassenbenutzer in erster Linie zweckgebunden für die Strasse einzusetzen. Das Volk hat deutlich gemacht, dass es keine weiteren Gebühren-, Abgaben- und Steuererhöhungen im Privatverkehr mehr hinnimmt. Bundesrat und Parlament haben diesen Volkswillen zu akzeptieren.<\/p><p>Im Rahmen der Energiestrategie 2050 vorgeschlagene Preiserhöhungen sehen eine schrittweise Erhöhung bis zum Jahre 2050 vor. Dies lässt sich - unabhängig von einem zehnjährigen Moratorium - gut erreichen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Tarife der Mineralölsteuer und des Mineralölsteuerzuschlags sind in Artikel 12 des Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996 (SR 641.61) geregelt. Eine Erhöhung der entsprechenden Tarife liegt somit in der Kompetenz der Bundesversammlung bzw. im Falle eines Referendums in der des Stimmvolkes. Die Mineralölsteuer wurde seit 1993 und der Mineralölsteuerzuschlag gar seit 1974 nicht mehr erhöht.<\/p><p>Die spezifischen aus dem Strassenverkehr resultierenden Einnahmen auf Bundesebene betrugen im Jahr 2012 rund 7,2 Milliarden Franken: Mineralölsteuer 3 Milliarden Franken, Mineralölsteuerzuschlag 2 Milliarden Franken, Reinertrag Nationalstrassenabgabe 0,3 Milliarden Franken, leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe 1,5 Milliarden Franken, Automobilsteuer 0,4 Milliarden Franken.<\/p><p>Die Verwendung dieser Einnahmen ist in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (SR 101) und in Bundesgesetzen geregelt. Sie wurde in mehreren Volksabstimmungen gutgeheissen. Artikel 86 der Bundesverfassung nennt die zweckgebundenen Ertragsbestandteile sowie die Aufgaben und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr. Die Hälfte des Reinertrags der Verbrauchssteuer auf allen Treibstoffen (ausser den Flugtreibstoffen), der gesamte Reinertrag aus dem Mineralölsteuerzuschlag auf Treibstoffen (ausser den Flugtreibstoffen) sowie der gesamte Reinertrag der Nationalstrassenabgabe sind für Nationalstrassen, für übrige werkgebundene Beiträge an die Bahn (z. B. Neat-Viertel), für Beiträge an Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Städten und Agglomerationen oder für Beiträge an die Kantone für Hauptstrassen zu verwenden.<\/p><p>Der Bundesrat hat bereits mehrfach auf die künftige Entwicklung der Spezialfinanzierung Strassenverkehr hingewiesen (BBl 2012 745; BBl 2012 1577). Aufgrund der sich abzeichnenden Zunahme der Aufwendungen, nicht zuletzt infolge der Teuerungsentwicklung bei gleichzeitig stagnierenden bzw. rückläufigen Erträgen (u. a. aufgrund CO2-Emissionsvorschriften und wachsenden Anteils an Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen), droht der Spezialfinanzierung Strassenverkehr eine Finanzierungslücke. Ohne eine Anpassung des seit vierzig Jahren unveränderten Mineralölsteuerzuschlags kann eine Unterfinanzierung nur mit einschneidenden Sparmassnahmen verhindert werden. Dies würde jedoch die Leistungsfähigkeit und die Qualität der Verkehrsinfrastrukturen, insbesondere der Nationalstrassen, welche einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Standortattraktivität der Schweiz leisten, entscheidend gefährden.<\/p><p>Der Bundesrat will deshalb zu gegebener Zeit seine Vorschläge für ausgaben- und einnahmenseitige Massnahmen zur Deckung der Finanzierungslücke unterbreiten. Mit einem Moratorium zu einer Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags würden die Optionen und der Handlungsspielraum zur Deckung der sich abzeichnenden Finanzierungslücke stark eingeschränkt.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Preis der Mineralölsteuer und der Mineralölsteuerzuschläge für die kommenden zehn Jahre nicht zu erhöhen. Über das Mineralölsteuergesetz bzw. die Mineralölsteuerverordnung ist ein zehnjähriges Moratorium festzulegen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Keine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer. Moratorium"}],"title":"Keine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer. Moratorium"}