{"id":20140416,"updated":"2024-04-10T17:52:44Z","additionalIndexing":"28;2836;junger Mensch;IV-Rente;Prävention;IV-Rentner\/in;psychische Krankheit","affairType":{"abbreviation":"Pa. 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Seit 1995 hat sich die Zahl junger IV-Bezüger mit psychiatrischer Diagnose fast verdreifacht auf 1300 Fälle pro Jahr; das bedeutet ein gravierendes Problem in Bezug auf ihre Lebensperspektiven und auch volkswirtschaftlich. <\/p><p>Was sind die Gründe dafür? <\/p><p>a. Fehlanreize der IV: Junge IV-Bezüger ohne berufliche Ausbildung finden kaum Erwerbsarbeit, bei der sie ein so hohes Einkommen erzielen wie mit Rente plus Ergänzungsleistungen. Deshalb ist kein Anreiz vorhanden, aus der Rente zu kommen. <\/p><p>b. Die gesunkene Toleranz der Lehrbetriebe und Schulen gegenüber schwierigen Jugendlichen erschwert es ihnen trotz Coaching-Angeboten, einen Ausbildungsplatz und eine Perspektive für eine erfolgreiche Berufsausbildung zu finden.<\/p><p>c. Die Ansprüche der Arbeitswelt sind gestiegen, sodass stets bessere Konkurrenten den Jugendlichen mit psychischen Problemen vorgezogen werden. <\/p><p>d. Die Zunahme von psychischen Leiden im Jugendalter (z. B. 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