{"id":20140441,"updated":"2024-04-10T17:48:38Z","additionalIndexing":"2841;28;44;Arbeitskräftebedarf;Krankenversicherung;Arbeitsbedingungen;Frauenarbeit;ärztlicher Beruf","affairType":{"abbreviation":"Pa. 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Ein wesentlicher Grund für die schwierige Situation ist die fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es gibt zu wenig Teilzeitmöglichkeiten und zu wenig bezahlbare Angebote für die Kinderbetreuung. So verlassen viele ausgebildete Ärztinnen den Beruf schon kurz nach dem Abschluss des Staatsexamens. Der Verband der Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte schätzt, dass gegenwärtig zweitausend bis dreitausend Ärztinnen nicht in ihrem Beruf arbeiten. Die Betroffenen geben in entsprechenden Umfragen an, dass die fehlenden Teilzeitangebote (insbesondere auch für Väter) sowie die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für die spezifischen Arbeitszeiten der Spitäler beim Berufsausstieg die entscheidende Rolle gespielt haben. Auch in der Pflege ist die Verweildauer im Beruf mit zehn Jahren sehr kurz. Die Next-Studie, die den Fragen der Verweildauer nachgeht, zeigt dasselbe Bild.<\/p><p>Die bisherigen Appelle und freiwilligen Massnahmen haben nicht den erwünschten Erfolg gebracht. 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Im Zentrum stehen verschiedene Arbeitszeitmodelle sowie bezahlbare und an die Arbeitszeiten angepasste Betreuungsangebote.<\/p>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:<\/p><p>Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung wird wie folgt geändert:<\/p><p>Art. 39 Spitäler und andere Einrichtungen<\/p><p>Abs. 1<\/p><p>Anstalten oder deren Abteilungen, die der stationären Behandlung akuter Krankheiten oder der stationären Durchführung von Massnahmen der medizinischen Rehabilitation dienen (Spitäler), sind zugelassen, wenn sie:<\/p><p>...<\/p><p>Bst. f<\/p><p>über eine ausreichende und bedarfsgerechte Infrastruktur zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf verfügen.<\/p><p>...<\/p><p>Übergangsbestimmung zur Änderung vom ...<\/p><p>Die Bedingung nach Artikel 39 Absatz 1 Buchstabe f muss spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der Änderung erfüllt und in der Folge mit geeigneten Massnahmen regelmässig überprüft werden. 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