{"id":20150423,"updated":"2024-04-10T17:45:12Z","additionalIndexing":"28;32","affairType":{"abbreviation":"Pa. 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Die historisch gewachsene Aufteilung in eine schulische und eine ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit wird der Komplexität der sozialen Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen und der zu lösenden Probleme nicht gerecht. Herausforderungen wie die berufliche und soziale Integration von Kindern und Jugendlichen, die Begleitung von gefährdeten Kindern und Jugendlichen, der Zugang zu bildungsfernen oder armutsgefährdeten Familien sowie nötige erzieherische Vollzugsmassnahmen können auf der Grundlage dieser Zweiteilung nicht zielführend genug bewältigt werden. Aktuell sind die Kantone für die schulische und für die ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit zuständig, sie können also - im Gegensatz zum Bund - in beiden Bereichen tätig werden. Sie haben aber kaum die Möglichkeit, eine über das Lokale hinausgehende Best Practice zu entwickeln, die Wirksamkeit zu prüfen sowie Wissen systematisch auszutauschen und zu transferieren. Eine so ausgerichtete Unterstützung des Bundes würde den Kantonen ein effizienteres Vorgehen ermöglichen und gleichzeitig die Qualität der Aktivitäten steigern.<\/p><p>Fachleute sind sich einig, dass Prävention und Intervention dann am wirksamsten sind, wenn sie früh und situationsspezifisch ansetzen. Es macht Sinn, Kinder und Jugendliche dort abzuholen, wo der Zugang optimal ist - in der Schule. Und es macht Sinn, dann anzusetzen, wenn die Situation nicht bereits eskaliert ist - während der Schuljahre. Die zusätzliche Unterstützung ist jedoch keine Bildungsaufgabe, sie muss deshalb durch Fachleute ausserhalb der Schule stattfinden, jedoch mit ihr vernetzt sein. Das Zusammenspiel der beiden Orte muss für alle Akteure grundsätzlich möglich sein, sodass paralleles Handeln möglich ist und nicht erst sukzessive agiert wird.<\/p><p>Auch die Trennung von Förderung, Schutz und Partizipation macht aus fachlicher Sicht nicht Sinn. Jede Förderung schützt die Kinder und Jugendlichen, jedes Mitwirken ist Förderung - und Schutzmassnahmen wie z. B. eine Fremdplatzierung beinhalten immer auch fördernde Elemente. Die bestmögliche Unterstützung von Kindern und Jugendlichen soll sich an der Sache selber und der konkreten Situation orientieren und nicht daran scheitern, ob die Massnahme nun schulisch oder ausserschulisch bzw. fördernd, schützend oder partizipativ ist. <\/p><p>Der Bundesrat richtet seine Strategie in der Kinder- und Jugendpolitik an der Förderung, dem Schutz und der Partizipation aus; diese drei Säulen sind auch für die meisten Kantone Orientierungspunkte. Die Anpassung von Artikel 67 widerspiegelt diesen gemeinsamen Ansatz und ist kohärent zu den Zielen des Bundes und der Kantone.<\/p>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:<\/p><p>Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:<\/p><p>Art. 67 Unterstützung von Kindern und Jugendlichen<\/p><p>...<\/p><p>Abs. 2<\/p><p>Der Bund kann in Ergänzung zu kantonalen Massnahmen die schulische und ausserschulische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Förderung, Schutz und Partizipation unterstützen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Unterstützung von Kindern und Jugendlichen"}],"title":"Unterstützung von Kindern und Jugendlichen"}