{"id":20153081,"updated":"2023-07-28T14:54:53Z","additionalIndexing":"15;48;55","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":2627,"gender":"m","id":1119,"name":"Rime Jean-François","officialDenomination":"Rime"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-03-10T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4917"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2016-09-21T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"date":"2017-03-15T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2015-05-13T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"KVF-SR","id":22,"name":"Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen SR","abbreviation1":"KVF-S","abbreviation2":"KVF","committeeNumber":22,"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"typeCode":1},"date":"2016-09-30T00:00:00Z","registrations":[{"correspondents":[{"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"councillor":{"code":2682,"gender":"m","id":3879,"name":"Français Olivier","officialDenomination":"Français"},"language":"fr"}],"sessionId":"5007"}]}],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1425942000000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1474408800000+0200)\/","id":11,"name":"Motion an 2. 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Im Verhältnis zum Gewicht und zum Wert des frischen Holzes ist die Transportkosten-Belastung sehr hoch und wegen der jüngsten Frankenaufwertung noch weniger wettbewerbsfähig.<\/p><p>Ab dem Holzschlag im Wald erfolgt der erste Transport zwingend per Lastwagen. Das Umladen auf die Bahn ist in vielen Fällen nicht wirtschaftlich, auch wegen der Schliessung vieler Verladebahnhöfe. Damit wird faktisch die Zielsetzung der Verlagerung des Schwerverkehrs in dieser Branche obsolet: Schon das rechtfertigt eine Erhöhung des Gesamtgewichtes auf 44 Tonnen, wie sonst im kombinierten Verkehr üblich.<\/p><p>Der aktuelle Fuhrpark kann die zusätzliche Nutzlast unter Einhaltung der gesetzlich erlaubten Höchstgewichte für Lastwagen und Anhänger ausschöpfen.<\/p><p>Die Waldstrassen werden weder stärker belastet noch beschädigt.<\/p><p>Mit der Erhöhung von 40 auf 44 Tonnen steigt die Nutzlast von etwa 22 auf 26 Tonnen oder von 24 auf 28 Kubikmeter Rundholz pro Lastenzug. Das spart Kosten, Fahrten und Emissionen.<\/p><p>Diese Massnahme entlastet die Branche um 5 Millionen Schweizerfranken pro Jahr, und sie kostet nichts. Die jüngste Frankenaufwertung sorgt in der Schweizer Holzverarbeitung für enormen Preisdruck im Binnenmarkt, massive Exporteinbussen, Marktanteilverluste und Existenzfragen. Mit betroffen sind die Waldeigentümer durch Ertragseinbussen beim Rohstoff Holz. Waldwirtschaft und Holzverarbeitung brauchen dringend Entlastung und reichen deshalb gemeinsame Vorstösse ein.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Artikel 9 Absatz 1 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) lässt im unbegleiteten kombinierten Verkehr ein höchstzulässiges Gewicht von 44 Tonnen zu. Nach Artikel 9 Absatz 3 SVG kann der Bundesrat auf Verordnungsstufe Ausnahmen vom Höchstgewicht vorsehen für Fahrzeuge, die wegen ihres besonderen Zwecks unvermeidbar höhere Gewichte erfordern (z. B. Autokran), sowie die Voraussetzungen umschreiben, unter denen im Einzelfall unumgängliche Fahrten mit höheren Gewichten durchgeführt werden können (Transport von \"unteilbarem Gut\", der ohne Überschreitung der Gewichtslimite gar nicht möglich wäre, wie z. B. Transport einer schweren Baumaschine).<\/p><p>Die Ausnahmeregelung nach Artikel 9 Absatz 3 SVG gibt dem Bundesrat jedoch keine Kompetenz, das Gesamtgewicht der Fahrzeuge für Rohholztransporte von 40 auf 44 Tonnen zu erhöhen. Weder handelt es sich dabei um Fahrzeuge, die wegen ihres besonderen Zwecks unvermeidbar höhere Gewichte erfordern, noch handelt es sich in Bezug auf das Gewicht um den Transport eines unteilbaren Gutes.<\/p><p>Der Bundesrat will im Übrigen keine Aufweichung der 40-Tonnen-Limite, denn eine Erhöhung der zulässigen Gewichte auf 44 Tonnen für Rohholztransporte hätte präjudizierende Wirkung für andere transportintensive Branchen, die ebenfalls von der Frankenaufwertung betroffen sind.<\/p><p>Zudem wird der Bundesrat mit dem Verzicht auf die geplante und überfällige Abklassierung von Fahrzeugen der Emissionsklassen Euro 3 und 4 auf den 1. Januar 2016 sowie mit der vorläufigen Weiterführung des Rabattes von 10 Prozent für Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 6 den Auswirkungen der Frankenstärke bereits Rechnung tragen. Der Bundesrat erachtet weiter gehende Sonderregelungen zugunsten einer spezifischen Branche als nicht angebracht.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, für Rohholztransporte ein Gesamtgewicht von 44 Tonnen zu erlauben.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Rohholztransporte. Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von 40 auf 44 Tonnen"}],"title":"Rohholztransporte. Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von 40 auf 44 Tonnen"}