{"id":20153155,"updated":"2025-11-14T07:01:22Z","additionalIndexing":"28;2841","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-03-18T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4917"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2017-03-17T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2015-05-13T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1426633200000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1489705200000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2669,"gender":"m","id":3865,"name":"Steiert Jean-François","officialDenomination":"Steiert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2743,"gender":"f","id":4030,"name":"Birrer-Heimo Prisca","officialDenomination":"Birrer-Heimo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2745,"gender":"m","id":4032,"name":"Jans Beat","officialDenomination":"Jans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2630,"gender":"f","id":1129,"name":"Schenker Silvia","officialDenomination":"Schenker Silvia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2583,"gender":"f","id":1131,"name":"Allemann Evi","officialDenomination":"Allemann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3009,"gender":"f","id":4109,"name":"Piller Carrard Valérie","officialDenomination":"Piller Carrard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3026,"gender":"f","id":4121,"name":"Gysi Barbara","officialDenomination":"Gysi Barbara"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3028,"gender":"f","id":4123,"name":"Schneider Schüttel Ursula","officialDenomination":"Schneider Schüttel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3034,"gender":"f","id":4130,"name":"Masshardt Nadine","officialDenomination":"Masshardt"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3035,"gender":"f","id":4131,"name":"Friedl Claudia","officialDenomination":"Friedl Claudia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3036,"gender":"f","id":4134,"name":"Munz Martina","officialDenomination":"Munz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"15.3155","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Spitalbehandlungen aufgrund Magersucht nahmen in den letzten drei Jahren um 30 Prozent zu. Dabei sind vermehrt auch sehr junge Patientinnen betroffen. Jugendliche werden zusehends über die sozialen Medien unter Druck gesetzt - so weit, dass das gestörte Verhältnis zum eigenen Körper nicht mehr als krank gilt, sondern vermehrt als Lifestyle. Eine repräsentative Umfrage der Jugendorganisation Pro Juventute bestätigt den Druck nach einem perfekten Körperbild, der durch die sozialen Medien verstärkt werden kann. Die Organisation macht daher heute anlässlich der aktuellen Meldungen aus der Spitalpflege darauf aufmerksam, dass Jugendliche dringend Aufklärung brauchen.<\/p><p>Für Pro Juventute zeigen die Erfahrungen aus der Spitalpflege, dass die Aufklärung und die Bestärkung von Jugendlichen in ihrem Selbst- und Körperbild eine der zentralen Aufgaben in der Prävention und der Gesundheitsvorsorge sein müssen. Während früher eine typische Magersuchts-Patientin 15 Jahre alt war, sind heute teilweise bereits 9-jährige Mädchen davon betroffen, also bereits Mädchen in der Vorpubertät.<\/p><p>Insgesamt wurden schweizweit 2013 30 Prozent mehr Personen in den Spitälern wegen Magersucht behandelt als noch 2010. Druck auf das Aussehen und die eigene Wahrnehmung werde dabei zusehends auch über die sozialen Medien und das Internet verbreitet.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Der Bundesrat ist sich der Problematik bewusst und unterstützt entsprechende Massnahmen in diesem Bereich im Rahmen des Nationalen Programms Ernährung und Bewegung (NPEB) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Diese Massnahmen werden im Programm \"Healthy Body Image\" (HBI) der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) koordiniert und zusammengefasst. Hinter dem Thema HBI steht die Problematik, dass durch eine verzerrte Körperwahrnehmung keine objektive Beurteilung des Körpers mehr möglich ist, was zu gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen (z. B. Hungern, exzessives Bewegungsverhalten) kombiniert mit depressiven Symptomen (wie Stress, Scham oder Schuldgefühle) führen kann.<\/p><p>Von GFCH werden im Rahmen des Programms HBI verschiedene Projekte der Fachstelle Prävention Essstörungen praxisnah (PEP) zur Stärkung eines gesunden Verhältnisses zum eigenen Körper durchgeführt und wird deren Verbreitung durch die kantonalen Aktionsprogramme Gesundes Körpergewicht gefördert. Die Programme richten sich spezifisch an Jugendliche. So regen z. B. auch Workshops zu selbstbewusstem und kritischem Umgang mit Schönheitsnormen und körperorientierten Leistungsidealen an. Weiter werden Weiterbildungen zum Thema soziale und emotionale Kompetenzen sowie Selbstwertgefühl für Fachpersonen angeboten. Aufgrund der Bedürfnisse aus den Kantonen werden aktuell neue Materialien für Weiterbildungen und für die Integration der Thematik in bestehende Projekte erarbeitet.<\/p><p>Weitere Schwerpunkte im Programm HBI sind Wissensgenerierung und -vermittlung sowie Vernetzung auf europäischer Ebene (z. B. vertritt GFCH die Schweiz in der europäischen Kooperation \"Appearance Matters\"). Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, hat GFCH im März 2013 für die Fachwelt und Politik eine Veranstaltung unter dem Titel \"Healthy Body Image\" organisiert und zwei Grundlagenpapiere (Arbeitspapier 3, \"Gesundes Körperbild - 'Healthy Body Image'\", und Arbeitspapier 29, \"Positives Körperbild bei Jugendlichen\") zum Thema erstellt. 2015 findet erneut ein Forum zu HBI statt (<a href=\"http:\/\/www.gesundheitsfoerderung.ch\">www.gesundheitsfoerderung.ch<\/a> &gt; Public Health &gt; Healthy Body Image).<\/p><p>Der Bundesrat erachtet die bestehenden Aktivitäten als ausreichend und beantragt deshalb, das Postulat unter Verweis auf diese Aktivitäten abzulehnen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Ich bitte den Bundesrat, zu prüfen und Bericht zu erstatten, wie Jugendliche in ihrem Selbst- und Körperbild sowie der Intervention (Beratungsangebote, auch niederschwellig) bestärkt werden können.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Selbst- und Körperbild von Jugendlichen. Lancierung von Programmen"}],"title":"Selbst- und Körperbild von Jugendlichen. Lancierung von Programmen"}