{"id":20153174,"updated":"2023-07-28T06:16:44Z","additionalIndexing":"24;32;48","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":3031,"gender":"m","id":4126,"name":"Stolz Daniel","officialDenomination":"Stolz"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-03-18T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4917"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-06-19T00:00:00Z","text":"Erledigt","type":30}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2015-04-29T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1426633200000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1434664800000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":3031,"gender":"m","id":4126,"name":"Stolz Daniel","officialDenomination":"Stolz"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"15.3174","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Am 15. Januar hat die Schweizerische Nationalbank den Mindestkurs von Fr. 1.20 pro Euro aufgehoben.<\/p><p>Die Luft- und Raumfahrt ist als ausgesprochen exportorientierter Wirtschaftszweig in besonderem Masse von der Aufhebung des Euro-Mindestkurses betroffen. Aber auch Wirtschaftsbereiche, auf deren Prosperität die Luftfahrt angewiesen ist, trifft es hart. Das gilt insbesondere für den Tourismus: Mehr als ein Drittel der ausländischen Touristen erreichen die Schweiz auf dem Luftweg. Vor diesem Hintergrund muss dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Luft- und Raumfahrt grösste Bedeutung zukommen. Dies führt dazu, dass die Branche noch stärker auf Beiträge zur Ausbildung angewiesen ist.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Mit der Aufhebung der Schweizerischen Luftverkehrsschule (SLS) wurden die entsprechenden Artikel des Luftfahrtgesetzes (LFG; SR 748.0) per 1. April 2011 gestrichen und im Rahmen der Revision des LFG durch Artikel 103b ersetzt. Darin wird der Bund beauftragt, die Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung im Bereich der verschiedenen Sparten der Luftfahrt zu fördern.<\/p><p>Bildung, Forschung und ausgereifte Technologien stellen Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Wirtschaft und für den Wohlstand der Bevölkerung dar. Auch die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Luftfahrt und deren Sicherheitsstandard hängen massgeblich von den Fertigkeiten, den Kenntnissen und der Einstellung der Menschen ab, welche die aviatischen Systeme entwerfen, bauen, bedienen oder instand halten. Es gibt heute nur wenige Branchen, in denen der Ausbildung ein derart hoher Stellenwert zukommt.<\/p><p>Der Bundesrat wird voraussichtlich bis Mitte 2015 eine Ausführungsverordnung zu Artikel 103b LFG erlassen. Diese Verordnung wird die Basis für eine finanzielle Unterstützung des Bundes von Ausbildungen in der Aviatik bilden.<\/p><p>Bereits heute unterstützt der Bund mit zweckgebundenen Mineralölsteuereinnahmen Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen technische Sicherheit (Safety), Verbrechensprävention (Security) und Umwelt innerhalb des Luftverkehrs. Finanziert werden projektbezogene Massnahmen, wie beispielsweise freiwillige Weiterbildungsmassnahmen.<\/p>  Antwort des Bundesrates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Die Luft- und Raumfahrt ist auf einen hervorragend ausgebildeten Nachwuchs in allen Sparten angewiesen. Dies aus Sicherheits-, aber auch betriebswirtschaftlichen Gründen. Vor über zehn Jahren hat sich der Bundesrat deshalb in seinem Bericht zur Schweizer Luftfahrtpolitik die Integration der Luftfahrtberufe ins Schweizer Bildungssystem zum Ziel gesetzt. Im Gegensatz zur Praxis in anderen Ländern oder zu vergleichbaren Ausbildungslehrgängen in anderen Branchen in der Schweiz müssen in der Luftfahrt die Ausbildungskosten vollumfänglich entweder von den Betroffenen selbst oder von den betroffenen Unternehmungen getragen werden. Eine Ausbildung zum Linienpiloten kostet z. B. heute über 120 000 Franken. Dies ist eine enorme Belastung für die Betroffenen.<\/p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Frage:<\/p><p>Bereits seit 2011 besteht in Artikel 103 des Luftfahrtgesetzes (LFG) die gesetzliche Grundlage für die Finanzierung der Ausbildung von Luftfahrtberufen. Wann sind konkrete Massnahmen zur Umsetzung von Artikel 103 LFG zu erwarten?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Finanzierung der Ausbildung von Luftfahrtberufen. Der Bund ist gefordert"}],"title":"Finanzierung der Ausbildung von Luftfahrtberufen. Der Bund ist gefordert"}