﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20153552</id><updated>2025-06-25T00:20:13Z</updated><additionalIndexing>44;32;34</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2707</code><gender>f</gender><id>3904</id><name>Schmid-Federer Barbara</name><officialDenomination>Schmid-Federer</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion CE</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Fraktion CVP-EVP</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2015-06-11T00:00:00Z</date><legislativePeriod>49</legislativePeriod><session>4919</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2017-06-15T00:00:00Z</date><text>Annahme</text><type>20</type></resolution><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2019-06-18T00:00:00Z</date><text>Abschreibung</text><type>15</type></resolution><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council i:nil="true" /><date>2019-06-18T00:00:00Z</date><text>Im Zusammenhang mit der Beratung des Geschäfts 19.006.</text><type>0</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2015-08-26T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2015-06-11T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2017-06-15T00:00:00</date><id>26</id><name>Angenommen</name></state><state><date>2019-06-18T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><handling><date>2017-06-15T00:00:00Z</date><legislativePeriod>50</legislativePeriod><session>5009</session></handling><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2657</code><gender>f</gender><id>1337</id><name>Glanzmann-Hunkeler Ida</name><officialDenomination>Glanzmann</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2646</code><gender>f</gender><id>1288</id><name>Amherd Viola</name><officialDenomination>Amherd</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2771</code><gender>m</gender><id>4063</id><name>Müller-Altermatt Stefan</name><officialDenomination>Müller-Altermatt</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2770</code><gender>m</gender><id>4070</id><name>Candinas Martin</name><officialDenomination>Candinas Martin</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3001</code><gender>m</gender><id>4096</id><name>Gmür Alois</name><officialDenomination>Gmür Alois</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3027</code><gender>m</gender><id>4122</id><name>Schläfli Urs</name><officialDenomination>Schläfli</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2707</code><gender>f</gender><id>3904</id><name>Schmid-Federer Barbara</name><officialDenomination>Schmid-Federer</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion CE</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Fraktion CVP-EVP</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>15.3552</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Der Fachkräftemangel in den sogenannten Mint-Berufen ist ausgewiesen. Lehrstellen werden zwar genügend angeboten, aber ungenügend genutzt. Offensichtlich sind die Angebote zu wenig attraktiv bzw. ist die Information für Interessenten immer noch ungenügend. Es ist daher umso erstaunlicher, dass anscheinend Angebote an Schnupperlehrstellen - insbesondere von grossen Unternehmen - zu einem grossen Teil fehlen. Vielerorts werden sogenannte Schnuppertage angeboten, an denen an einem Tag der offenen Tür ein Blick in die Betriebe geboten wird. Aber damit sich die jungen Leute ein Bild davon machen können, was der Beruf umfasst und wie der Betrieb funktioniert, bedarf es eines grösseren Einblicks. Fachleute sprechen von drei Tagen mindestens, idealerweise einer Woche. Die Erfahrungen in solchen Schnupperlehren sind entscheidend für die Berufswahl. Ohne diese Möglichkeit gehen viele Interessentinnen und Interessenten bereits verloren, bevor sie sich ein Bild von den Berufen machen konnten.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass das inländische Potenzial an Fachkräften verstärkt auszuschöpfen ist und dabei insbesondere die Bemühungen verstärkt werden sollen, um den Fachkräftemangel in den Mint-Berufen zu lindern. Das WBF verfolgt dieses Anliegen im Rahmen seiner Fachkräfte-Initiative.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schnupperlehren sind ein fester Bestandteil des Berufswahlverfahrens. Sie helfen Jugendlichen, einen bestimmten Beruf, die Berufswelt oder den Betrieb näher kennenzulernen. Eine Schnupperlehre kann zwischen einem und mehreren Tagen dauern, je nach Bedürfnis und Möglichkeit des Betriebes und der Jugendlichen. Die Einsatzdauer darf zwei Wochen nicht überschreiten. Betriebe können zudem einzelne Schnupper- oder Berufsinformationstage anbieten, um Jugendliche über einen Beruf zu informieren und ihnen einen ersten Einblick zu gewähren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lehrbetriebe führen Schnupperlehren auch als Teil des Selektionsverfahrens durch. Sie geben Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern Gelegenheit herauszufinden, ob der Jugendliche für den Betrieb geeignet ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) erstellt im Auftrag der Kantone und in Zusammenarbeit mit dem SBFI Informationsmittel für die Berufsbildung. Für die Information über und die Werbung für den Berufsstand sind aber die Berufsverbände verantwortlich. Sie können den Betrieben empfehlen, Schnupperlehren anzubieten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letztlich steht es den Betrieben aber frei, wie sie das Rekrutierungsverfahren gestalten. Eingriffe in diesen Prozess von staatlicher Seite könnten die Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen vermindern und wären damit kontraproduktiv. Einen speziellen Bericht zu dieser Thematik erachtet der Bundesrat nicht als zielführend.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird gebeten, dem Parlament Bericht über die Situation von Schnupper-Angeboten in den Mint-Berufen zu erstatten und darzulegen, welche Möglichkeiten zur Steigerung der Angebote er sieht.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Mehr Schnupperlehrstellen in den Mint-Berufen</value></text></texts><title>Mehr Schnupperlehrstellen in den Mint-Berufen</title></affair>