{"id":20153772,"updated":"2023-07-28T05:52:00Z","additionalIndexing":"24;2846","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-06-19T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4919"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2017-06-16T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2015-08-26T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1434664800000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1497564000000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2665,"gender":"m","id":3829,"name":"Tschümperlin Andy","officialDenomination":"Tschümperlin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2654,"gender":"m","id":1318,"name":"Schelbert Louis","officialDenomination":"Schelbert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2745,"gender":"m","id":4032,"name":"Jans Beat","officialDenomination":"Jans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2608,"gender":"f","id":1147,"name":"Kiener Nellen Margret","officialDenomination":"Kiener Nellen"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2630,"gender":"f","id":1129,"name":"Schenker Silvia","officialDenomination":"Schenker Silvia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2525,"gender":"f","id":502,"name":"Riklin Kathy","officialDenomination":"Riklin Kathy"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2583,"gender":"f","id":1131,"name":"Allemann Evi","officialDenomination":"Allemann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2632,"gender":"m","id":1120,"name":"Sommaruga Carlo","officialDenomination":"Sommaruga Carlo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2436,"gender":"f","id":350,"name":"Bernasconi Maria","officialDenomination":"Bernasconi"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2527,"gender":"m","id":504,"name":"Rossini Stéphane","officialDenomination":"Rossini"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2738,"gender":"m","id":4018,"name":"Maire Jacques-André","officialDenomination":"Maire Jacques-André"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2760,"gender":"m","id":4049,"name":"Aebischer Matthias","officialDenomination":"Aebischer Matthias"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2759,"gender":"m","id":4057,"name":"Wermuth Cédric","officialDenomination":"Wermuth"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2762,"gender":"f","id":4058,"name":"Badran Jacqueline","officialDenomination":"Badran Jacqueline"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2770,"gender":"m","id":4070,"name":"Candinas Martin","officialDenomination":"Candinas Martin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2792,"gender":"m","id":4076,"name":"Hadorn Philipp","officialDenomination":"Hadorn"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2795,"gender":"m","id":4091,"name":"Reynard Mathias","officialDenomination":"Reynard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3003,"gender":"m","id":4093,"name":"Glättli Balthasar","officialDenomination":"Glättli"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3014,"gender":"f","id":4107,"name":"Amarelle Cesla","officialDenomination":"Amarelle"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3007,"gender":"m","id":4113,"name":"Tornare Manuel","officialDenomination":"Tornare"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3020,"gender":"m","id":4115,"name":"Schwaab Jean Christophe","officialDenomination":"Schwaab"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3026,"gender":"f","id":4121,"name":"Gysi Barbara","officialDenomination":"Gysi Barbara"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3028,"gender":"f","id":4123,"name":"Schneider Schüttel Ursula","officialDenomination":"Schneider Schüttel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3034,"gender":"f","id":4130,"name":"Masshardt Nadine","officialDenomination":"Masshardt"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3035,"gender":"f","id":4131,"name":"Friedl Claudia","officialDenomination":"Friedl Claudia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3036,"gender":"f","id":4134,"name":"Munz Martina","officialDenomination":"Munz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"15.3772","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Seit 2009 wurde der Referenzzinssatz für Hypotheken siebenmal gesenkt auf gegenwärtig 1,75 Prozent. Dies ist ein Allzeittief. Nichtsdestotrotz steigen die Mietzinse laufend, und die Mehrheit der Mieterinnen und Mieter kommt nicht in den Genuss einer Mietzinsreduktion, auf die sie infolge der Senkung des Referenzzinssatzes von Gesetzes wegen Anspruch hätte. Das geltende Recht verpflichtet die Vermieterin oder den Vermieter, eine Senkung des Referenzzinssatzes der Mieterschaft weiterzugeben. Es ist nun aber Sache der Mieterin oder des Mieters, den Anspruch auf eine Mietzinsreduktion bei der zuständigen Schlichtungsstelle geltend zu machen, wenn die Vermieterin oder der Vermieter nicht selbst auf diese Idee kommt. Deshalb kommen nur rund 20 Prozent der Mieterinnen und Mieter in den Genuss einer Mietzinssenkung, und deshalb muss diese Situation verbessert werden. Der Bundesrat wird darum aufgefordert, in einem Bericht die verschiedenen Massnahmen darzustellen, die gesetzgeberisch - aber nicht nur - ergriffen werden könnten, damit die Senkung des Referenzzinssatzes allen Mieterinnen und Mietern zugutekommt. <\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Artikel 13 Absatz 1 der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) sieht vor, dass der Mietzins bei Hypothekarzinssenkungen entsprechend herabzusetzen ist. Sofern über die Mietzinsanpassung keine Einigung erzielt werden kann, kann die Mieterschaft gestützt auf Artikel 270a des Obligationenrechts (OR) den Mietzins als missbräuchlich anfechten und eine Herabsetzung auf den nächstmöglichen Kündigungstermin verlangen, wenn ein Grund zur Annahme besteht, dass die Vermieterschaft infolge der Senkung des hypothekarischen Referenzzinssatzes einen übersetzten Ertrag aus der Mietsache erzielt.<\/p><p>Wie der Bundesrat bereits in der Antwort auf die Interpellation Candinas 14.3887, \"Die Mieten an den Hypothekarzins binden\", ausgeführt hat, wäre eine Revision des OR nötig, um diese Rechtslage zugunsten der Mieterschaft zu verbessern. So wäre es denkbar, eine rückwirkende Geltendmachung des Herabsetzungsanspruches vorzusehen. Die Vermieterschaft, welche die Senkung nicht von sich aus vornimmt, würde das Risiko tragen, die Differenz nachträglich für eine längere Zeitdauer zurückzahlen zu müssen. Eine Verzinsungspflicht würde ein solches Instrument verstärken. Für die Vermieterschaft würde der Anreiz bestehen, eine Mietzinsanpassung von sich aus vorzunehmen. Ein anderer Ansatz würde darin bestehen, eine gesetzliche Pflicht der Vermieterschaft vorzusehen, den Mietzins im Falle einer Senkung des hypothekarischen Referenzzinssatzes herabzusetzen. Die Notwendigkeit, eine Mietzinsherabsetzung auf dem Rechtsweg durchzusetzen, würde entfallen, wenn der Mietzins gestützt auf eine gesetzliche Regelung automatisch angepasst würde. Hier würde sich die Frage der Sanktion im Falle einer Unterlassung stellen. Eine entsprechende Lösung würde eine zusätzliche Anforderung an die Vermieterschaft darstellen und müsste im Zusammenhang einer umfassenden Revision des Mietrechts geprüft werden. Aufgrund der bestehenden Verfahrens- und Informationsrechte der Mieterschaft erachtet der Bundesrat allerdings derartige Anpassungen als zurzeit nicht opportun.<\/p><p>Für die Mieterschaft und die Vermieterschaft ist die Information über die zustehenden Rechte und die Modalitäten der Ausübung ein wichtiger Faktor. Der hypothekarische Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen wird vierteljährlich durch das Bundesamt für Wohnungswesen publiziert, und dabei wird auf allfällige Anpassungsansprüche hingewiesen. Die nötigen Entscheidungsgrundlagen können mit einem bescheidenen Aufwand beschafft werden. Neben den Publikationen auf den Websites des Bundes, beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.bwo.admin.ch\/themen\/mietrecht\/00282\/\">http:\/\/www.bwo.admin.ch\/themen\/mietrecht\/00282\/<\/a> oder ch.ch, besteht eine naheliegende Quelle in den Informationen durch die Mieter- und Vermieterverbände. Die Medienberichterstattung widmet sich ebenfalls regelmässig dem hypothekarischen Referenzzinssatz. Teilweise beziehen sich die Informationen auch auf die Ablehnung eines Herabsetzungsbegehrens und die Würdigung der von der Vermieterschaft vorgebrachten Argumente. Bei einem Teil der Mieterschaft gibt es offenbar Bedenken, dass die Vermieterschaft auf ein Herabsetzungsbegehren negativ reagieren könnte. In diesem Bereich besteht allenfalls noch ein gewisser Bedarf an Aufklärungsarbeit. Aufgrund der auf verschiedenen Kanälen vorhandenen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und der existierenden Rechtsmittel der Mieterschaft zur Durchsetzung von gerechtfertigten Mietzinssenkungen sieht der Bundesrat jedoch zurzeit keinen Bedarf für weitere Massnahmen.<\/p><p>Da durch einen Bericht im Sinne des Postulates keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden können, möchte der Bundesrat davon absehen, einen solchen zu erstellen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten, in dem er die gesetzgeberischen und anderen Vorkehrungen und Massnahmen darstellt, die realisiert werden könnten, damit die Senkung des Referenzzinssatzes tatsächlich den Mieterinnen und Mietern zugutekommt.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Die Senkung des Referenzzinssatzes muss den Mieterinnen und Mietern zugutekommen!"}],"title":"Die Senkung des Referenzzinssatzes muss den Mieterinnen und Mietern zugutekommen!"}