{"id":20153889,"updated":"2023-07-28T05:46:24Z","additionalIndexing":"66;2846","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2727,"gender":"m","id":3924,"name":"van Singer Christian","officialDenomination":"van Singer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-09-22T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4920"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-12-03T00:00:00Z","text":"Der Vorstoss wird übernommen durch Frau Mazzone.","type":90},{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2017-03-09T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2015-11-11T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1442872800000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1489014000000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2654,"gender":"m","id":1318,"name":"Schelbert Louis","officialDenomination":"Schelbert"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2615,"gender":"m","id":1112,"name":"Müller Geri","officialDenomination":"Müller Geri"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2569,"gender":"f","id":806,"name":"Graf Maya","officialDenomination":"Graf Maya"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2685,"gender":"m","id":3882,"name":"Girod Bastien","officialDenomination":"Girod"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2635,"gender":"m","id":1110,"name":"Vischer Daniel","officialDenomination":"Vischer Daniel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2579,"gender":"m","id":1065,"name":"Leuenberger Ueli","officialDenomination":"Leuenberger-Genève"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2650,"gender":"f","id":1293,"name":"John-Calame Francine","officialDenomination":"John-Calame"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2710,"gender":"f","id":3907,"name":"Thorens Goumaz Adèle","officialDenomination":"Thorens Goumaz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3003,"gender":"m","id":4093,"name":"Glättli Balthasar","officialDenomination":"Glättli"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3000,"gender":"f","id":4095,"name":"Rytz Regula","officialDenomination":"Rytz Regula"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3032,"gender":"f","id":4128,"name":"Trede Aline","officialDenomination":"Trede"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3038,"gender":"f","id":4136,"name":"Mahrer Anne","officialDenomination":"Mahrer"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3051,"gender":"f","id":4149,"name":"Häsler Christine","officialDenomination":"Häsler"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2727,"gender":"m","id":3924,"name":"van Singer Christian","officialDenomination":"van Singer"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion G","code":"G","id":6,"name":"Grüne Fraktion"},"type":"author"},{"councillor":{"code":3086,"gender":"f","id":4186,"name":"Mazzone Lisa","officialDenomination":"Mazzone"},"type":"assuming"}],"shortId":"15.3889","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Noch heute entfallen 45 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Schweiz, auf die Beheizung der Gebäude und das Brauchwarmwasser.<\/p><p>Dieser Anteil ist noch höher, wenn die Energie berücksichtigt wird, die von technischen Einrichtungen verbraucht wird.<\/p><p>Daher besteht vor allem in diesem Sektor Handlungsbedarf, wenn der Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und die Auslandabhängigkeit verringert werden sollen.<\/p><p>Und dennoch geht die Verbesserung der Energieeffizienz des Schweizer Gebäudeparks eindeutig zu langsam voran. Jedes Jahr wird weniger als 1 Prozent der Gebäude renoviert, und selbst diese werden, unter energetischen Gesichtspunkten betrachtet, nicht optimal saniert. Wird in diesem Rhythmus weitergemacht, so bräuchten wir mehr als 100 Jahre, um einen zufriedenstellenden Zustand zu erreichen. <\/p><p>Die Technik hat jedoch rasante Fortschritte gemacht: Wird ein Gebäude aus den Siebzigerjahren nach Minergie-Standard renoviert, so verbraucht es anschliessend viermal weniger Energie für die Heizung und das Warmwasser.<\/p><p>Jahr für Jahr verschwenden die Unternehmen, die Haushalte und die öffentliche Hand in der Schweiz rund 10 Milliarden Franken für Energie, die sich einsparen liesse!<\/p><p>Es wäre deshalb sehr wünschenswert, dass der Bundesrat griffige und wirksame Massnahmen prüft und vorschlägt, um die Situation zu verbessern und schnell ehrgeizige Ziele im Bereich der energetischen Verbesserung von Gebäuden zu erreichen.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Bund und Kantone verfolgen eine gesamtheitliche Strategie zur möglichst weitgehenden Ausschöpfung der Potenziale in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien sowie Abwärme im Strom- und Wärmebereich. Für konkrete Massnahmen, die den Energieverbrauch in Gebäuden betreffen, sind gemäss Artikel 89 Absatz 4 der Bundesverfassung vor allem die Kantone zuständig.<\/p><p>Der Bundesrat ist sich der wichtigen Rolle des Gebäudeparks bei der Erreichung der energie- und der klimapolitischen Ziele bewusst. Im Rahmen der Energiestrategie 2050, insbesondere des ersten Massnahmenpakets, schlägt er deshalb verschiedene Massnahmen vor.<\/p><p>Grundsätzlich ist der Bund im Gebäudebereich koordinierend tätig. So unterstützt er die Harmonisierung der kantonalen Massnahmen (z. B. Weiterentwicklung von Normen und Standards, Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich, harmonisiertes Fördermodell usw.). Er finanziert Projekte und fördert in Zusammenarbeit mit den Kantonen Massnahmen in den Bereichen Information, Beratung, Aus- und Weiterbildung. Er unterstützt kantonale Förderprogramme mit Globalbeiträgen, alimentiert das Gebäudeprogramm, unterstützt die Forschung sowie Projekt- und Demonstrationsprojekte im Gebäudebereich und pflegt internationale Kontakte. Er arbeitet mit verschiedenen Branchen- und Berufsverbänden (z. B. schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Dachorganisation der Schweizer Bauwirtschaft usw.) zusammen.<\/p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass er im Rahmen seiner Kompetenzen bereits zahlreiche Massnahmen ergriffen hat, um das Potenzial des Gebäudebereichs auszuschöpfen. Eine zusätzliche, spezifische Förderung von Plus-Energie-Gebäuden oder Ähnlichem ist nicht angebracht. Dies nicht zuletzt deshalb, weil diese über das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen bereits gefördert werden. Zudem profitieren Plus-Energie-Gebäude aufgrund der Förderung von Photovoltaikanlagen über die Einmalvergütung respektive die kostendeckende Einspeisevergütung bereits von zwei Förderinstrumenten. Schliesslich ist mit der zweiten Etappe der Energiestrategie 2050 ein Wechsel vom Förder- zum Lenkungssystem vorgesehen. Es ist damit zu rechnen, dass die dadurch gesetzten Anreize weitere Bemühungen zur Ausschöpfung des Potenzials im Gebäudebereich auslösen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusätzliche Massnahmen zu präsentieren, die auf Bundesebene, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Kantonen, getroffen werden könnten, um die energetische Sanierung von Gebäuden anzukurbeln. Zu solchen Massnahmen zählen insbesondere:<\/p><p>1. die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, den Bauherren, den Architektinnen und Architekten und den in dieser Branche tätigen Unternehmen;<\/p><p>2. finanzielle Anreize, damit jährlich mehr Gebäude energetisch saniert werden;<\/p><p>3. die Förderung des Baus von Plus-Energie-Gebäuden;<\/p><p>4. die Förderung des Baus von energieautarken Gebäuden in abgeschiedenen Gegenden;<\/p><p>5. die Förderung von Plus-Energie-Quartieren;<\/p><p>6. usw.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Energetische Sanierung von Gebäuden. Welche Massnahmen zur Beschleunigung?"}],"title":"Energetische Sanierung von Gebäuden. Welche Massnahmen zur Beschleunigung?"}