{"id":20153940,"updated":"2023-07-28T05:47:58Z","additionalIndexing":"28;2836","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2015-09-24T00:00:00Z","legislativePeriod":49,"session":"4920"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2017-06-15T00:00:00Z","text":"Ablehnung","type":22}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2015-11-25T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1443045600000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1497477600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2702,"gender":"m","id":3899,"name":"Nussbaumer Eric","officialDenomination":"Nussbaumer"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2745,"gender":"m","id":4032,"name":"Jans Beat","officialDenomination":"Jans"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2608,"gender":"f","id":1147,"name":"Kiener Nellen Margret","officialDenomination":"Kiener Nellen"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2129,"gender":"f","id":487,"name":"Leutenegger Oberholzer Susanne","officialDenomination":"Leutenegger Oberholzer"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2751,"gender":"m","id":4045,"name":"Pardini Corrado","officialDenomination":"Pardini"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2714,"gender":"m","id":3911,"name":"Voruz Eric","officialDenomination":"Voruz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2738,"gender":"m","id":4018,"name":"Maire Jacques-André","officialDenomination":"Maire Jacques-André"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2792,"gender":"m","id":4076,"name":"Hadorn Philipp","officialDenomination":"Hadorn"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3026,"gender":"f","id":4121,"name":"Gysi Barbara","officialDenomination":"Gysi Barbara"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3028,"gender":"f","id":4123,"name":"Schneider Schüttel Ursula","officialDenomination":"Schneider Schüttel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3034,"gender":"f","id":4130,"name":"Masshardt Nadine","officialDenomination":"Masshardt"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3035,"gender":"f","id":4131,"name":"Friedl Claudia","officialDenomination":"Friedl Claudia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3036,"gender":"f","id":4134,"name":"Munz Martina","officialDenomination":"Munz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"15.3940","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Verschiedene inländische und ausländische Studien weisen darauf hin, dass Kinder und Jugendliche, die in prekären finanziellen Verhältnissen aufwachsen, in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung beeinträchtigt werden. Im Erwachsenenalter sind sie oft selber armutsgefährdet und im späteren Leben ebenfalls überproportional häufig auf Sozialhilfe angewiesen. Dies hält z. B. der jüngste Kennzahlenbericht der Städte-Initiative fest. Weiter: Der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist für Jugendliche aus einkommensschwachen Familien meist schwierig. Von den jungen Erwachsenen in der Sozialhilfe stammt gut ein Drittel aus Familien, die bereits in prekären finanziellen Verhältnissen leb(t)en. Der Bericht schliesst mit dem Befund, es gäbe klare Indizien dafür, dass sich prekäre Lebensverhältnisse über Generationen teilweise verfestigen und dass Armut zumindest teilweise vererbbar sei (Städte-Initiative, Kennzahlenbericht 2010, Seite 33).<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Beseitigung von Armut und Förderung der sozialen Integration von armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen ist für den Bundesrat ein zentrales politisches Ziel. Es ist ihm bewusst, dass Kinder, welche in armutsgefährdeten oder -betroffenen Familien aufwachsen, mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert sind und dass Armut oftmals vererbt wird.<\/p><p>Zum Thema \"Kinder in sozialhilfeempfangenden Familien\" liegen bereits heute Studien für die Schweiz vor. In diesem Zusammenhang kann auf das Forschungsprojekt \"Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: Ursachen und Risiken der Sozialhilfeabhängigkeit\" der Berner Fachhochschule verwiesen werden, das die Lebenssituationen von Familien mit Kindern und von jungen Erwachsenen, die in einkommensschwachen Haushalten leben oder Sozialhilfe beziehen, schweizweit von 2008 bis 2011 untersucht hat (die Projektdatenbank mit den Forschungsberichten befindet sich unter: <a href=\"https:\/\/pdb.bfh.ch\/search\/\">https:\/\/pdb.bfh.ch\/search\/<\/a> &gt; Forschungsschwerpunkt Soziale Sicherheit und Integration &gt; Risikogruppen der Sozialhilfe).<\/p><p>Mit dem nationalen Programm gegen Armut, das der Bund von 2014 bis 2018 in Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten, Gemeinden und privaten Organisationen umsetzt, nimmt sich der Bundesrat im Rahmen seiner Kompetenzen der Problematik von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen denn auch an. Um Armut mittel- und langfristig zu verhindern, legt das Programm seinen Schwerpunkt auf den Bereich Bildung und zielt in erster Linie darauf ab, die Chancengleichheit und Bildungschancen von sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erhöhen. Das Programm legt dabei einen Schwerpunkt auf die frühe Förderung, die Elternzusammenarbeit und die Prävention von Familienarmut.<\/p><p>Das nationale Armutsprogramm sieht insbesondere vor, auf Basis einer Studie zum Wirkungspotenzial von Förderangeboten für sozial benachteiligte Familien und Kinder einen Praxisleitfaden für Fachpersonen auszuarbeiten und in einer Studie zu untersuchen, wie der Zugang zu Informationsangeboten für sozial benachteiligte Familien verbessert werden kann. In einer Praxispublikation wird untersucht, wie Institutionen sozial benachteiligte Eltern von Kindern im Vorschulalter bis in die ersten Schuljahre in der Begleitung ihrer Kinder unterstützen können. In einer weiteren Studie zu den kommunalen Strategien zur Bekämpfung von Familienarmut wird untersucht, mit welchen Strategien und Massnahmen ausgewählte Schweizer Städte der Problematik der Familienarmut vorbeugen und sie bekämpfen. Das Programm fördert zudem Pilot- und Modellprojekte von Kantonen, Gemeinden und privaten Organisationen in den Themenbereichen \"frühe Förderung\", \"Berufswahl und Berufseinstieg\" sowie \"Nachholbildung\" auch direkt. Mit dem nationalen Programm gegen Armut wird dem berechtigten Anliegen der Postulantin bereits heute Rechnung getragen, weshalb die Erstellung eines zusätzlichen Postulatsberichtes keinen Mehrwert mit sich bringen würde.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Studie in Auftrag zu geben, welche die Situation von Kindern in Familien mit Sozialhilfe beleuchtet. Es geht insbesondere darum, die Langzeitauswirkungen aufzuzeigen, welche bei Kindern aus sozialhilfeempfangenden Familien auftreten. Ebenso sollen Massnahmen aufgezeigt werden, damit die negativen Auswirkungen auf das Erwachsenwerden aufgefangen werden können und wie verhindert werden kann, dass Armut vererbt wird.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Sozialhilfe. Studie über die Langzeitauswirkungen auf Kinder"}],"title":"Sozialhilfe. Studie über die Langzeitauswirkungen auf Kinder"}