﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20154251</id><updated>2025-11-14T08:26:47Z</updated><additionalIndexing>15</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2788</code><gender>m</gender><id>4079</id><name>Derder Fathi</name><officialDenomination>Derder</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion RL</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>FDP-Liberale Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2015-12-18T00:00:00Z</date><legislativePeriod>50</legislativePeriod><session>5001</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>5</id><name>Adm</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2017-12-15T00:00:00Z</date><text>Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt</text><type>32</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><code>-</code><date>2016-02-24T00:00:00Z</date><text>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</text></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2015-12-18T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2017-12-15T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2788</code><gender>m</gender><id>4079</id><name>Derder Fathi</name><officialDenomination>Derder</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion RL</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>FDP-Liberale Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>15.4251</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;In der Schweiz bestehen zahlreiche innovative KMU mit hohem Entwicklungspotenzial. Doch sind sie zu oft konfrontiert mit Finanzierungs- oder Rekrutierungsschwierigkeiten oder aber mit administrativen Hürden, welche die Entwicklung ihrer internationalen Geschäftstätigkeiten hemmen. Es existieren durchaus Hilfsmittel für diese Unternehmen, damit sie diesen Schwierigkeiten begegnen können. Dazu sind aber oft lange und mühsame Verfahren nötig, die sie entmutigen. Gleichzeitig werden sie von anderen Ländern aktiv umworben, damit sie dorthin ziehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Schweiz ist es wichtig, möglichst viele solcher Unternehmen zu fördern. Deshalb können wir es uns nicht erlauben, zuzuwarten, bis die Besten unter ihnen die Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Der Bund muss ein System schaffen, mit dem diese "Perlen" aktiv unterstützt werden. Sie müssen früh erkannt werden, damit sie gefördert und in ihrer Entwicklung begleitet werden können. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass beispielsweise innerhalb der neuen Agentur Innosuisse oder anderer Stellen für die internationale Unternehmensentwicklung (wie zum Beispiel Swissnex oder S-GE) eine proaktive Strategie erarbeitet wird, um die Unternehmen, welche die Schweiz benötigt, auszumachen und zu umwerben. Wir müssen eine aggressivere Strategie verfolgen: die Unternehmen, welche die Schweiz von morgen gestalten, aufspüren und sie begleiten, nicht auf sie warten. Es braucht einen Paradigmenwechsel im Vergleich zur heutigen Strategie. &lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat sieht die Rolle des Bundes in der Innovations- und Exportförderung subsidiär zur Privatwirtschaft und zu den Kantonen. In der Schweiz werden die Innovations- und die Exporttätigkeit von KMU grundsätzlich durch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen unterstützt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) unterstützt KMU mit hohem Entwicklungspotenzial in der wissenschaftsbasierten Innovation. Innovationsmentoren betreuen die KMU und erhöhen durch gezielte Beratungsleistungen die Erfolgschancen ihrer Fördergesuche. Die KTI schlägt im Rahmen von möglichen Sondermassnahmen 2016 unter anderem die Intensivierung und den erweiterten Einsatz von Mentoren bis Ende 2016 vor. Die Standortförderung unterstützt KMU durch Switzerland Global Enterprise bei der Erschliessung von Exportmärkten und durch die neue Regionalpolitik (NRP) indirekt über die Innovationsförderaktivitäten der Kantone im Wirkungsperimeter. Ergänzend dazu existieren Förderinstrumente mit themenspezifischen Zielsetzungen (Energie, Landwirtschaft, Tourismus usw.).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat hat erkannt, dass die Verbindung zu den kantonalen und regionalen Förderakteuren weiter verbessert werden kann, um die Wirksamkeit seiner Instrumente zu erhöhen. Durch die im Rahmen der NRP geförderte überkantonale Zusammenarbeit in sog. regionalen Innovationssystemen ergeben sich Skaleneffekte, und die Anzahl der Ansprechpartner reduziert sich für die nationalen Förderinstitutionen und die KMU auf ein nützliches Mass.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kantone verfügen durch ihre Nähe zu den Unternehmen und ihre lokale Verankerung in besonderem Masse über das Wissen in Bezug auf die Bedürfnisse und Potenziale der lokalen KMU. Sie können die KMU nach Bedarf begleiten und an die nationalen Förderinstrumente heranführen. Dieser Ansatz erlaubt die Nutzung des vorhandenen Wissens und bestehender Mechanismen. Er ermöglicht zudem eine regional differenzierte Ausprägung der Innovationsförderung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Bundesrat ist der Meinung, dass ein darüber hinausgehendes, "proaktiveres" Rollenverständnis in der Innovations- und Exportförderung im Widerspruch stünde zur schweizerischen Wirtschaftspolitik und zum bewährten Subsidiaritätsprinzip. Im geforderten Ausmass würde die unternehmerische Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen zu stark beschnitten und würden kantonale Aktivitäten dupliziert.&lt;/p&gt;  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, mit dem eine Strategie zur aktiven Begleitung der nationalen Wirtschaftslandschaft erarbeitet wird. Das Ziel soll sein, die innovativen KMU mit hohem Entwicklungspotenzial aufzuspüren und zu fördern, anstatt passiv zu warten, bis sie von selbst in Erscheinung treten. Ihnen soll proaktiv Unterstützung angeboten werden, insbesondere für ihre Etablierung am internationalen Markt.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Die innovativen KMU, welche die Schweiz von morgen gestalten, aktiv suchen anstatt bloss auf sie warten</value></text></texts><title>Die innovativen KMU, welche die Schweiz von morgen gestalten, aktiv suchen anstatt bloss auf sie warten</title></affair>