﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20155188</id><updated>2023-07-28T06:13:16Z</updated><additionalIndexing>44</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Fra.</abbreviation><id>14</id><name>Fragestunde. Frage</name></affairType><author><councillor><code>2608</code><gender>f</gender><id>1147</id><name>Kiener Nellen Margret</name><officialDenomination>Kiener Nellen</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2015-03-11T00:00:00Z</date><legislativePeriod>49</legislativePeriod><session>4917</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal><date>2015-03-16T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2015-03-11T00:00:00</date><id>24</id><name>Im Rat noch nicht behandelt</name></state><state><date>2015-03-16T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2608</code><gender>f</gender><id>1147</id><name>Kiener Nellen Margret</name><officialDenomination>Kiener Nellen</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>15.5188</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Die OECD hat am 23. Oktober 2014 ihren Bericht zum Thema "Alterung und Beschäftigungspolitik" publiziert. Der Bericht zeigt, dass die Schweiz international ein Vorbild ist, was die Integration von älteren Arbeitnehmern angeht. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis einer erfolgreichen Bildungs-, Weiterbildungspolitik sowie eines flexiblen Arbeitsmarkts. Unter anderem zeigt der Bericht, wie auch die Arbeitslosenstatistik, dass ältere Arbeitnehmer seltener entlassen werden als jüngere. Allerdings brauchen sie mehr Zeit, um wieder eine Stelle zu finden. So liegt die Arbeitslosenquote der Älteren, über 50-Jährigen konstant tiefer als jene der übrigen Altersklassen. Sie lag im Jahr 2014 mit 2,8 Prozent 0,4 Prozentpunkte unter dem schweizerischen Durchschnitt. Der Bericht zeigt Potenzial für Verbesserungen aufseiten des Staates sowie bei Unternehmen und Arbeitnehmern auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Basierend auch auf der OECD-Studie wird am 27. April 2015 eine nationale Konferenz zum Thema "ältere Arbeitnehmer" stattfinden, die auf das Postulat Rechsteiner Paul 14.3569 zurückgeht. Sie bildet eine Plattform, an der Sozialpartner, Kantone und Bund sich über die Herausforderungen bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer austauschen, gemeinsame Handlungsfelder definieren und Massnahmen erarbeiten sollen. Dabei werden auch mögliche Massnahmen in den Bereichen Rekrutierung, Bildung und finanzielle Anreize geprüft. Eine Roadmap soll die Umsetzung der an der Konferenz beschlossenen Massnahmen sowie die Erarbeitung von zusätzlichen Massnahmen sicherstellen. Mit der Einberufung dieser Konferenz geschieht genau das, was die OECD empfiehlt, nämlich die Sozialpartner einzubinden und zu sensibilisieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die kantonalen Vollzugsstellen der Arbeitslosenversicherung richten ihre Beratungs- und Vermittlungsstrategien auf die relevanten Zielgruppen aus. Für ältere Arbeitslose verfolgen die meisten Kantone spezifische Eingliederungsstrategien. Die Personalberatenden in den regionalen Arbeitsvermittlungszentren setzen zudem bei Bedarf gezielt arbeitsmarktliche Massnahmen ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über 55-jährige Versicherte können im Vergleich zu jüngeren Personen von der ALV länger Taggelder beziehen. Über 50-Jährige können im Gegensatz zu Jüngeren unabhängig von ihrem Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bis ans Ende der Rahmenfrist an Bildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen. Ebenso können sie mit bis zu zwölf Monaten länger Einarbeitungszuschüsse erhalten, und der mitfinanzierte Lohnanteil liegt mit durchschnittlich 50 Prozent höher als bei Jüngeren.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Arbeitnehmer ab 50 werden als Erste entlassen und haben es schwer, feste Anstellungen zu finden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Selbst das Seco gibt enttäuschende Antworten auf Anfragen älterer Arbeitnehmer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Welche konkreten Massnahmen hat der Bundesrat seit dem OECD-Bericht 2014 "Alterung und Beschäftigungspolitik" getroffen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Beseitigung von Rekrutierungshindernissen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Weiterbildung und Umschulung?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Finanzielle Anreize?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ausbau der Statistik?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Mit den Sozialpartnern, insbesondere unter Einbindung der Branchenverbände?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Ältere Arbeitnehmer sind chancenlos. Endlich Taten statt Worte</value></text></texts><title>Ältere Arbeitnehmer sind chancenlos. Endlich Taten statt Worte</title></affair>