{"id":20163601,"updated":"2023-07-28T05:19:52Z","additionalIndexing":"2841","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":3007,"gender":"m","id":4113,"name":"Tornare Manuel","officialDenomination":"Tornare"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2016-06-17T00:00:00Z","legislativePeriod":50,"session":"5004"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2018-06-15T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2016-09-07T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1466114400000+0200)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1529013600000+0200)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2593,"gender":"m","id":1124,"name":"de Buman Dominique","officialDenomination":"de Buman"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2608,"gender":"f","id":1147,"name":"Kiener Nellen Margret","officialDenomination":"Kiener Nellen"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2738,"gender":"m","id":4018,"name":"Maire Jacques-André","officialDenomination":"Maire Jacques-André"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2760,"gender":"m","id":4049,"name":"Aebischer Matthias","officialDenomination":"Aebischer Matthias"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2792,"gender":"m","id":4076,"name":"Hadorn Philipp","officialDenomination":"Hadorn"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2778,"gender":"m","id":4074,"name":"Fridez Pierre-Alain","officialDenomination":"Fridez"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2795,"gender":"m","id":4091,"name":"Reynard Mathias","officialDenomination":"Reynard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3014,"gender":"f","id":4107,"name":"Amarelle Cesla","officialDenomination":"Amarelle"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3036,"gender":"f","id":4134,"name":"Munz Martina","officialDenomination":"Munz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3035,"gender":"f","id":4131,"name":"Friedl Claudia","officialDenomination":"Friedl Claudia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3045,"gender":"f","id":4143,"name":"Ruiz Rebecca Ana","officialDenomination":"Ruiz Rebecca"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3071,"gender":"f","id":4195,"name":"Fehlmann Rielle Laurence","officialDenomination":"Fehlmann Rielle"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3084,"gender":"f","id":4197,"name":"Marti Min Li","officialDenomination":"Marti Min Li"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3087,"gender":"f","id":4198,"name":"Meyer Mattea","officialDenomination":"Meyer Mattea"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3094,"gender":"f","id":4199,"name":"Seiler Graf Priska","officialDenomination":"Seiler Graf"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3007,"gender":"m","id":4113,"name":"Tornare Manuel","officialDenomination":"Tornare"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"16.3601","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>In der Schweiz nehmen Frauen durchschnittlich 7,8 Gramm Salz und Männer durchschnittlich 10,6 Gramm Salz pro Tag zu sich. Das ist doppelt so viel wie der Höchstwert nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 5 Gramm pro Person und Tag. In der Schweiz überschreiten 78,4 Prozent der Frauen und 94 Prozent der Männer diesen Wert. Die Folgen sind gemäss WHO Bluthochdruck und ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten und Hirnschläge. Im Wissen um den Zusammenhang zwischen der konsumierten Menge Salz einerseits und Blutdruck und Herzinsuffizienz andererseits ist es sehr wichtig, den Salzkonsum zu reduzieren. Letztendlich wirkt sich das auch auf die Gesundheitskosten und damit auf die Krankenversicherungsprämien aus.<\/p><p>Der grösste Teil des aufgenommenen Natriums ist nicht auf die Salzbeigabe beim Kochen oder bei Tisch zurückzuführen, sondern stammt aus industriell verarbeiteten und abgepackten Lebensmitteln (vorgefertigte Gerichte und Fastfood). <\/p><p>Hier wird der Geschmack der Zutaten, die oft nicht von sehr guter Qualität sind, mit Salz überdeckt; die Lebensmittelindustrie hat daher ein Interesse daran, grosse Mengen Salz einzusetzen. Hinzu kommt, dass (zu) stark gesalzenes Essen Durst macht, was zu einem erhöhten Konsum von Softdrinks und Alkohol führt - mit Sicherheit eine Strategie der Lebensmittelindustrie zur Profitsteigerung. Diese Strategie ist schädlich.<\/p><p>Es ist zwingend notwendig, dass die öffentliche Hand verbindliche Massnahmen ergreift, um die Menge Salz in den auf dem Markt erhältlichen Fertiggerichten zu reduzieren. Der gute Wille der Industrie und der Vertreiber reicht nicht mehr. Auf dem Spiel steht nichts Geringeres als die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Eine zu hohe Salzaufnahme ist ein wichtiger Risikofaktor für Bluthochdruck und Hirnschlag. Daher schlägt die WHO eine maximale Salzaufnahme von 5 Gramm pro Tag vor und fordert die Mitgliedstaaten auf, Massnahme zu ergreifen, um die Salzaufnahme in der Bevölkerung zu senken. In der Schweiz liegt der tägliche Salzkonsum mit 10 Gramm rund doppelt so hoch wie von der WHO empfohlen. Die Hauptquellen in der Schweiz sind Brot, Käse sowie Fleisch und Fleischwaren. Fastfood trägt aber nur etwa 5 Prozent zur Salzaufnahme der Schweizer Bevölkerung bei.<\/p><p>Die Verminderung der Salzaufnahme in der Bevölkerung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schweizer Ernährungsstrategie des EDI. In einem ersten Schritt soll die Aufnahme auf 8 Gramm pro Tag reduziert werden, langfristig wird das WHO-Ziel von 5 Gramm pro Tag angestrebt. Die Salzreduktion in verarbeiteten Lebensmitteln erfolgt in freiwilliger Zusammenarbeit mit der Lebensmittelindustrie und dem Detailhandel, indem das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) gemeinsam mit der Lebensmittelwirtschaft Zielwerte für bestimmte Produktegruppen definiert. Diese Zielwerte dienen als Basis für die Erarbeitung von freiwilligen Massnahmen der Unternehmen zur Salzreduktion in Lebensmitteln. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, freiwillige Aktionsversprechen im Rahmen von Actionsanté einzureichen, einer Initiative des Bundesamtes für Gesundheit und des BLV.<\/p><p>Der Ansatz der freiwilligen Zusammenarbeit, der zum Beispiel auch in England verfolgt wird, hat in der Schweiz bereits zu ersten Erfolgen geführt. So wurde zum Beispiel seit 2011 der Salzgehalt in Brot aus gewerblichen Bäckereien um 16 Prozent reduziert, der Salzgehalt in einigen Schweizer Fertiggerichten wurde um rund 10 Prozent vermindert.<\/p><p>Weiter hat der Schweizerische Nationalfonds das Nationale Forschungsprogramm 69, \"Gesunde und nachhaltige Lebensmittelproduktion\", lanciert, in dem die Salzreduktion in der Gemeinschaftsgastronomie ein zentrales Projekt ist.<\/p><p>Schliesslich erfolgt die wichtige Sensibilisierung der Bevölkerung über den Zusammenhang von Salz und Gesundheit in einer Zusammenarbeit des BLV mit der Schweizer Herzstiftung über die Ernährungsberatenden, die Ärzteschaft und andere Fachpersonen.<\/p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass der erfolgreiche freiwillige Ansatz in Abstimmung mit den Entwicklungen auf der europäischen Ebene (EU, WHO\/Europa) weiterverfolgt werden soll und aktuell kein Regulierungsbedarf besteht.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Änderung der Gesetzgebung in die Wege zu leiten, mit dem Ziel, die Salzmenge in industriell hergestellten Lebensmitteln zu regeln, die im Handel und in gewissen Restaurants, insbesondere in Fastfood-Restaurants, zum Einsatz kommen.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Vorbeugend handeln. Die Salzmenge in unserer Ernährung reduzieren"}],"title":"Vorbeugend handeln. Die Salzmenge in unserer Ernährung reduzieren"}