﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20171014</id><updated>2025-11-14T08:17:21Z</updated><additionalIndexing>48</additionalIndexing><affairType><abbreviation>A</abbreviation><id>18</id><name>Anfrage</name></affairType><author><councillor><code>3067</code><gender>m</gender><id>4159</id><name>Chiesa Marco</name><officialDenomination>Chiesa</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2017-03-16T00:00:00Z</date><legislativePeriod>50</legislativePeriod><session>5007</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal><date>2017-05-10T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2017-03-16T00:00:00</date><id>9</id><name>Eingereicht</name></state><state><date>2017-05-10T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>3067</code><gender>m</gender><id>4159</id><name>Chiesa Marco</name><officialDenomination>Chiesa</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>17.1014</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Beim erwähnten Unfall geriet ein Personenwagen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit einem anderen Personenwagen. Eine Person erlitt tödliche Verletzungen, eine zweite wurde leicht verletzt. Der Bundesrat bedauert den Unfall und hat Verständnis für das Gefühl der Unsicherheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Tunnel entspricht sämtlichen Anforderungen an die Sicherheit. Er ist mit einem Sicherheitsstollen und mit modernsten Sicherheitssystemen bezüglich Tunnellüftung, Fehlerdetektion, SOS-Nischen, Hydranten und Signalisation ausgerüstet. Die Richtungstrennung der Fahrstreifen ist durch die doppelte Sicherheitslinie und durch das im Tunnel geltende Überholverbot klar signalisiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zusätzliche optische Führungsbeleuchtungen sind gemäss den einschlägigen Richtlinien nicht vorgesehen. Dennoch werden die zuständigen Stellen prüfen, ob die Sicherheit im Tunnel Roveredo mit einer solchen Massnahme noch weiter erhöht werden kann. Falls dem so wäre, würde die Massnahme so rasch wie möglich umgesetzt.&lt;/p&gt;  Antwort des Bundesrates.</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Am 12. März 2017 ereignete sich im brandneuen Tunnel San Fedele bei Roveredo ein tödlicher Unfall. Der Tunnel, mit dem es möglich ist, die Gemeinde Roveredo wieder zu vereinen, wurde erst am 7. November 2016, also nur wenige Monate zuvor, festlich eröffnet. Mit diesem parlamentarischen Vorstoss soll nicht die Regelkonformität des Bauwerks angezweifelt werden; vielmehr soll das Gefühl der Unsicherheit hervorgehoben werden, das die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an wahrnahmen und das jede Person am Steuer in dem Moment, in dem sie in den Tunnel fährt, beschleicht. Dieses Unsicherheitsgefühl könnte meiner Meinung nach - und ich fahre tagtäglich durch diesen Tunnel - zweifelsohne mit zusätzlichen optischen und baulichen Massnahmen auf der Strecke verringert werden. Ich denke dabei insbesondere an die optischen Führungshilfen (Katzenaugen), die schon heute in zahlreichen anderen Fällen zur Kennzeichnung der Trennlinie zwischen zwei Fahrspuren im Gegenverkehr dienen, sowie an die gerillten Fahrbahnmarkierungen auf dem Asphalt, die die Person am Steuer warnen, wenn sie auf die Gegenfahrbahn kommt. Ich lade den Bundesrat daher ein, solche zusätzlichen Massnahmen zu unterstützen und sich mit allen heute zur Verfügung stehenden strassentechnischen Mitteln bei den für den Tunnel San Fedele zuständigen Stellen für deren Umsetzung einzusetzen. Damit ist allen Nutzerinnen und Nutzern des Tunnels gedient, und ihre objektive und subjektiv wahrgenommene Sicherheit wird erhöht. Ist der Bundesrat gewillt, dieses Ziel aktiv mitzuverfolgen?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Höhere Sicherheit im Tunnel San Fedele bei Roveredo</value></text></texts><title>Höhere Sicherheit im Tunnel San Fedele bei Roveredo</title></affair>