{"id":20173091,"updated":"2025-11-14T07:23:52Z","additionalIndexing":"24;28;32","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2017-03-09T00:00:00Z","legislativePeriod":50,"session":"5007"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":5,"name":"Adm"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2019-03-22T00:00:00Z","text":"Abgeschrieben, weil nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt","type":32}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2017-05-17T00:00:00Z","text":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1489014000000+0100)\/","id":24,"name":"Im Rat noch nicht behandelt"},{"date":"\/Date(1553209200000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2632,"gender":"m","id":1120,"name":"Sommaruga Carlo","officialDenomination":"Sommaruga Carlo"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2597,"gender":"f","id":1125,"name":"Galladé Chantal","officialDenomination":"Galladé"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2666,"gender":"f","id":3830,"name":"Carobbio Guscetti Marina","officialDenomination":"Carobbio Guscetti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2608,"gender":"f","id":1147,"name":"Kiener Nellen Margret","officialDenomination":"Kiener Nellen"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2417,"gender":"f","id":354,"name":"Semadeni Silva","officialDenomination":"Semadeni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2328,"gender":"m","id":224,"name":"Tschäppät Alexander","officialDenomination":"Tschäppät"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2601,"gender":"f","id":1156,"name":"Heim Bea","officialDenomination":"Heim"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2760,"gender":"m","id":4049,"name":"Aebischer Matthias","officialDenomination":"Aebischer Matthias"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2792,"gender":"m","id":4076,"name":"Hadorn Philipp","officialDenomination":"Hadorn"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2795,"gender":"m","id":4091,"name":"Reynard Mathias","officialDenomination":"Reynard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3009,"gender":"f","id":4109,"name":"Piller Carrard Valérie","officialDenomination":"Piller Carrard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3036,"gender":"f","id":4134,"name":"Munz Martina","officialDenomination":"Munz"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3035,"gender":"f","id":4131,"name":"Friedl Claudia","officialDenomination":"Friedl Claudia"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2583,"gender":"f","id":1131,"name":"Allemann Evi","officialDenomination":"Allemann"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3094,"gender":"f","id":4199,"name":"Seiler Graf Priska","officialDenomination":"Seiler Graf"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3104,"gender":"m","id":4203,"name":"Barrile Angelo","officialDenomination":"Barrile"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3028,"gender":"f","id":4123,"name":"Schneider Schüttel Ursula","officialDenomination":"Schneider Schüttel"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2777,"gender":"f","id":4069,"name":"Feri Yvonne","officialDenomination":"Feri Yvonne"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"17.3091","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Der umfassende Bericht des Bundesrates \"Familienpolitik. Auslegeordnung und Handlungsoptionen des Bundes\" vom 20. Mai 2015 zeigt vielfältige Massnahmen zugunsten von Familien auf. <\/p><p>Ich zitiere aus dem Bericht, Kapitel 5.4: \"Die Kantone sind vor allem für die Familienpolitik zuständig, daneben hat der Bund in ausgewählten Bereichen seinerseits die Möglichkeit, Massnahmen zu ergreifen (vgl. vorgehende Ziff. 2.1). Aber auch private Organisationen bieten zahlreiche Beratungs- und Dienstleistungen für Familien an, vielfach mit finanzieller Unterstützung der öffentlichen Hand. Dies sind beispielsweise die Mütter- und Väterberatung, Erziehungsberatung, Elternbildung oder Eheberatung. In diesem Bereich der allgemeinen Förderung der Familien leistet der Bund seinen Beitrag mit der finanziellen Unterstützung der Dachverbände der Familienorganisationen für ihre Beratungs- und Dienstleistungsangebote.\"<\/p><p>Familienzentren sind in verschiedenen - vor allem nordischen - Ländern erfolgreiche Modelle, familienumfassende niederschwellige Unterstützung zu bieten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. In der Schweiz gibt es einige wenige ähnliche Beispiele. Idealerweise werden viele verschiedene Angebote für Familien unter einem Dach angeboten: Begegnungsräume, Krabbelgruppen, Erziehungsberatung, Mütter- und Väterberatung, Deutschkurse mit Kinderbetreuung, Spielgruppen, Elternbildung, FBBE-Projekte und vieles mehr. Die Zentren werden von einer breiten Bevölkerungsschicht aufgesucht (Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer, verschiedene soziale Schichten).<\/p><p>Ohne die Unterstützung der öffentlichen Hand können diese Zentren keine umfassenden professionellen Dienstleistungen bieten. Im erwähnten Bericht steht: \"Für den Bereich der allgemeinen Förderungsmassnahmen für Familien bedeutet dies, dass dem Bund die Möglichkeit verbleibt, Massnahmen Dritter verstärkt zu unterstützen.\"<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>Die Kompetenz für den Aufbau, Betrieb und die Finanzierung von Familienzentren liegt bei den Kantonen und Gemeinden. In der Schweiz existieren in Quartieren, Gemeinden und Regionen zum Teil seit mehreren Jahrzehnten Familienzentren. Sie werden unter unterschiedlichen Namen (Familienzentrum, Familientreff, Eltern-Kind-Treff, Mütterzentrum, Maison Verte usw.) geführt, erfüllen aber ähnliche Funktionen. Gemäss einer Liste des \"Netzwerkes Bildung und Familie\" existieren in der deutschsprachigen Schweiz und in Liechtenstein mehr als 100 Familienzentren. Der gemeinnützige Verein \"Netzwerk Bildung und Familie\", der im Jahr 2016 gegründet wurde, beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Vernetzung von bereits bestehenden und neuen Familienzentren. Er dokumentiert unter anderem Good-Practice-Modelle, entwickelt Arbeitshilfen, bietet Austauschmöglichkeiten und Weiterbildung an und führt eine Literatur- und Linkliste zum Thema Familienzentren.<\/p><p>Der Bund könnte über den Kredit \"Familienorganisationen\" eine gemeinnützige Organisation, die auf nationaler oder sprachregionaler Ebene Dienstleistungen für Familienzentren erbringt, mittels Finanzhilfen unterstützen. In der laufenden Vertragsperiode (2016-2019) subventioniert der Bund keine solche Organisation.<\/p><p>Der Bund hat im Rahmen des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut eine Evaluation zu den Eltern-Kind-Zentren im Kanton Waadt mitfinanziert. Die Evaluation zu den neun Zentren, die sich am Konzept der \"Maison Verte\" orientieren, wurde 2016 veröffentlicht. Untersucht wurde die Zielerreichung im Bereich der sozialen Integration von Familien, der Sozialisation und Förderung der Kinder, der Stärkung der Erziehungskompetenz und der Prävention von Beziehungsstörungen sowie der sozialen Durchmischung des Angebots.<\/p><p>Fragen zu den Familienzentren in der Schweiz werden folglich bereits eingehend bearbeitet und dokumentiert. Da die Zuständigkeit für die Familienzentren ausschliesslich bei den Kantonen und Gemeinden liegt, sieht der Bundesrat keine Notwendigkeit, einen Bericht zu den Familienzentren zu erstellen.<\/p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Ich bitte den Bundesrat, einen Bericht zu erstellen, welcher folgende Punkte enthält:<\/p><p>1. Was wären Vor- und Nachteile von Familienzentren?<\/p><p>2. Welche Angebote könnten integriert werden?<\/p><p>3. Wäre eine Integration von Quartierzentren machbar?<\/p><p>4. Wie kann die Qualität der Angebote garantiert werden?<\/p><p>5. Könnten Modelle aus anderen Ländern auch für die Schweiz dienlich sein?<\/p><p>6. Wie ist die heutige Situation in der Schweiz in Bezug auf Familienzentren?<\/p><p>7. Wie könnten sich der Bund und\/oder die Kantone finanziell beteiligen?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Bericht über die Notwendigkeit, Nutzbarkeit und Finanzierung von Familienzentren"}],"title":"Bericht über die Notwendigkeit, Nutzbarkeit und Finanzierung von Familienzentren"}