{"id":20243201,"updated":"2026-03-26T13:54:05Z","additionalIndexing":"52;2841;2846","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"councillor":{"code":3188,"gender":"f","id":4296,"name":"Vincenz-Stauffacher Susanne","officialDenomination":"Vincenz"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2024-03-14T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5202"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-03-19T00:00:00Z","text":"Annahme","type":20}]},"federalCouncilProposal":{"code":"-","date":"2024-05-08T00:00:00Z","text":"Ablehnung"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[{"committee":{"abbreviation":"UREK-SR","id":20,"name":"Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie SR","abbreviation1":"UREK-S","abbreviation2":"UREK","committeeNumber":20,"council":{"abbreviation":"SR","id":2,"name":"Ständerat","type":"S"},"typeCode":1},"date":"2026-03-26T00:00:00Z","registrations":[]},{"committee":{"abbreviation":"UREK-NR","id":7,"name":"Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie NR","abbreviation1":"UREK-N","abbreviation2":"UREK","committeeNumber":7,"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"typeCode":1},"date":"2026-03-26T00:00:00Z","registrations":[]}],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1710370800000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"},{"date":"\/Date(1715119200000+0200)\/","id":203,"name":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor"},{"date":"\/Date(1772146800000+0100)\/","id":205,"name":"In Nationalrat geplant"},{"date":"\/Date(1773874800000+0100)\/","id":206,"name":"In Kommission des Ständerats"},{"date":"\/Date(1774479600000+0100)\/","id":204,"name":"Zugewiesen an die behandelnde Kommission"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":3146,"gender":"m","id":4254,"name":"Cottier Damien","officialDenomination":"Cottier"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2766,"gender":"f","id":4060,"name":"Schneeberger Daniela","officialDenomination":"Schneeberger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3109,"gender":"m","id":4208,"name":"Jauslin Matthias Samuel","officialDenomination":"Jauslin"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3088,"gender":"m","id":4193,"name":"Nantermod Philippe","officialDenomination":"Nantermod"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":10809,"gender":"f","id":10809,"name":"Gobet Nadine","officialDenomination":"Gobet Nadine"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3157,"gender":"f","id":4265,"name":"Giacometti Anna","officialDenomination":"Giacometti"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3149,"gender":"f","id":4257,"name":"de Quattro Jacqueline","officialDenomination":"de Quattro"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2715,"gender":"m","id":3912,"name":"Wasserfallen Christian","officialDenomination":"Wasserfallen Christian"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3188,"gender":"f","id":4296,"name":"Vincenz-Stauffacher Susanne","officialDenomination":"Vincenz"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion RL","code":"RL","id":1,"name":"FDP-Liberale Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"24.3201","state":{"id":204,"name":"Zugewiesen an die behandelnde Kommission","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die Schweiz ist eines der Länder mit den höchsten Niederschlagsmengen in Europa und viele der europäischen Flüsse entspringen hier, wodurch sie zu den wasserreichsten Ländern Europas zählt. Es wird jedoch erwartet, dass der Klimawandel die Gesamtmenge des im Land verfügbaren Wassers beeinflusst. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) schätzt, dass die Schweiz im Sommer einen Rückgang der Wassermenge von bis zu 50% erleben könnte.&nbsp;<\/p><p>Der Schweizerische Verein für Industrie, Gas- und Wasserversorgung schätzt, dass die Leitungen durchschnittlich 12% des Wassers verlieren, das sie transportieren (Standardschätzung). Hinzu kommt Wasser, das durch zu spät erkannte Lecks, ineffiziente Infrastrukturen und Geräte oder durch schlechte Verbrauchsgewohnheiten verschwendet wird.&nbsp;<\/p><p>Systeme zur Echtzeitüberwachung des Verbrauchs könnten eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Verlusten sowohl im Verteilungsnetz als auch in den Haushalten spielen, da sie einerseits Fehlfunktionen schnell erkennen und die Zeit bis zur Reparatur und\/oder zum Austausch verkürzen und andererseits überschüssigen Verbrauch identifizieren. Ein effizientes Management des Trinkwasserverbrauchs wirkt sich direkt auf den Energieverbrauch aus.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat ist mit der Motionärin der Auffassung, dass die Schweiz grundsätzlich ein sehr wasserreiches Land ist und dennoch haushälterisch mit dem kostbaren Gut umzugehen ist.<\/span><\/p><p style=\"margin-top:12pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der kantonale Richtplan ist allerdings nicht das richtige Instrument, um den Trinkwasserverbauch und die Verluste an Trinkwasser durch mangelnden Netzunterhalt zu reduzieren. Entsprechende Massnahmen sind nicht raumplanerischer Natur.<\/span><\/p><p style=\"margin-top:12pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Versorgungsauftrag für Trinkwasser wird von den Gemeinden bzw. den Wasserversorgungsbetreibern (rund 2400 schweizweit) wahrgenommen. Die Aufgaben der Kantone, in deren Kompetenz die Trinkwasserversorgung liegt, umfasst die regionale Planung der Trinkwasserversorgung, die Oberaufsicht und die Koordination. Die Kantone genehmigen die Grundwasserschutzzonen und ihre Reglemente gemäss der Gewässerschutzgesetzgebung zum Schutz der Trinkwasserfassungen. Sie genehmigen auch die generellen Wasserversorgungspläne der einzelnen Gemeinden, falls die kantonale Gesetzgebung dies verlangt. <\/span><\/p><p style=\"margin-top:12pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Mit dem Richtplan kann der Trinkwasserverbrauch jedes Einzelnen nicht beinflusst werden. Ebensowenig kann damit die Installation von Systemen zu dessen Echtzeitüberwachung gefördert werden. Auch der Netzunterhalt der Wasserversorgung lässt sich nicht im Richtplan festlegen. Deshalb sollten entsprechende Mindestinhalte nicht im kantonalen Richtplan formuliert werden. <\/span><\/p><\/div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion."},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zur Verringerung des Wasserverbrauchs in die Anforderungen für den Mindestinhalt der kantonalen Richtpläne aufzunehmen. Dieses Ziel könnte beispielsweise verankert werden durch:<\/p><p>1. die Aufnahme eines neuen Artikels 8c über den „Inhalt des Richtplans im Bereich Wasser“ in das Raumplanungsgesetz (RPG) und\/oder<\/p><p>2. die Änderung der Richtlinien des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) für die Erstellung der kantonalen Richtpläne und\/oder<\/p><p>3. die Änderung der Bundesgesetzgebung zum Gewässerschutz (Gewässerschutzgesetz (GSchG) und Gewässerschutzverordnung (GSchV).<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Für eine harmonisierte und nationale Strategie des Wasserverbrauchs"}],"title":"Für eine harmonisierte und nationale Strategie des Wasserverbrauchs"}