﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20243826</id><updated>2025-11-14T04:21:41Z</updated><additionalIndexing>09;28</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>3055</code><gender>m</gender><id>4154</id><name>Addor Jean-Luc</name><officialDenomination>Addor</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2024-09-09T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5205</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>2</id><name>Diskussion</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2024-12-20T00:00:00Z</date><text>Diskussion verschoben</text><type>29</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><date>2024-11-13T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>VBS</abbreviation><id>6</id><name>Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2024-09-09T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state><state><date>2024-11-13T00:00:00</date><id>203</id><name>Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>3055</code><gender>m</gender><id>4154</id><name>Addor Jean-Luc</name><officialDenomination>Addor</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>24.3826</shortId><state><id>203</id><name>Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p id="isPasted"&gt;1. Die Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity (FiAD) geh&amp;ouml;rt zum Kommando Ausbildung. Das j&amp;auml;hrliche Budget f&amp;uuml;r die Fachstelle betr&amp;auml;gt knapp eine Million Franken, womit die Betriebskosten und f&amp;uuml;nf Vollzeitstellen finanziert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Die FiAD setzt sich f&amp;uuml;r Diversit&amp;auml;t und Inklusion in der Schweizer Armee und der Gruppe Verteidigung ein. Vielfalt wird dort gezielt gef&amp;ouml;rdert und eingesetzt, wo sie Wirkung entfalten kann. Diversit&amp;auml;t umfasst dabei Geschlecht, Alter, (Amts-)Sprache, interkulturelle, ethnische, geografische und soziale Herkunft, Religion und Weltanschauung, K&amp;ouml;rper und Psyche oder Geschlechtsidentit&amp;auml;t und sexuelle Orientierung sowie die Querschnittsthemen Vereinbarkeit, Verpflegung, Ausr&amp;uuml;stung und Infrastruktur. Die Fachstelle ber&amp;auml;t s&amp;auml;mtliche Milizangeh&amp;ouml;rige und Mitarbeitende der Gruppe Verteidigung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Budget der Fachstelle wird nicht in &amp;laquo;Diversity&amp;raquo; und &amp;laquo;Frauen in der Armee&amp;raquo; unterteilt, da s&amp;auml;mtliche Bereiche der Fachstelle eng miteinander verkn&amp;uuml;pft und untrennbar verbunden sind. Entsprechend ist es nicht m&amp;ouml;glich, einen Betrag zu nennen, der ausschliesslich f&amp;uuml;r&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diversity eingesetzt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Die Kurzumfrage &amp;laquo;Nichtbinarit&amp;auml;t in der Schweizer Armee&amp;raquo; ist keine gross angelegte Studie. Dabei ging es darum, zu erfassen, welche Erfahrungen es in diesem Bereich gibt. Die Resultate der Kurzumfrage ver&amp;ouml;ffentlicht die FiAD nur auf ihrer Webseite. Diese Arbeit wird mit den bestehenden personellen Ressourcen der FiAD geleistet und es entstehen keine zus&amp;auml;tzlichen Kosten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. Der Bundesrat hat keine &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber alle Streitkr&amp;auml;fte, die eine Abteilung f&amp;uuml;r Diversity haben. Als Beispiel k&amp;ouml;nnen die USA, das Vereinigte K&amp;ouml;nigreich, Deutschland, Kanada und Australien genannt werden. Sie verf&amp;uuml;gen &amp;uuml;ber Beratungsstellen und/oder Beauftragte im Bereich der Diversity. Die Schweiz stellt keinen Einzelfall dar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5. / 6. Nein. Die Vielfalt der Schweizer Bev&amp;ouml;lkerung wie auch die Vielfalt der Angeh&amp;ouml;rigen der Armee sind Realit&amp;auml;t. Die Armee will &amp;ndash; unter anderem mit den Leistungen der Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity &amp;ndash; die F&amp;uuml;rsorgepflicht f&amp;uuml;r die Truppe ganzheitlich verstehen und umsetzen. In einer Zeit der steigenden Bedrohung aufgrund geopolitischer Entwicklungen ist es essenziell, eine innere Einheit zu schaffen, welche die gemeinsame Auftragserf&amp;uuml;llung, gest&amp;uuml;tzt auf gegenseitiges Vertrauen, Respekt und Verl&amp;auml;sslichkeit, erm&amp;ouml;glicht. Dies st&amp;auml;rkt s&amp;auml;mtliche Angeh&amp;ouml;rige der Armee, die Truppe und damit den Schutz der Bev&amp;ouml;lkerung. Deshalb hat die Gruppe Verteidigung in ihrer Vision f&amp;uuml;r die Schweizer Armee im Jahr 2030 (&lt;a data-fr-linked="true" href="https://vision-armee.ch/"&gt;https://vision-armee.ch/&lt;/a&gt;) unter anderem bereits festgehalten, dass sie eine Armee f&amp;uuml;r alle ist und die F&amp;auml;higkeiten aller gezielt nutzt. Zudem sind die Schaffung der Melde- und Beratungsstelle, die Erarbeitung einer Diversity-Strategie sowie Studien zu diesen Themen Massnahmen aus dem Aktionsplan der Gleichstellungsstrategie 2030 des Bundes.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Schweizer Armee fehlt es an Mitteln. Zur Durchführung einer Kurzumfrage «Nichtbinarität in der Schweizer Armee» reichen sie dann aber wieder aus: &lt;a href="https://www.vtg.admin.ch/fr/bref-sondage-non-binarite-dans-larmee-suisse."&gt;https://www.vtg.admin.ch/de/kurzumfrage-nichtbinaritaet-in-der-schweizer-armee.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Wie gross ist das Budget der Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity (FiAD)?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Was versteht man unter «Diversity» und wie hoch ist der Anteil des FiAD-Budgets, der für diesen Bereich aufgewendet wird?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Wie viel kostet die Kurzumfrage «Nichtbinarität in der Schweizer Armee» (darin eingeschlossen natürlich auch die Redaktion und Verteilung des Untersuchungsberichts)?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. Verfügen viele Armeen, die tatsächlich in Konflikte involviert sind, über spezialisierte Stellen zur «Diversity»?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5. Zurzeit stehen Bundesrat und Bundesversammlung vor der Herausforderung, die Schweizer Armee zeitnah zu modernisieren, damit diese sich den zunehmenden Risiken für die Sicherheit des Landes stellen kann. Ist deshalb nicht der Zeitpunkt gekommen, um die Zuteilung gewisser Mittel, die ja im Übrigen unzureichend sind, zu überprüfen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6. Wäre es nicht angebracht, den Bereich «Diversity» der FiAD aufzulösen?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Fragen zur Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity</value></text></texts><title>Fragen zur Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity</title></affair>