﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20253304</id><updated>2025-11-14T03:10:48Z</updated><additionalIndexing>15;2841</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>3131</code><gender>m</gender><id>4230</id><name>Bregy Philipp Matthias</name><officialDenomination>Bregy</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion M-E</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Die Mitte. EVP.</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>25.3304</shortId><state><id>209</id><name>Überwiesen an den Bundesrat</name><doneKey>0</doneKey><newKey>0</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Der Versandhandel von Arzneimitteln über insbesondere aussereuropäische Internet-Plattformen in die Schweiz ist immer wieder Gegenstand von Verfahren. Das gilt aber nur bei grösseren Mengen. Für Privatpersonen entfällt die Sicherheitskontrolle, wenn der Online-Kauf aus dem Ausland einen Monatsbedarf nicht übersteigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Schutzgedanke des Heilmittelrechts, wonach der Staat für qualitativ hochstehende, sichere und wirksame Arzneimittel zu sorgen hat (Art. 1 Abs. 1 HMG), wird beim modernen Einkaufsverhalten, online aus dem Ausland, nicht umgesetzt. Im Inland ist Arzneimittelversandhandel streng geregelt. Allenfalls wird die heutige Online-Rezeptpflicht für ansonsten rezeptfrei erhältliche Arzneimittel zukünftig aufgehoben. Die Bewilligungspflicht für die Händler, die Beratungspflicht und die Kontrolle würden aber bleiben; zum Schutz der Privatpersonen. Die Einfuhr eines Monatsbedarfs aus dem Ausland geht auf eine Zeit ohne internationalen Versandhandel zurück. Swissmedic schreibt auf ihrer Website: «…Diese Gesetzesbestimmungen sind eigentlich für Touristen gedacht, die ihre Arzneimittel in ihrem Herkunftsland erworben haben und sie für ihren Aufenthalt in die Schweiz mitbringen…»&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wortlaut, Zweck und historische Einordnung von Art. 20 Abs. 2 Bst. a HMG, der die Einfuhr kleiner Mengen durch Einzelpersonen erlaubt, sind eindeutig: Der grenzüberschreitende Arzneimittelbezug durch Einzelpersonen über Internet-Plattformen ist damit NICHT gemeint. Die restriktive Handhabe des Arzneimittelversandhandels im Inland gemäss Art. 27 HMG spricht die gleiche Sprache. In Art. 48 der Arzneimittelbewilligungs-Verordnung AMBV könnte ein Verbot der Online-Einfuhr, ausgenommen zertifizierte Versandhändler aus dem EU-Raum, statuiert werden: «Die Einfuhr hat persönlich zu erfolgen, ausser die Bestellungen erfolgen bei zertifizierten Arzneimittelversandhändlern aus dem EU-Raum. Unzulässige Sendungen werden konfisziert und vernichtet.» Nur ein möglichst umfassendes Verbot ermöglicht eine effiziente und effektive Durchsetzung.&amp;nbsp; In der Schweiz nicht zugelassene, essenzielle Arzneimittel aus dem Ausland können weiterhin problemlos und sicher von Fachpersonen für ihre PatientInnen bezogen werden.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob die heutige Ausführungsbestimmung zur Arzneimitteleinfuhr kleiner Mengen durch Privatpersonen im Sinne einer strikteren Regelung anzupassen ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Arzneimittel. Verbot oder Präzisierung des Versandhandels aus dem Ausland für Einzelpersonen in der Schweiz</value></text></texts><title>Arzneimittel. Verbot oder Präzisierung des Versandhandels aus dem Ausland für Einzelpersonen in der Schweiz</title></affair>