{"id":20257016,"updated":"2025-11-14T03:17:55Z","additionalIndexing":"2841;1231","affairType":{"abbreviation":"Fra.","id":14,"name":"Fragestunde. Frage"},"author":{"councillor":{"code":10849,"gender":"f","id":10849,"name":"Thalmann-Bieri Vroni","officialDenomination":"Thalmann-Bieri"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2025-03-03T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5207"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[{"category":{"id":3,"name":"Normal"},"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2025-03-10T00:00:00Z","text":"Schriftliche Beantwortung der Frage","type":83}]},"federalCouncilProposal":{"date":"2025-03-10T00:00:00Z"},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1740956400000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"},{"date":"\/Date(1741561200000+0100)\/","id":229,"name":"Erledigt"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":10849,"gender":"f","id":10849,"name":"Thalmann-Bieri Vroni","officialDenomination":"Thalmann-Bieri"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"}],"shortId":"25.7016","state":{"id":229,"name":"Erledigt","doneKey":"0","newKey":0},"texts":[{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<span><p><span>Freiheitseinschränkende Massnahmen greifen schwerwiegend in das Grundrecht der persönlichen Freiheit ein und dürfen im Einzelfall nur als letztes mögliches Mittel zum Einsatz kommen. Als freiheitsbeschränkende Massnahmen gelten: Bewegungseinschränkende Massnahmen (Stuhl und Bett), Festhalten, Zwangsmedikation, Fixierung, Isolation (infektiologisch \/ somatisch), Isolation (psychiatrisch)<\/span><\/p><p><span>Die Anzahl der freiheitsbeschränkenden Massnahmen in der stationären Psychiatrie ist im Zeitverlauf angestiegen. Der Anstieg betrifft primär die Fälle von Zwangsmedikation, die Anzahl der Fixierungen ist demgegenüber gesunken.<\/span><\/p><p><span>Der Anteil der Patientinnen und Patienten in der stationären Psychiatrie, die Psychopharmaka erhalten, ist im Zeitverlauf leicht gestiegen. 2012 erhielten 77,1% dieser Personen Psychopharmaka, 2022 waren es 78,7%. Der Anstieg betrifft primär die Neuroleptika und Hypnotika.<\/span><\/p><p><span>Es obliegt den Kantonen im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht sowie der Spitalplanung die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben – also auch der Grundrechte - zu überprüfen. Die betroffenen medizinischen Fachgesellschaften haben zu Zwangsmassnahmen zudem Richtlinien und Empfehlungen abgegeben, an denen sich die Spitäler orientieren. <\/span><\/p><\/span>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Mitteilung 13.09.2024 \"Psychiatrie: gedämpftes Kostenwachstum mit Tarifstruktur TARPSY\" wird vermerkt: Zwar wurde ein vermehrter Einsatz von freiheitsbeschränkenden Massnahmen und Psychopharmaka festgestellt.<br>Anfrage:<br>a) Welche freiheitsbeschränkenden Massnahmen wurden festgestellt?<br>b) Welche Psychopharmaka wurden vermehrt eingesetzt? Anm.: Die WHO und Hochk. für Menschenrechte gaben Titel \"Die Menschenrechte wiederherstellen\" raus&nbsp;<br>c) Werden diese in oben genannten Massnahmen berücksichtigt?<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Vermehrter Einsatz von freiheitsbeschränkenden Massnahmen"}],"title":"Vermehrter Einsatz von freiheitsbeschränkenden Massnahmen"}