﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263073</id><updated>2026-04-02T09:37:01Z</updated><additionalIndexing>55;15</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>3089</code><gender>m</gender><id>4168</id><name>Nicolet Jacques</name><officialDenomination>Nicolet</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-03-09T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5212</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>WBF</abbreviation><id>8</id><name>Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-03-09T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>3224</code><gender>m</gender><id>4329</id><name>Ruch Daniel</name><officialDenomination>Ruch</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>10836</code><gender>m</gender><id>10836</id><name>Kolly Nicolas</name><officialDenomination>Kolly</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>11404</code><gender>m</gender><id>11404</id><name>Sormanni Daniel</name><officialDenomination>Sormanni</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3207</code><gender>m</gender><id>4311</id><name>Marchesi Piero</name><officialDenomination>Marchesi</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3055</code><gender>m</gender><id>4154</id><name>Addor Jean-Luc</name><officialDenomination>Addor</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2789</code><gender>m</gender><id>4077</id><name>Feller Olivier</name><officialDenomination>Feller</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3229</code><gender>m</gender><id>4334</id><name>Bläsi Thomas</name><officialDenomination>Bläsi Thomas</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3062</code><gender>m</gender><id>4156</id><name>Buffat Michaël</name><officialDenomination>Buffat</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3089</code><gender>m</gender><id>4168</id><name>Nicolet Jacques</name><officialDenomination>Nicolet</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion V</abbreviation><code>V</code><id>4</id><name>Fraktion der Schweizerischen Volkspartei</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>26.3073</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Der Schweizer Rebbau ist nicht nur eine wirtschaftliche Tätigkeit, sondern auch ein wichtiger Faktor für den Erhalt des Kultur- und Landschaftserbes unseres Landes. Die Schweizer Winzerinnen und Winzer pflegen charakteristische Landschaften, bewahren traditionelles Knowhow und tragen zur regionalen Wirtschaft bei, indem sie zahlreiche Arbeitsplätze schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der hohe Anteil von Importwein auf dem Schweizer Markt übt einen erheblichen Druck auf die inländische Produktion aus. Angesichts des rückläufigen Weinkonsums im Allgemeinen sowie des sehr preisgünstigen Importweins, der sich negativ auf den Schweizer Markt auswirkt, befindet sich die Schweizer Weinbranche derzeit in einer ausserordentlich schweren Krise.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da 2024 etwa die Hälfte des in der Schweiz konsumierten Weissweins und zwei Drittel des Rotweins eingeführt wurden, wäre zum Beispiel folgende Grundregel vorstellbar:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul style="list-style-type:disc;"&gt;&lt;li&gt;Ein Liter gekaufter inländischer Weisswein berechtigt zum Kauf eines Liters eingeführten Weissweins.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein Liter gekaufter inländischer Rotwein berechtigt zum Kauf von zwei Litern eingeführten Rotweins.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ein solches System hätte zum Ziel, den Konsum von Schweizer Wein zu fördern. Der Zugang zu Importwein soll dabei erhalten bleiben, allerdings in einem Rahmen, der das Marktgleichgewicht und die Aufwertung der inländischen Produktion begünstigt.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu prüfen, mit denen die Einfuhr von Wein besser auf die Inlandleistung abgestimmt wird, um den Konsum von Schweizer Wein zu fördern und die lokalen Winzerinnen und Winzer zu unterstützen. Ein Zollkontingentsystem für Importeure, wie es für die Einfuhr von Fleisch in die Schweiz gilt, könnte sich hier bewähren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine solche Massnahme würde darauf abzielen, den Kauf von Schweizer Wein zu fördern, während die Möglichkeit der Einfuhr von ausländischem Wein erhalten bleibt&amp;nbsp;–&amp;nbsp;ohne dabei die Konsumgewohnheiten wesentlich zu verändern.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Schweizer Weinbranche in der Krise. Einfuhr von Wein vom Kauf inländischen Weins abhängig machen</value></text></texts><title>Schweizer Weinbranche in der Krise. Einfuhr von Wein vom Kauf inländischen Weins abhängig machen</title></affair>