﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263252</id><updated>2026-04-07T07:31:16Z</updated><additionalIndexing>2841;04</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>3214</code><gender>f</gender><id>4318</id><name>Wyss Sarah</name><officialDenomination>Wyss</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-03-19T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5212</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EDI</abbreviation><id>4</id><name>Departement des Innern</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-03-19T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>11507</code><gender>m</gender><id>11507</id><name>Hässig Patrick</name><officialDenomination>Hässig Patrick</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>10824</code><gender>f</gender><id>10824</id><name>Rosenwasser Anna</name><officialDenomination>Rosenwasser</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3190</code><gender>f</gender><id>4298</id><name>Weichelt Manuela</name><officialDenomination>Weichelt</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3214</code><gender>f</gender><id>4318</id><name>Wyss Sarah</name><officialDenomination>Wyss</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion S</abbreviation><code>S</code><id>2</id><name>Sozialdemokratische Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>26.3252</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Gemäss «Sucht Schweiz»&amp;nbsp;werden in der Schweiz jährlich 1700 Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörungen geboren. In der Überarbeitung der Suchtstrategie soll auch dieser Thematik Raum geboten werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist die häufigste Ursache für nicht genetisch bedingte Fehlbildungen bei Neugeborenen. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen werden unter dem Begriff&amp;nbsp;Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)&amp;nbsp;zusammengefasst und umfassen unter anderem FAS, pFAS und ARND. FASD führt zu lebenslangen körperlichen, geistigen und sozialen Einschränkungen und verursacht zudem erhebliche individuelle und gesellschaftliche Kosten.&lt;br&gt;Da keine unbedenkliche Alkoholmenge in der Schwangerschaft bekannt ist, gilt jeder Alkoholkonsum als potenziell schädlich; FASD ist daher zu 100 % vermeidbar. Typische Merkmale sind Wachstumsstörungen, Gesichtsauffälligkeiten, Schädigungen des zentralen Nervensystems, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen sowie zahlreiche mögliche Komorbiditäten. Diese Beeinträchtigungen führen häufig zu Problemen in Schule, Beruf und Alltagsbewältigung, bleiben jedoch oft unerkannt oder falsch diagnostiziert.&lt;br&gt;In der Schweiz könnten, basierend auf Zahlen aus Deutschland, bis zu 23 % der fremdplatzierten Kinder von FASD betroffen sein, ohne dass dies entsprechend diagnostiziert wird. Die Diagnose erfolgt anhand klinischer Kriterien, ist jedoch durch die unzureichende Abbildung von FASD im ICD-10 erschwert. In der Schweiz fehlen bislang spezialisierte Diagnose- und Unterstützungsangebote für Betroffene und ihre Familien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Interpellantin bittet um die Beantwortung folgender Fragen:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wie beurteilt der Bundesrat die aktuelle Versorgungslage für Menschen mit&amp;nbsp;Fetaler Alkoholspektrumstörung in der Schweiz?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Bundesrat schrieb auf die &lt;a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20257765"&gt;Frage 25.7765&lt;/a&gt;&amp;nbsp; «Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie wird geprüft, welche weiteren Massnahmen erforderlich sind.» Was sind die Ergebnisse dieser Prüfung?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie beurteilt der Bundesrat die heutige Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen im Bereich Prävention, Diagnostik und Versorgung von FASD-Betroffenen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Inwiefern sieht der Bundesrat Anpassungsbedarf, um eine klarere Zuständigkeitsregelung der Finanzierung der Aufgaben in den Bereichen Prävention, Diagnostik und Versorgung von FASD-Betroffenen zu erreichen?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Fetale Alkoholspektrumstörung FASD: Wie weiter? </value></text></texts><title>Fetale Alkoholspektrumstörung FASD: Wie weiter? </title></affair>