{"id":20263279,"updated":"2026-04-10T15:56:01Z","additionalIndexing":"2841","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":10849,"gender":"f","id":10849,"name":"Thalmann-Bieri Vroni","officialDenomination":"Thalmann-Bieri"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-03-19T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5212"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1773874800000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":10849,"gender":"f","id":10849,"name":"Thalmann-Bieri Vroni","officialDenomination":"Thalmann-Bieri"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"}],"shortId":"26.3279","state":{"id":202,"name":"Eingereicht","doneKey":"0","newKey":1},"texts":[{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>In der Ausgabe 11-12 vom 26.3.2025 der Schweizerischen Ärztezeitung wurde ein Artikel über die FMH-Ärztestatistik 2024 veröffentlicht. Darin steht unter anderem:<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>«Die medizinische Grundversorgung ist ein zentraler Pfeiler des Gesundheitswesens.&nbsp;[…]&nbsp;Mit der Alterung der Bevölkerung und der Zunahme chronischer Krankheiten nimmt auch der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Leistungen zu. Stark betroffen von dieser Entwicklung ist die Grundversorgung, die den Menschen in der Schweiz einen angemessenen Zugang zu Gesundheitsleistungen gewährleisten soll. Obwohl die absolute Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Grundversorgung steigt, stagnieren die Zahlen bei den Vollzeitäquivalenten VZÄ (Zahl der Ärzte umgerechnet auf Vollzeitstellen). Die durchschnittliche Dichte in der Grundversorgung in VZÄ pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Schweiz liegt bei 0,8 VZÄ. Der Grossteil der Bezirke weisen nur 0 bis 0,8 VZÄ pro 1000 Einwohner auf.»<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:<\/p><ul style=\"list-style-type:square;\"><li>Die durchschnittliche Dichte der Grundversorger pro 1’000 Einwohner beträgt lediglich 0,8 VZÄ. Wie hoch ist die Dichte in den Nachbarländern? Welche Dichte gilt fachlich als ideal?<\/li><li>Wie lässt sich die Stagnation der VZÄ trotz steigender absoluter Arztzahlen erklären?&nbsp;<\/li><li>Ermöglicht die heutige Dichte einen gleichberechtigten und bedarfsgerechten Zugang zur medizinischen Grundversorgung?<\/li><li>Führt der Mangel an Grundversorgern zu einer Verlagerung in Notfallstationen oder zu Fachärzten?<\/li><li>Weniger Spitäler und mehr Ambulantisierung senken Kosten und stärken das Potenzial der Grundversorger. Teilt der Bundesrat diese Einschätzung und plant er entsprechende Massnahmen?<\/li><li>Könnte das neue ambulante Tarifwerk TARDOC die Attraktivität der Grundversorgung und deren Anzahl erhöhen? Wie will der Bundesrat einen allfälligen positiven Effekt messen?<\/li><li>Welche Massnahmen sind notwendig, um die Anzahl der Grundversorger zu erhöhen, und welche plant der Bundesrat? Welche internationalen Best Practices sind übertragbar und wie wird die Kostenneutralität gewährleistet?<\/li><li>Welche Massnahmen trifft der Bundesrat, um das Überangebot in Städten ohne Zusatzkosten zugunsten ländlicher Regionen zu verlagern?&nbsp;<\/li><li>Welche Indikatoren sollen zur Evaluation der Wirksamkeit der Massnahmen herangezogen werden?<\/li><\/ul>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Dichte der Grundversorger im Schweizerischen Gesundheitswesen"}],"title":"Dichte der Grundversorger im Schweizerischen Gesundheitswesen"}