{"id":20263280,"updated":"2026-04-15T13:52:25Z","additionalIndexing":"32;36","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":3084,"gender":"f","id":4197,"name":"Marti Min Li","officialDenomination":"Marti Min Li"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-03-19T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5212"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"WBF","id":8,"name":"Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1773874800000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":2732,"gender":"f","id":3999,"name":"Prelicz-Huber Katharina","officialDenomination":"Prelicz-Huber"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3211,"gender":"f","id":4315,"name":"Brenzikofer Florence","officialDenomination":"Brenzikofer"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":10824,"gender":"f","id":10824,"name":"Rosenwasser Anna","officialDenomination":"Rosenwasser"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":10813,"gender":"f","id":10813,"name":"Brizzi Simona","officialDenomination":"Brizzi"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3016,"gender":"f","id":4102,"name":"Bertschy Kathrin","officialDenomination":"Bertschy"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3084,"gender":"f","id":4197,"name":"Marti Min Li","officialDenomination":"Marti Min Li"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"26.3280","state":{"id":202,"name":"Eingereicht","doneKey":"0","newKey":1},"texts":[{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Ende Januar wurden sechs Projekte zu nationalen Forschungsprogrammen ernannt. Diese stammen alle aus dem naturwissenschaftlichen Bereich. Die Auswahl führte zu Kritik und zu einem offenen Brief von über tausend Professorinnen und Professoren. Insbesondere die Nichtberücksichtigung des Projekts \"Gender+Justice: Social Change towards Sustainable Democracies\" wurde kritisiert, da dieses vom Schweizerischen Nationalfonds als \"exzellent\" eingestuft wurde. &nbsp;In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:<\/p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Was sind die Gründe, warum das Projekt \"Gender + Justice\" nicht berücksichtigt wurde?<\/li><li>Wie begründet der Bundesrat den Entscheid, im Rahmen der sechs neuen nationalen Forschungsprogramme kein Projekt aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften zu berücksichtigen?<\/li><li>Welche Kriterien wurden bei der Auswahl der Programme angewendet?<\/li><li>Wie ist die Zusammensetzung der Auswahlgremien ausgestaltet? Sind die Geistes- und Sozialwissenschaften angemessen vertreten?&nbsp;<\/li><li>Wie beurteilt der Bundesrat den offenen Brief von Professorinnen und Professoren verschiedener Schweizer Hochschulen, die den Entscheid kritisieren und vor einer strukturellen Benachteiligung der Geistes- und Sozialwissenschaften warnen?<\/li><li>Welche Angaben kann der Bundesrat zur Geschlechterverteilung und Diversität bei Nationalen Forschungsprogrammen machen?&nbsp;<\/li><li>Was sagt der Bundesrat zum Vorwurf, dass mit der überproportionalen Förderung der Naturwissenschaften im Vergleich zu den Geistes- und Sozialwissenschaften männerdominierte Wissenschaftszweige gefördert werden?<\/li><li>Ist sich der Bundesrat bewusst, dass die Lösung der grossen Herausforderungen in der zunehmende Komplexität der Welt Geistes- und Sozialwissenschaftliche Forschung ein zunehmende Dringlichkeit erfährt?&nbsp;<\/li><li>Welche Signale sendet dieser Entscheid aus Sicht des Bundesrats an Forschende in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesen Disziplinen?<\/li><li>Wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass die Zahl der Studierenden in den Geistes- und Sozialwissenschaften abnimmt?<\/li><li>Sieht der Bundesrat angesichts der Kritik aus der Wissenschaft Anlass, den Entscheid oder das Verfahren zur Festlegung nationaler Forschungsprogramme zu überprüfen?<\/li><li>Welche Möglichkeiten bestehen, künftig gezielt Programme zu Themen mit starkem sozial- oder geisteswissenschaftlichem Bezug zu lancieren?<\/li><\/ul><p>&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Stellung der Geistes- und Sozialwissenschaften"}],"title":"Stellung der Geistes- und Sozialwissenschaften"}