﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263392</id><updated>2026-04-14T16:23:25Z</updated><additionalIndexing>09</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Mo.</abbreviation><id>5</id><name>Motion</name></affairType><author><councillor><code>2765</code><gender>m</gender><id>4059</id><name>Flach Beat</name><officialDenomination>Flach</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion GL</abbreviation><code>GL</code><id>137</id><name>Grünliberale Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-03-20T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5212</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>VBS</abbreviation><id>6</id><name>Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-03-20T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2786</code><gender>m</gender><id>4083</id><name>Grossen Jürg</name><officialDenomination>Grossen Jürg</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>11507</code><gender>m</gender><id>11507</id><name>Hässig Patrick</name><officialDenomination>Hässig Patrick</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3109</code><gender>m</gender><id>4208</id><name>Jauslin Matthias Samuel</name><officialDenomination>Jauslin</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>14810</code><gender>f</gender><id>14810</id><name>Stämpfli Fabienne</name><officialDenomination>Stämpfli</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3179</code><gender>f</gender><id>4287</id><name>Schaffner Barbara</name><officialDenomination>Schaffner</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2765</code><gender>m</gender><id>4059</id><name>Flach Beat</name><officialDenomination>Flach</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion GL</abbreviation><code>GL</code><id>137</id><name>Grünliberale Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>26.3392</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die Schweizer Armee weist heute einen Sollbestand von 100’000 Angehörigen und einen Effektivbestand von über 140’000 aus. Im Ernstfall wäre jedoch nur ein Teil dieser Kräfte vollständig ausgerüstet und einsatzbereit. Diese Diskrepanz zwischen nomineller Stärke und tatsächlicher Einsatzfähigkeit schwächt die Glaubwürdigkeit unserer Verteidigungsfähigkeit. Sicherheitspolitische Zielsetzungen müssen operativ realistisch, finanziell tragfähig und personell alimentierbar sein. Eine Armee, deren nomineller Umfang die materielle und personelle Substanz übersteigt, bindet Ressourcen, ohne zusätzliche Sicherheit zu schaffen. Die Bestände sind daher auf eine Zielgrösse mit einem Mindestbestand von 80’000 festzulegen. Diese Grössenordnung ist demografisch alimentierbar, erlaubt eine vollständige Ausrüstung, erleichtert die Finanzierung und schafft gleichzeitig personelle Spielräume für den dringend notwendigen Ausbau des Zivilschutzes. Gerade im Kontext hybrider Bedrohungen – etwa Cyberangriffe, Desinformation, kritische Infrastrukturausfälle oder Katastrophenlagen – spielt der Zivilschutz zukünftig eine zentrale Rolle und muss entsprechend gestärkt werden. Der internationale Vergleich zeigt, dass mit einer Armee dieser Grössenordnung die Schweiz im internationalen Vergleich weiterhin überdurchschnittlich aufgestellt ist. Mit 80’000 Angehörigen bei rund 9 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern läge die Schweiz bei rund 8,9 Soldaten pro 1’000 Einwohnern verglichen mit einem Verhältnis von 3,0 Soldaten je 1’000 Einwohner in Frankreich, 2,1 in Deutschland oder 1,9 in den Niederlanden. Bezüglich Fläche und Grenzlänge ergibt sich ein ähnliches Bild. Das Kernproblem ist nicht die absolute Grösse der Armee, sondern ihre Einsatzbereitschaft, Einbettung in kooperative Sicherheitsstrukturen und ihre Fähigkeit, Operationen mit verbundenen Waffen ausführen zu können; ihre Handlungsfähigkeit jederzeit zu wahren. Eine realistisch dimensionierte, vollständig ausgerüstete und kooperationsfähige Armee stärkt die Sicherheit wirksamer als ein überhöhter Sollbestand ohne materielle Substanz.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Änderung des Militärgesetzes zu unterbreiten, die den Sollbestand der Armee auf 80'000 festlegt und dabei garantiert, dass diese 80'000 Soldaten und Soldatinnen voll ausgerüstet sind. Gleichzeitig ist der Zivilschutz personell erheblich zu stärken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Konzentration und Stärkung der Kernfähigkeiten statt Überforderung bei der Armee und Aufbau eines wirksamen Zilvilschutzes</value></text></texts><title>Konzentration und Stärkung der Kernfähigkeiten statt Überforderung bei der Armee und Aufbau eines wirksamen Zilvilschutzes</title></affair>