{"id":20263478,"updated":"2026-04-02T13:55:56Z","additionalIndexing":"34;2446","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":2762,"gender":"f","id":4058,"name":"Badran Jacqueline","officialDenomination":"Badran Jacqueline"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-03-20T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5212"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"UVEK","id":9,"name":"Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1773961200000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":10821,"gender":"m","id":10821,"name":"Roth David","officialDenomination":"Roth David"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3173,"gender":"m","id":4281,"name":"Pult Jon","officialDenomination":"Pult"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3202,"gender":"f","id":4305,"name":"Wismer-Felder Priska","officialDenomination":"Wismer Priska"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":2762,"gender":"f","id":4058,"name":"Badran Jacqueline","officialDenomination":"Badran Jacqueline"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion S","code":"S","id":2,"name":"Sozialdemokratische Fraktion"},"type":"author"}],"shortId":"26.3478","state":{"id":202,"name":"Eingereicht","doneKey":"0","newKey":1},"texts":[{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Im Vorfeld der Abstimmung zur \"SRG-Initiative\" hat der Bundesrat das so genannte Gegenprojekt in Form einer Senkung der zur Verfügung stehenden Mittel verabschiedet. In diesem Zusammenhang wurde eine \"Schärfung\" des Angebots in der Unterhaltung auf der Leistungsseite im Rahmen der neuen SRG-Konzession in Aussicht gestellt. Dies mit der Begründung, damit auf die privaten, kommerziell orientierten Akteure Rücksicht nehmen zu wollen - in der Annahme, dass diese ihr Angebot an Unterhaltungssendungen ausbauen wollen und können.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen:&nbsp;<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>1. Welche privaten Akteure fasst der Bundesrat konkret ins Auge, die auch über die notwendigen Mittel verfügen um Unterhaltungsproduktionen, die heute die SRG anbietet, übernehmen zu können? Wir bitten um die konkrete Nennung von Beispielen.&nbsp;&nbsp;<\/p><p>2. Wie trennt der Bundesrat Unterhaltung und Kultur? Ist eine Serie wie Tschugger, Davos oder The Deal Unterhaltung oder Kultur? Oder ein Hörspiel, Volksmusik oder Hüttengeschichten?&nbsp;<\/p><p>3. Die SRF-Sendung G&amp;G (ehem. Glanz &amp; Gloria) wurde zu reduzierten Kosten von 2 Mio., die zu 100% von einem privaten Sponsor getragen worden wäre, an 3 verschiedene private Medienakteure angeboten. Diese lehnten ab mit dem Argument, es sei finanziell nicht attraktiv. Wenn nicht mal das komerziell attraktiv ist: An welche Unterhaltungssendungen denkt der Bundesrat, welche private Akteure anstelle der SRG produzieren und senden könnten?&nbsp;<\/p><p>4. Sollte das Budget für Unterhaltung gekürtzt werden, müssten v.a. die teuren Aussenproduktionen weichen, wie z.B. Landfrauenküche oder Samstagsjass, sowie Serien. Wer übernähme solche Produktionen mit grossem Publikumserfolg?&nbsp;<\/p><p>5. Worin sieht der Bundesrat den Vorteil eines Rückbaus des SRG-Unterhaltungsangebots für die Bevölkerung &amp; die Kulturschaffenden aus der Film- Musik und Unterhaltungsbranche?<\/p><p>6. Würde das Budget der SRG für Unterhaltung tatsächlich gekürzt: Wohin würden sich das Publikum in Zukunft wenden. Würden sie auf ausländische öffentlich-rechtliche und\/oder private Anbieter ausweichen oder vermehrt Streaming-Angebote wie Netflix konsumieren? Das würde bedeuten, dass das Abo- sowie Werbe-Gelder zunehmend ins Ausland abfliessen würden? Worin sieht der Bundesrat darin einen Vorteil für die Schweizer Bevölkerung, zumal weder ausländische Sender noch kommerzielle Streaming-Dienste Unterhaltung mit Schweiz Bezug produzieren würden?&nbsp;<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Nutzen der \"Schärfung\", respektive Reduktion des Unterhaltungsangebots der SRG"}],"title":"Nutzen der \"Schärfung\", respektive Reduktion des Unterhaltungsangebots der SRG"}