{"id":20263498,"updated":"2026-04-13T12:27:35Z","additionalIndexing":"55;52;24","affairType":{"abbreviation":"Po.","id":6,"name":"Postulat"},"author":{"councillor":{"code":10835,"gender":"m","id":10835,"name":"Freymond Sylvain","officialDenomination":"Freymond"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-03-20T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5212"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1773961200000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":3155,"gender":"m","id":4263,"name":"Gafner Andreas","officialDenomination":"Gafner"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3039,"gender":"m","id":4137,"name":"Golay Roger","officialDenomination":"Golay Roger"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":10836,"gender":"m","id":10836,"name":"Kolly Nicolas","officialDenomination":"Kolly"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":10840,"gender":"m","id":10840,"name":"Pahud Yvan","officialDenomination":"Pahud"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":11404,"gender":"m","id":11404,"name":"Sormanni Daniel","officialDenomination":"Sormanni"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3207,"gender":"m","id":4311,"name":"Marchesi Piero","officialDenomination":"Marchesi"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3055,"gender":"m","id":4154,"name":"Addor Jean-Luc","officialDenomination":"Addor"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3089,"gender":"m","id":4168,"name":"Nicolet Jacques","officialDenomination":"Nicolet"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3062,"gender":"m","id":4156,"name":"Buffat Michaël","officialDenomination":"Buffat"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":10835,"gender":"m","id":10835,"name":"Freymond Sylvain","officialDenomination":"Freymond"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion V","code":"V","id":4,"name":"Fraktion der Schweizerischen Volkspartei"},"type":"author"}],"shortId":"26.3498","state":{"id":202,"name":"Eingereicht","doneKey":"0","newKey":1},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Am 17.&nbsp;Februar sprach das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ein Verbot der Sömmerung von Schweizer Rindern in Frankreich für die Saison 2026 aus. Dieser Entscheid überraschte viele Tierhaltende und löste Unverständnis aus.<\/p><p>Die Lumpy-Skin-Disease (LSD) ist eine durch Insekten übertragene Viruserkrankung. Sie trat im Juni&nbsp;2025 in bestimmten Regionen Frankreichs auf und führte zu drastischen Massnahmen, insbesondere zur Notschlachtung infizierter Herden. Bereits Ende des Sommers ergriffen die französischen Veterinärbehörden Massnahmen zur Ausrottung der Krankheit, darunter die Tötung ganzer Herden sowie die Impfung des Viehbestands in einem Umkreis von 50&nbsp;km um die Ausbruchsherde. Einige Tierhaltende aus den Kantonen Waadt und Genf mussten ihre Rinder bereits impfen lassen, da sich ihre Betriebe innerhalb dieser Impfzone befinden.<\/p><p>Der Impfstoff gegen LSD ist ein attenuierter Lebendimpfstoff, der als wirksam und unbedenklich gilt. Er stellt keine Gefahr für Mensch oder Umwelt dar und hat keinerlei Auswirkungen auf die Qualität von Fleisch und Milch.<\/p><p>Jedes Jahr werden rund 6000&nbsp;Schweizer Rinder im französisch-schweizerischen Weidegebiet gesömmert. Dies ist eine althergebrachte Praxis, die streng geregelt und für viele Betriebe unverzichtbar ist.<\/p><p>Bislang wurden weder flankierende Massnahmen noch Entschädigungen für die betroffenen Tierhaltenden angekündigt. Die finanziellen Auswirkungen werden erheblich sein. Gewisse Landwirtinnen und Landwirte pachten oder bewirtschaften Weideflächen in Frankreich. Sie müssen diese Flächen unterhalten, dürfen sie jedoch im Jahr 2026 nicht nutzen. Einige Tierhaltende werden ihre Tiere nicht auf Schweizer Alpen verlegen können, da diese bereits bewirtschaftet werden und durch die Anzahl Normalstösse (NST) begrenzt sind.<\/p><p>In vielen Fällen müssen die Rinder in den Betrieben im Tal bleiben, was die Einhaltung gewisser Agrarprogramme zur graslandbasierten Fütterung gefährden könnte, wie beispielsweise der Beitrag Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) oder der Tierwohlbeitrag RAUS+. Die Nährstoffbilanz einzelner Betriebe könnte ebenfalls Probleme verursachen und Ausnahmen erforderlich machen.&nbsp;<\/p><p>Die notwendigen Futterzukäufe werden zudem erhebliche Kosten verursachen.<\/p>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen zu prüfen, um die Tierhaltenden zu unterstützen, die ihre Rinder in der Saison&nbsp;2026 nicht in Frankreich sömmern können, und Lösungen aufzuzeigen, um den Fortbestand dieser Betriebe sowie dieser Form der Sömmerung langfristig zu sichern.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Sömmerung von Schweizer Rindern in Frankreich. Unterstützung für die vom Verbot 2026 betroffenen Tierhaltenden"}],"title":"Sömmerung von Schweizer Rindern in Frankreich. Unterstützung für die vom Verbot 2026 betroffenen Tierhaltenden"}