{"id":20263506,"updated":"2026-04-15T13:38:29Z","additionalIndexing":"10;08;09","affairType":{"abbreviation":"Mo.","id":5,"name":"Motion"},"author":{"faction":{"abbreviation":"Fraktion GL","code":"GL","id":137,"name":"Grünliberale Fraktion"},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-03-20T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5212"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"VBS","id":6,"name":"Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1773961200000+0100)\/","id":202,"name":"Eingereicht"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"faction":{"abbreviation":"Fraktion GL","code":"GL","id":137,"name":"Grünliberale Fraktion"},"type":"author"},{"councillor":{"code":2765,"gender":"m","id":4059,"name":"Flach Beat","officialDenomination":"Flach"},"type":"speaker"}],"shortId":"26.3506","state":{"id":202,"name":"Eingereicht","doneKey":"0","newKey":1},"texts":[{"type":{"id":6,"name":"Begründung"},"value":"<p>Die Sicherheit der Schweiz gibt es nicht ohne Europa. Die Zusammenarbeit muss deshalb ein zentrales Element der Schweizer Sicherheitsstrategie sein. Bereits heute bestehen wichtige Kooperationen mit der EU, etwa bei der Kriminalitätsbekämpfung oder bei Luftlagedaten. Diese Zusammenarbeit bleibt jedoch punktuell. Es fehlt ein kohärenter Rahmen, der die Rolle der Schweiz in der europäischen Sicherheitsarchitektur klärt. Neue Sicherheitsbilaterale sollen sowohl verteidigungspolitische als auch zivile Kooperationen wie Katastrophenschutz, Schutz kritischer Infrastrukturen, Resilienz von Lieferketten sowie Forschungszusammenarbeit zu sicherheitsrelevanten Technologien regeln. Das Abkommen soll explizit über eine reine Security and Defence Partnership hinausgehen. Ziel ist, dass die Schweiz an gemeinsamen Beschaffungsprogrammen teilnehmen kann und bei sicherheitspolitisch motivierten Wirtschaftsmassnahmen EU-Staaten gleichgestellt wird. Die Schweiz muss dazu auch bereit sein, mehr Verantwortung für die Sicherheit in Europa zu übernehmen – etwa durch verlässliche Rüstungsexporte, Friedensförderung, Schutz kritischer Infrastrukturen sowie als Wirtschafts- und Technologiepartner. Das Neutralitätsrecht steht einer solchen Zusammenarbeit nicht entgegen, sondern setzt eine wirksame Verteidigungsfähigkeit voraus, die ohne enge Kooperation mit Europa nicht möglich ist. Eine funktionierende Zusammenarbeit mit Europa ist daher Voraussetzung für eine glaubwürdige Neutralität.<\/p>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Verhandlungsmandat für ein umfassendes Sicherheitsabkommen mit der EU (Sicherheitsbilaterale) auszuarbeiten, das verteidigungspolitische und zivile Sicherheitsbereiche umfasst. Das Abkommen soll die Rolle der Schweiz als neutraler Staat in der europäischen Sicherheitsarchitektur festlegen und die Zusammenarbeit über alle sicherheitspolitisch relevanten Bereiche definieren und erweitern sowie dazu beitragen, dass die Schweiz bei sicherheitspolitisch motivierten Wirtschaftsmassnahmen der EU äquivalent zu EU-Staaten behandelt wird.<\/p>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Sicherheitsbilaterale Schweiz–EU: für mehr Sicherheit mit Europa"}],"title":"Sicherheitsbilaterale Schweiz–EU: für mehr Sicherheit mit Europa"}