{"id":20263581,"updated":"2026-08-13T17:03:47Z","additionalIndexing":"48;44;32","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":3228,"gender":"m","id":4333,"name":"Meier Andreas","officialDenomination":"Meier Andreas"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion M-E","code":"M-E","id":3,"name":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Dies wirft die Frage auf, ob die langfristige Rekrutierung und Ausbildung von Pilotinnen und Piloten in der Schweiz weiterhin ausreichend gewährleistet ist.<\/p>"},{"type":{"id":14,"name":"Antwort BR \/ Büro"},"value":"<p>1. Die General Aviation – insbesondere die Leichtaviatik – spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Rekrutierung und der Grundausbildung von Pilotinnen und Piloten. Angehende Berufspilotinnen und -piloten absolvieren Teile ihrer praktischen Ausbildung auf Luftfahrzeugen dieses Segments. In der Schweiz gibt es über 40 Flugschulen, die Trainingsangebote in diesem Bereich bereitstellen. Mit den dort erworbenen Lizenzen können sich die Pilotinnen und Piloten europaweit bei Fluggesellschaften bewerben. <\/p><p>&nbsp;<\/p><p>2. Der Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Luftfahrt (SIL), räumt aufgrund deren hohen Bedeutung für die internationale Anbindung der Schweiz dem Linien- und Charterverkehr auf den Landesflughäfen Priorität ein. Dies kann zu einer Verlagerung von Aktivitäten der General Aviation an diesen Standorten führen. Die Rahmenbedingungen an den Landesflughäfen Zürich und Genf sind nicht auf Ausbildungs- und Schulungsflüge ausgelegt und erlauben keine effiziente Schulung. Am EuroAirport Basel gibt es weiterhin Schulungskapazität, allerdings sieht der Flughafenbetreiber keine lokale Stationierung von Flugschulen mehr vor. Der Bundesrat erachtet die Ausbildungskapazitäten in der Schweiz als genügend. <\/p><p>&nbsp;<\/p><p>3. Der Bundesrat setzt sich weiterhin dafür ein, günstige Rahmenbedingungen für die aviatische Grundausbildung zu gewährleisten. Dazu gehören das SPHAIR-Programm der Schweizer Luftwaffe zur Rekrutierung von Nachwuchs und die Verordnung über die Finanzhilfen für Ausbildungen im Bereich der Luftfahrt (VFAL, SR 748.03), mit der die Ausbildung von Pilotinnen und Piloten durch den Bund finanziell unterstützt wird. <\/p><p>Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) erhebt jährlich eine Statistik zu Flugpersonaldaten – unter anderem mit Angaben zu Anzahl und Kapazitäten von Flugschulen, verfügbares Ausbildungspersonal oder Anzahl neu ausgestellter Lizenzen. Die Statistiken der letzten Jahre zeigen, dass das Ausbildungssystem der Schweizer Luftfahrtbranche robust und leistungsfähig aufgestellt ist. <\/p>"},{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>&nbsp;<\/p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:<\/p><ol><li>Welche Bedeutung misst er der General Aviation für die Rekrutierung sowie die Grundausbildung von Pilotinnen und Piloten in der Schweiz bei?<\/li><li>Sieht er Risiken für die langfristige Sicherstellung des fliegerischen Nachwuchses aufgrund zunehmender Einschränkungen der General Aviation an den Landesflughäfen?<\/li><li>Falls ja: Mit welchen Massnahmen will er sicherstellen, dass die für die Pilotenausbildung erforderlichen Kapazitäten und Infrastrukturen in der Schweiz langfristig erhalten bleiben?<\/li><\/ol>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Sicherung des fliegerischen Nachwuchses in der Schweiz"}],"title":"Sicherung des fliegerischen Nachwuchses in der Schweiz"}