﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263783</id><updated>2026-07-17T13:28:28Z</updated><additionalIndexing>2831;48;04</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>3224</code><gender>m</gender><id>4329</id><name>Ruch Daniel</name><officialDenomination>Ruch</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion RL</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>FDP-Liberale Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-06-18T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5214</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>UVEK</abbreviation><id>9</id><name>Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-06-18T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>3109</code><gender>m</gender><id>4208</id><name>Jauslin Matthias Samuel</name><officialDenomination>Jauslin</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3071</code><gender>f</gender><id>4195</id><name>Fehlmann Rielle Laurence</name><officialDenomination>Fehlmann Rielle</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3055</code><gender>m</gender><id>4154</id><name>Addor Jean-Luc</name><officialDenomination>Addor</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2789</code><gender>m</gender><id>4077</id><name>Feller Olivier</name><officialDenomination>Feller</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3089</code><gender>m</gender><id>4168</id><name>Nicolet Jacques</name><officialDenomination>Nicolet</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2752</code><gender>m</gender><id>4046</id><name>Quadri Lorenzo</name><officialDenomination>Quadri</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3149</code><gender>f</gender><id>4257</id><name>de Quattro Jacqueline</name><officialDenomination>de Quattro</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3063</code><gender>m</gender><id>4157</id><name>Bühler Manfred</name><officialDenomination>Bühler</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3224</code><gender>m</gender><id>4329</id><name>Ruch Daniel</name><officialDenomination>Ruch</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion RL</abbreviation><code>RL</code><id>1</id><name>FDP-Liberale Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>26.3783</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Personen, welche die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, sind mit überwiegender Mehrheit in der Schweiz ansässig. Die zweite Sprache, in der sich die Schweizerischen Bundesbahnen an ihre Kundschaft wenden, sollte deswegen logischerweise eine Landessprache sein und nicht Englisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch zeigt bereits eine Ankunft im Bahnhof Zürich eine andere Realität. Von 50 erfassten Durchsagen sind 42 Prozent ausschliesslich auf Deutsch und Englisch, 23 Prozent sind zuerst auf Englisch und dann auf Französisch und lediglich 25 Prozent sind zuerst Deutsch oder Französisch und dann Italienisch oder Englisch. Italienisch, eine Amtssprache des Bundes, wird so gut wie nie verwendet. Anders gesagt, in fast zwei Dritteln der Fälle verdrängt Englisch faktisch eine der Landessprachen. Diese Situation kann zwar nicht in allen Regionen des Landes beobachtet werden, aber diese Fehlentwicklung darf sich auf keinen Fall verschärfen oder ausweiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Interpellation erfolgt vor dem Hintergrund einer für den sprachlichen Zusammenhalt des Landes heiklen Situation. Die Verteidigung der Mehrsprachigkeit in der Schweiz erfordert auch den täglichen Kontakt der unterschiedlichen Landessprachen, sowohl im öffentlichen Raum als auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist legitim, von Akteuren, die vom Bund unterstützt werden, zu erwarten, dass sie aktiv zur Verteidigung der Landessprachen beitragen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Für Durchsagen an Reisende verwenden Transportunternehmen, die über eine Personenbeförderungskonzession verfügen, in manchen Fällen vor einer oder mehreren Landessprachen, oder sogar statt diesen, Englisch. Angesichts des öffentlichen Dienstleistungsauftrags dieser Transportunternehmen und der Verantwortung des Bundes für den sprachlichen Zusammenhalt bitte ich den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:&lt;/p&gt;&lt;ol style="list-style-type:decimal;"&gt;&lt;li&gt;Teilt der Bundesrat die Einschätzung, dass an bestimmten Bahnhöfen und in bestimmten Liniennetzen für Durchsagen an Reisende Englisch faktisch häufiger als eine der Landessprachen verwendet wird, während Italienisch oft fehlt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ist es mit dem öffentlichen Dienstleistungsauftrag vereinbar, dass Transportunternehmen, die vom Bund unterstützt werden, für bestimmte Mitteilungen an Reisende, insbesondere für Durchsagen in den Verkehrsmitteln, vor den eigentlichen Landessprachen eine Sprache bevorzugt verwenden, die keine Landessprache ist?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ist er bereit, in einer Verordnung oder einem Reglement für konzessionierte Transportunternehmen den Grundsatz festzulegen, dass für Durchsagen an Reisende zuerst mindestens zwei Landessprachen verwendet werden müssen, bevor jede andere Sprache, die keine Landessprache ist, verwendet werden darf?&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Verwendung der Landessprachen für Durchsagen an Reisende in öffentlichen Verkehrsmitteln von Transportunternehmen, die vom Bund unterstützt werden</value></text></texts><title>Verwendung der Landessprachen für Durchsagen an Reisende in öffentlichen Verkehrsmitteln von Transportunternehmen, die vom Bund unterstützt werden</title></affair>