﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263861</id><updated>2026-07-03T10:11:54Z</updated><additionalIndexing>2841</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>10819</code><gender>f</gender><id>10819</id><name>Bürgin Yvonne</name><officialDenomination>Bürgin Yvonne</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion M-E</abbreviation><code>M-E</code><id>3</id><name>Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. 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Die Mitte. EVP.</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>26.3861</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Psychische Belastungen nehmen in der Bevölkerung zu, während die Versorgungsstrukturen im Bereich der psychischen Gesundheit zunehmend unter Druck geraten. Umso wichtiger werden niederschwellige und präventive Angebote, die Menschen in belastenden Lebenssituationen frühzeitig unterstützen und einer Chronifizierung entgegenwirken können.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Psychosoziale Beratung richtet sich an Personen in Belastungs-, Krisen- oder Übergangssituationen, bevor eine klinische Behandlung notwendig wird. Qualitätsgesicherte Angebote werden unter anderem von Beraterinnen und Beratern im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom erbracht. Damit können psychosoziale Beratungsangebote dazu beitragen, Belastungen frühzeitig aufzufangen, die individuelle Bewältigungskompetenz zu stärken und den Bedarf an späteren, intensiveren Behandlungen zu reduzieren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Rolle psychosoziale Beratung als ergänzendes Angebot zwischen Gesundheitsförderung, Prävention und klinischer Behandlung einnehmen kann und wie ihr Beitrag zur psychischen Gesundheit sowie zur Entlastung bestehender Versorgungsstrukturen einzuschätzen ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Wie beurteilt der Bundesrat die präventive Bedeutung psychosozialer Beratungsangebote für die psychische Gesundheit, insbesondere hinsichtlich Frühintervention, Stabilisierung und der Vermeidung einer Chronifizierung?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Wie schätzt der Bundesrat den Beitrag psychosozialer Beratung, insbesondere durch Fachpersonen mit eidgenössischem Diplom, zur Unterstützung von Menschen mit psychosozialen Belastungen ein, bevor eine klinische Behandlung erforderlich wird?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Welche Rolle misst der Bundesrat der psychosozialen Beratung als ergänzendem Angebot zwischen Gesundheitsförderung, Prävention und klinischer Behandlung bei? Unter welchen Voraussetzungen erachtet er eine stärkere Berücksichtigung qualitätsgesicherter psychosozialer Beratungsleistungen in präventionsorientierten Versorgungsmodellen sowie im Bereich der Zusatzversicherungen als sinnvoll oder prüfenswert?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. Welche nationalen oder internationalen Erkenntnisse sind dem Bundesrat zur Wirksamkeit psychosozialer Beratungsangebote hinsichtlich der Prävention psychischer Erkrankungen, der Vermeidung längerer Arbeitsunfähigkeiten und der Entlastung des Gesundheitswesens bekannt? Welche Schlussfolgerungen zieht er daraus?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Präventive Bedeutung psychosozialer Beratung und ihre Rolle im Versorgungssystem</value></text></texts><title>Präventive Bedeutung psychosozialer Beratung und ihre Rolle im Versorgungssystem</title></affair>