﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263889</id><updated>2026-06-25T13:32:52Z</updated><additionalIndexing>2841;28;44</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Po.</abbreviation><id>6</id><name>Postulat</name></affairType><author><councillor><code>2700</code><gender>f</gender><id>3897</id><name>Moser Tiana Angelina</name><officialDenomination>Moser</officialDenomination></councillor><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>SR</abbreviation><id>2</id><name>Ständerat</name><type>S</type></council><date>2026-06-19T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5214</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EDI</abbreviation><id>4</id><name>Departement des Innern</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-06-19T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>SR</abbreviation><id>2</id><name>Ständerat</name><type>S</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>3175</code><gender>f</gender><id>4283</id><name>Roth Franziska</name><officialDenomination>Roth Franziska</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3023</code><gender>f</gender><id>4116</id><name>Gössi Petra</name><officialDenomination>Gössi</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2569</code><gender>f</gender><id>806</id><name>Graf Maya</name><officialDenomination>Graf Maya</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3141</code><gender>f</gender><id>4249</id><name>Binder-Keller Marianne</name><officialDenomination>Binder</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3227</code><gender>f</gender><id>4332</id><name>Crevoisier Crelier Mathilde</name><officialDenomination>Crevoisier Crelier</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>2700</code><gender>f</gender><id>3897</id><name>Moser Tiana Angelina</name><officialDenomination>Moser</officialDenomination></councillor><type>author</type></role></roles><shortId>26.3889</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat hat im Bericht in Erfüllung des Postulats 19.3910 festgehalten, dass geschlechterspezifische Unterschiede in Forschung, Prävention und Gesundheitsversorgung in der Schweiz noch ungenügend berücksichtigt werden. Er ortet Handlungsbedarf namentlich in der Forschung, Bildung, Prävention, Gesundheitsversorgung und bei den Arbeitsbedingungen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Menopause und Perimenopause sind in diesem Kontext ein relevantes, bislang aber wenig sichtbares Thema. Die hormonellen Veränderungen können mit Beschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen oder Stimmungsschwankungen einhergehen und die Lebensqualität sowie die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen. Werden Beschwerden nicht erkannt oder nicht angemessen behandelt, so können die gesundheitlichen Probleme zu Fehlzeiten, Reduktionen des Arbeitspensums oder ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben führen, was angesichts des Fachkräftemangels auch volkswirtschaftlich relevant ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund soll der Bundesrat darlegen, wie die Folgen von Menopause und Perimenopause im Rahmen der bereits angekündigten Arbeiten zur Frauengesundheit gezielt berücksichtigt und mit konkreten, evidenzbasierten Massnahmen gelindert werden können. Der Bericht soll zusammen mit den betroffenen ärztlichen Fachgeselllschaften und Gesellschaften der Gesundheitsfachpersonen erarbeitet werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Der Bundesrat prüft, mit welchen Massnahmen die Gesundheit der Frauen in der Lebesmitte (Menopause und Perimenopause) verbessert werden und Absenzen am Arbeitsplatz reduziert werden können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu klären sind folgende Punkte:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul style="list-style-type:disc;"&gt;&lt;li&gt;wie Menopause und Perimenopause in Forschung, Prävention und Gesundheitsförderung, Diagnostik, Behandlung und Versorgung besser berücksichtigt werden können;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wie die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Grundversorgerinnen und Grundversorgern sowie weiteren Gesundheitsfachpersonen im Bereich Menopause und Perimenopause gestärkt werden kann;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;wie die Datengrundlage und Forschung zu gesundheitlichen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen verbessert werden können;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wie evidenzbasierte Information und Aufklärung für Bevölkerung, Arbeitgebende und Arbeitnehmende gefördert werden können;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;welche Massnahmen geeignet sind, Frauen im Erwerbsleben während der Menopause zu unterstützen, insbesondere im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wie bestehende Arbeiten des Bundes zur Frauengesundheit mit spezifischen Massnahmen zur Menopause koordiniert werden können;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;welche internationalen Erfahrungen und Best Practices, insbesondere aus dem Vereinigten Königreich, Australien und Japan, für die Schweiz relevant sind.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Frauengesundheit in der Lebensmitte: Handlungsbedarf bei Menopause und Perimenopause für bessere Gesundheit und weniger Absenzen am Arbeitsplatz</value></text></texts><title>Frauengesundheit in der Lebensmitte: Handlungsbedarf bei Menopause und Perimenopause für bessere Gesundheit und weniger Absenzen am Arbeitsplatz</title></affair>