﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20263983</id><updated>2026-07-27T17:56:08Z</updated><additionalIndexing>28;34;32</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Ip.</abbreviation><id>8</id><name>Interpellation</name></affairType><author><councillor><code>3145</code><gender>m</gender><id>4253</id><name>Clivaz Christophe</name><officialDenomination>Clivaz Christophe</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne Fraktion</name></faction><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-06-19T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5214</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions /></consultation><federalCouncilProposal /><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EDI</abbreviation><id>4</id><name>Departement des Innern</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-06-19T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>3071</code><gender>f</gender><id>4195</id><name>Fehlmann Rielle Laurence</name><officialDenomination>Fehlmann Rielle</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3172</code><gender>f</gender><id>4280</id><name>Porchet Léonore</name><officialDenomination>Porchet</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>10827</code><gender>m</gender><id>10827</id><name>Tschopp Jean</name><officialDenomination>Tschopp</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>10825</code><gender>f</gender><id>10825</id><name>Tuosto Brenda</name><officialDenomination>Tuosto</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3190</code><gender>f</gender><id>4298</id><name>Weichelt Manuela</name><officialDenomination>Weichelt</officialDenomination></councillor><type>cosign</type></role><role><councillor><code>3145</code><gender>m</gender><id>4253</id><name>Clivaz Christophe</name><officialDenomination>Clivaz Christophe</officialDenomination></councillor><faction><abbreviation>Fraktion G</abbreviation><code>G</code><id>6</id><name>Grüne Fraktion</name></faction><type>author</type></role></roles><shortId>26.3983</shortId><state><id>202</id><name>Eingereicht</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>6</id><name>Begründung</name></type><value>&lt;p&gt;Die Universität Zürich hat kürzlich eine Studie zum Maskulinismus in der Schweiz veröffentlicht, deren Ergebnisse äusserst besorgniserregend sind. Die Identifikation mit maskulinistischen Ideen ist ein signifikanter Prädiktor für Gewalt im öffentlichen Raum, im Bildungswesen und in Paarbeziehungen. Der Studie zufolge sind Feindseligkeiten gegenüber Frauen und LGBT+-Personen mittlerweile in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen am stärksten verbreitet: Ein Drittel der jungen Männer vertritt nachdrücklich eine maskulinistische Weltanschauung und neigt dazu, verwerfliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen (Gewalt, Hassrede, Diskriminierung, Radikalisierung). Die Art der Ausbildung spielt eine Rolle: Bei Personen mit einer Berufslehre steigt dieser Anteil auf 47 Prozent. Zudem führt der Konsum von maskulinistischen Inhalten im Internet zu einer deutlich stärkeren Identifikation mit dem Maskulinismus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Hinterfragen dieser toxischen Auffassung von Männlichkeit birgt ein immenses Potenzial, wenn es darum geht, Gewalt zu reduzieren. Der Studie zufolge ist es notwendig, bereits im Schulalter und bei Jugendlichen Massnahmen zu ergreifen, um das Risiko der Entwicklung maskulinistischer Einstellungen zu verringern. Es ist von grundlegender Bedeutung, die Chancengleichheit stärker zu fördern, die Mittel für die Gewaltprävention aufzustocken und junge Männer zu begleiten, die sich von maskulinistischer Ideologie angezogen fühlen.&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Sollte der Bundesrat angesichts der Ergebnisse der Studie der Universität Zürich die Bedrohung durch den Maskulinismus nicht als Missstand von nationaler Dringlichkeit betrachten?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wird der Bundesrat sofort Massnahmen ergreifen, ohne die Antwort auf das Postulat 25.4842 abzuwarten, um die Ausbreitung des Maskulinismus zu stoppen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie wird der Bundesrat vorgehen, um a) einschlägige Netzwerke zu identifizieren und zu zerschlagen und b) die Verbreitung maskulinistischer Inhalte im Internet, die das Männlichkeitsbild junger Menschen verändern, zu kontrollieren und zu stoppen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Steht der Bundesrat mit den Kantonen in Kontakt, um spezifische Massnahmen im Bildungsbereich während der Schulpflicht zu stärken, wie es die Studie empfiehlt?&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Der Maskulinismus nimmt in der Schweiz rasant zu. Wann wird endlich Alarm geschlagen und gehandelt?</value></text></texts><title>Der Maskulinismus nimmt in der Schweiz rasant zu. Wann wird endlich Alarm geschlagen und gehandelt?</title></affair>