{"id":20264012,"updated":"2026-06-25T13:32:03Z","additionalIndexing":"2841","affairType":{"abbreviation":"Ip.","id":8,"name":"Interpellation"},"author":{"councillor":{"code":3115,"gender":"m","id":4214,"name":"Gugger Niklaus-Samuel","officialDenomination":"Gugger"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion M-E","code":"M-E","id":3,"name":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP."},"type":"author"},"deposit":{"council":{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N"},"date":"2026-06-19T00:00:00Z","legislativePeriod":52,"session":"5214"},"descriptors":[],"drafts":[{"consultation":{"resolutions":[]},"federalCouncilProposal":{},"index":0,"links":[],"preConsultations":[],"references":[],"relatedDepartments":[{"abbreviation":"EDI","id":4,"name":"Departement des Innern","leading":true}],"states":[{"date":"\/Date(1781820000000+0200)\/","id":202,"name":"Eingereicht"}],"texts":[]}],"language":"de","priorityCouncils":[{"abbreviation":"NR","id":1,"name":"Nationalrat","type":"N","priority":1}],"relatedAffairs":[],"roles":[{"councillor":{"code":17301,"gender":"f","id":17301,"name":"Dünki-Bättig Michèle","officialDenomination":"Dünki-Bättig"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":14809,"gender":"m","id":14809,"name":"Schmezer Ueli","officialDenomination":"Schmezer"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3017,"gender":"f","id":4101,"name":"Bulliard-Marbach Christine","officialDenomination":"Bulliard"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":17404,"gender":"f","id":17404,"name":"de Meuron Andrea","officialDenomination":"de Meuron"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3226,"gender":"m","id":4331,"name":"Jost Marc","officialDenomination":"Jost"},"type":"cosign"},{"councillor":{"code":3115,"gender":"m","id":4214,"name":"Gugger Niklaus-Samuel","officialDenomination":"Gugger"},"faction":{"abbreviation":"Fraktion M-E","code":"M-E","id":3,"name":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP."},"type":"author"}],"shortId":"26.4012","state":{"id":202,"name":"Eingereicht","doneKey":"0","newKey":1},"texts":[{"type":{"id":5,"name":"Eingereichter Text"},"value":"<p>Mit der Annahme der Motion 18.3713 «Aktuelle Einteilung der Prämienregionen beibehalten» hat das Parlament entschieden, die damalige Einteilung der Prämienregionen weitgehend zu fixieren. In den parlamentarischen Beratungen wurde darauf hingewiesen, dass damit bewusst in Kauf genommen werde, dass die Prämien einer Region nicht in allen Fällen den tatsächlichen Kosten entsprechen. Zudem warnte der Bundesrat davor, dass künftige Anpassungen selbst dann erschwert würden, wenn sie sachlich angezeigt wären.<\/p><p>Heute zeigen sich in einzelnen Kantonen Konstellationen, die von vielen Versicherten als schwer nachvollziehbar empfunden werden. Ein Beispiel aus Zürich zeigt: im Bezirk Horgen befinden sich wohlhabende Gemeinden wie Rüschlikon, Oberrieden oder Langnau am Albis in der günstigeren Prämienregion 3, während die Einwohnerinnen und Einwohner der unmittelbar angrenzenden Gemeinden Horgen, Thalwil oder Adliswil deutlich höhere Prämien der Region 2 bezahlen. Solche Unterschiede werden teilweise dadurch beeinflusst, dass medizinische Leistungen räumlich konzentriert erbracht werden und die entsprechenden Kosten statistisch vor allem den Standortgemeinden der Leistungserbringer zugerechnet werden.<\/p><p>&nbsp;<\/p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:<\/p><ol><li>Wie beurteilt der Bundesrat die Auswirkungen des durch die Motion 18.3713 bewirkten faktischen Einfrierens der Prämienregionen auf die Verursachergerechtigkeit der Prämienfestsetzung?<\/li><li>Sind dem Bundesrat Fälle bekannt, in denen die heutige Einteilung aufgrund von Kostenverschiebungen, Veränderungen der Versorgungsstrukturen oder demografischen Entwicklungen zu schwer nachvollziehbaren Ergebnissen führt?<\/li><li>Wie beurteilt der Bundesrat den Einfluss sogenannter Spillover-Effekte, bei denen die Bevölkerung umliegender Gemeinden medizinische Infrastruktur in Zentrumsgemeinden nutzt, die entsprechenden Kosten aber überwiegend den Standortgemeinden zugerechnet werden?<\/li><li>Sieht der Bundesrat Möglichkeiten, innerhalb des geltenden Rechts oder durch Anpassungen der gesetzlichen Grundlagen punktuelle Korrekturen vorzunehmen, wenn die heutige Einteilung offensichtlich nicht mehr den tatsächlichen Versorgungs- und Kostenstrukturen entspricht?<\/li><li>Ist der Bundesrat bereit, die Auswirkungen des geltenden Systems auf die Prämiengerechtigkeit zu evaluieren und dem Parlament gegebenenfalls Handlungsoptionen aufzuzeigen?<\/li><\/ol>"},{"type":{"id":1,"name":"Titel des Geschäftes"},"value":"Einfrieren der Prämienregionen: Ungerechtigkeiten beenden"}],"title":"Einfrieren der Prämienregionen: Ungerechtigkeiten beenden"}