﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affair xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>20267417</id><updated>2026-06-08T15:52:26Z</updated><additionalIndexing>04;24</additionalIndexing><affairType><abbreviation>Fra.</abbreviation><id>14</id><name>Fragestunde. Frage</name></affairType><author><councillor><code>2770</code><gender>m</gender><id>4070</id><name>Candinas Martin</name><officialDenomination>Candinas Martin</officialDenomination></councillor><type>author</type></author><deposit><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-06-03T00:00:00Z</date><legislativePeriod>52</legislativePeriod><session>5214</session></deposit><descriptors /><drafts><draft><consultation><resolutions><resolution><category><id>3</id><name>Normal</name></category><council><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type></council><date>2026-06-08T00:00:00Z</date><text>Schriftliche Beantwortung der Frage</text><type>83</type></resolution></resolutions></consultation><federalCouncilProposal><date>2026-06-08T00:00:00Z</date></federalCouncilProposal><index>0</index><links /><preConsultations /><references /><relatedDepartments><relatedDepartment><abbreviation>EFD</abbreviation><id>7</id><name>Finanzdepartement</name><leading>true</leading></relatedDepartment></relatedDepartments><states><state><date>2026-06-03T00:00:00</date><id>202</id><name>Eingereicht</name></state><state><date>2026-06-08T00:00:00</date><id>229</id><name>Erledigt</name></state></states><texts /></draft></drafts><language>de</language><priorityCouncils><priorityCouncil><abbreviation>NR</abbreviation><id>1</id><name>Nationalrat</name><type>N</type><priority>1</priority></priorityCouncil></priorityCouncils><relatedAffairs /><roles><role><councillor><code>2770</code><gender>m</gender><id>4070</id><name>Candinas Martin</name><officialDenomination>Candinas Martin</officialDenomination></councillor><type>author</type></role></roles><shortId>26.7417</shortId><state><id>229</id><name>Erledigt</name><doneKey>0</doneKey><newKey>1</newKey></state><texts><text><type><id>14</id><name>Antwort BR / Büro</name></type><value>&lt;span&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) soll der Direktionsbereich Operationen besser auf seine aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet und die Effizienz der Führung soll verbessert werden. Auch soll die Koordination zwischen den strategischen, operativen und taktischen Ebenen gestärkt und die Reaktionsfähigkeit erhöht werden. Dafür wird der Kanton Graubünden ab dem 1. August 2026 der Region Süd des Direktionsbereichs Operationen angehören, welche die Kantone Tessin, Uri und Graubünden umfasst. Diese Neuzuteilung Graubündens trägt insbesondere der geografischen Ausrichtung und der operativen Nähe zu den Südgrenzen Rechnung. Dies gilt namentlich für die Südtäler Graubündens, die funktional einen wichtigen Teil der Südgrenze der Schweiz bilden. Gleichzeitig können dadurch Synergien in der Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden besser genutzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese organisatorische Neuzuteilung hat weder eine Änderung des gesetzlichen Auftrags des BAZG im Kanton Graubünden noch einen Leistungsabbau zur Folge. Die Leistungen sowie die eingesetzten operativen Kräfte bleiben unverändert. Die Lokalebene Graubünden bleibt eigenständig erhalten und gewährleistet weiterhin die Zusammenarbeit mit den kantonalen und lokalen Behörden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Bezug auf die Einsatzzentrale und das Kommando in Chur laufen aktuell Planungsarbeiten zur optimalen Ausgestaltung der künftigen Organisationsstruktur und es werden verschiedene Optionen geprüft. Dabei stehen die Nutzung von Synergien, effiziente Führungsstrukturen sowie die Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten im Vordergrund. Das BAZG wird allfällige Anpassungen sorgfältig prüfen und die betroffenen Stellen zu gegebener Zeit informieren.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;</value></text><text><type><id>5</id><name>Eingereichter Text</name></type><value>&lt;p&gt;Werden die BAZG-Stellen in Chur trotz erheblicher Bedenken aufgehoben, droht Graubünden der Verlust von rund der Hälfte aller BAZG-Arbeitsplätze im Kanton. Graubünden hat 1/4 der Schweizer Landesgrenze und trägt damit besondere Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes.&lt;br&gt;Ist der Bundesrat in diesem Fall bereit, den operativen Einsatz an den Kantonsgrenzen entsprechend zu verstärken, um Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, operative Handlungsfähigkeit und Sicherheit zu gewährleisten?&lt;/p&gt;</value></text><text><type><id>1</id><name>Titel des Geschäftes</name></type><value>Sollten die BAZG-Stellen in Chur verschwinden, wird dann zumindest der operative Einsatz in Graubünden im gleichen Umfang gestärkt?</value></text></texts><title>Sollten die BAZG-Stellen in Chur verschwinden, wird dann zumindest der operative Einsatz in Graubünden im gleichen Umfang gestärkt?</title></affair>