﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><affairSummary xmlns:i="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><id>19970445</id><updated>2026-02-10T20:13:03Z</updated><formattedId>97.445</formattedId><initialSituation>&lt;p&gt;Am 10. Oktober 1997 reichte Nationalrat Hegetschweiler eine parlamentarische Initiative in der Form der allgemeinen Anregung ein. Sie verlangt eine Revision von Artikel 69 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) und von Artikel 218 des Bundesgesetzes über die direkten Steuern (DBG), so dass beim Übergang von der Vergangenheits- zur Gegenwartsbesteuerung neben den ausserordentlichen Erträgen neu auch die ausserordentlichen Aufwendungen berücksichtigt werden sollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die vorgeschlagenen Ergänzungen der Steuergesetzgebung stellen im gesetzlich vorgesehenen Jahressteuerverfahren auch bei der Bundessteuer die ausserordentlichen Aufwendungen den ausserordentlichen Erträgen gleich.&lt;/p&gt;</initialSituation><objectives><objective><number>0</number><resolutions><resolution><council>1</council><date>1998-03-20T00:00:00Z</date><text>Folge gegeben</text></resolution></resolutions><text i:nil="true" /></objective><objective><number>1</number><resolutions><resolution><council>1</council><date>1998-09-21T00:00:00Z</date><text>Beschluss gemäss Antrag der Kommission</text></resolution><resolution><council>2</council><date>1998-09-24T00:00:00Z</date><text>Abweichung</text></resolution><resolution><council>1</council><date>1998-09-28T00:00:00Z</date><text>Zustimmung</text></resolution><resolution><council>1</council><date>1998-10-09T00:00:00Z</date><text>Annahme in der Schlussabstimmung</text></resolution><resolution><council>2</council><date>1998-10-09T00:00:00Z</date><text>Annahme in der Schlussabstimmung</text></resolution></resolutions><text>Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG)</text></objective><objective><number>2</number><resolutions><resolution><council>1</council><date>1998-09-21T00:00:00Z</date><text>Beschluss gemäss Antrag der Kommission</text></resolution><resolution><council>2</council><date>1998-09-24T00:00:00Z</date><text>Abweichung</text></resolution><resolution><council>1</council><date>1998-09-28T00:00:00Z</date><text>Abweichung</text></resolution><resolution><council>2</council><date>1998-09-30T00:00:00Z</date><text>Zustimmung</text></resolution><resolution><council>1</council><date>1998-10-09T00:00:00Z</date><text>Annahme in der Schlussabstimmung</text></resolution><resolution><council>2</council><date>1998-10-09T00:00:00Z</date><text>Annahme in der Schlussabstimmung</text></resolution></resolutions><text>Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG)</text></objective></objectives><proceedings>&lt;p&gt; Die beiden Bundesbeschlüsse waren in den Räten unbestritten. Auch Bundesrat Kaspar Villiger widersetzte sich der neuen Lösung nicht; er fand es erfreulich, dass die Kantone zunehmend zur Gegenwartsbesteuerung übergehen, die das einzig vernünftige System sei. In der Differenzbereinigung wurde die vom Nationalrat aus verwaltungsökonomischen Gründen im DBG beschlossene Sonderregelung für den Kanton Basel-Stadt, der als einziger Kanton bereits die Gegenwartsbesteuerung kennt, fallengelassen und eine Übergangsbestimmung im StHG präziser gefasst.&lt;/p&gt;</proceedings><title>Steuern. Berücksichtigung ausserordentlicher Aufwendungen beim Wechsel der zeitlichen Bemessung</title></affairSummary>