NEAT. Niesenflankentunnel und Autoverlad Lötschberg

ShortId
94.3108
Id
19943108
Updated
10.04.2024 13:54
Language
de
Title
NEAT. Niesenflankentunnel und Autoverlad Lötschberg
AdditionalIndexing
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In der NEAT-Debatte in den eidgenössischen Räten und vor allem im Vorfeld der NEAT-Volksabstimmung wurde immer wieder die umweltgerecht Konzeption des NEAT-Lötschbergastes hervorgehoben. Dabei wurde ausdrücklich die (vor allem im Kanton Bern geforderte) Lösung mit einem Niesenflankentunnel und einer in seiner Kapazität klar beschränkten Autoverladevariante Heustrich hervorgehoben.</p><p>Bereits bei der Unterbreitung des Vorprojektes wird jetzt deutlich, dass angesichts der gesamthaft bereits nicht mehr ausreichenden Mittel ausgerechnet auf den umweltpolitisch wichtigen Niesenflankentunnel verzichtet werden soll, während die Kapazitäten für den Autoverlad in Heustrich und Kandersteg maximal ausgenützt, teilweise sogar überschritten werden. Nicht nur wird damit die Talbelastung - entgegen den im Vorfeld der Abstimmung gemachten Hoffnungen - zunehmen, auch die weiteren Zufahrtsstrassen würden damit zusätzlich belastet und kämen unter einen entsprechenden Ausbaudruck.</p><p>Aus engen betriebswirtschaftlichen Gründen der BLS-AlpTransit AG ist es zwar verständlich, dass die Mittel in erster Linie im rentableren Autoverladegeschäft investiert werden sollen. Volkswirtschaftlich, umwelt- und verkehrspolitisch ist es hingegen angezeigt, andere Prioritäten zu setzen.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, sich im Vorprojekt-Genehmigungsverfahren an die von ihm vor der Abstimmung gemachten Aussagen und geweckten Erwartungen zu erinnern und nur ein Projekt mit einer Niesenflankenvariante zu genehmigen sowie die gesamten Autoverladeeinrichtungen (Neuanlage Heustrich und Ueberlaufanlage Kandersteg), gemäss den seinerzeitigen Versprechungen und Abmachungen mit dem Kanton Bern, auf maximal 700 Fahrzeuge pro Stunde und Richtung zu beschränken.</p>
  • NEAT. Niesenflankentunnel und Autoverlad Lötschberg
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In der NEAT-Debatte in den eidgenössischen Räten und vor allem im Vorfeld der NEAT-Volksabstimmung wurde immer wieder die umweltgerecht Konzeption des NEAT-Lötschbergastes hervorgehoben. Dabei wurde ausdrücklich die (vor allem im Kanton Bern geforderte) Lösung mit einem Niesenflankentunnel und einer in seiner Kapazität klar beschränkten Autoverladevariante Heustrich hervorgehoben.</p><p>Bereits bei der Unterbreitung des Vorprojektes wird jetzt deutlich, dass angesichts der gesamthaft bereits nicht mehr ausreichenden Mittel ausgerechnet auf den umweltpolitisch wichtigen Niesenflankentunnel verzichtet werden soll, während die Kapazitäten für den Autoverlad in Heustrich und Kandersteg maximal ausgenützt, teilweise sogar überschritten werden. Nicht nur wird damit die Talbelastung - entgegen den im Vorfeld der Abstimmung gemachten Hoffnungen - zunehmen, auch die weiteren Zufahrtsstrassen würden damit zusätzlich belastet und kämen unter einen entsprechenden Ausbaudruck.</p><p>Aus engen betriebswirtschaftlichen Gründen der BLS-AlpTransit AG ist es zwar verständlich, dass die Mittel in erster Linie im rentableren Autoverladegeschäft investiert werden sollen. Volkswirtschaftlich, umwelt- und verkehrspolitisch ist es hingegen angezeigt, andere Prioritäten zu setzen.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, sich im Vorprojekt-Genehmigungsverfahren an die von ihm vor der Abstimmung gemachten Aussagen und geweckten Erwartungen zu erinnern und nur ein Projekt mit einer Niesenflankenvariante zu genehmigen sowie die gesamten Autoverladeeinrichtungen (Neuanlage Heustrich und Ueberlaufanlage Kandersteg), gemäss den seinerzeitigen Versprechungen und Abmachungen mit dem Kanton Bern, auf maximal 700 Fahrzeuge pro Stunde und Richtung zu beschränken.</p>
    • NEAT. Niesenflankentunnel und Autoverlad Lötschberg

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