Reduzierte Bemessungsgrundlage bei Geschäftsfahrzeugen mit null Gramm CO2-Ausstoss pro Kilometer im Betrieb

ShortId
20.3957
Id
20203957
Updated
24.06.2025 23:35
Language
de
Title
Reduzierte Bemessungsgrundlage bei Geschäftsfahrzeugen mit null Gramm CO2-Ausstoss pro Kilometer im Betrieb
AdditionalIndexing
2446;48;66;15
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Elektrofahrzeug zur Verfügung und kann dieser das Fahrzeug auch für private Fahrten nutzen, ergibt sich eine vergleichsweise hohe Belastung mit Einkommenssteuer und Sozialversicherungen. Der Grund liegt darin, dass der Wert der privaten Nutzung auf Basis des Anschaffungspreises berechnet wird. Dieser ist bei Elektroautos derzeit signifikant höher als bei fossilen Verbrennern.</p><p>Der Bundesrat soll prüfen, welche Auswirkungen es hätte, wenn der Wert der privaten Nutzung auf einer tieferen Basis berechnet würde. Die Massnahme wäre zu befristen. Bei der Prüfung der Massnahme sollen Arbeitgeber und Kantone angehört werden.</p>
  • <p>Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen des Postulats vertieft zu prüfen, ob wie bisher die gleiche Pauschalregelung für Benzin- und Elektroautos anzuwenden ist oder ob es neu einer differenzierteren Regelung zugunsten von Elektroautos bedarf. Es sollen aber auch die verfassungsmässigen Auswirkungen untersucht werden, wenn eine Relativierung der Besteuerungsgrundsätze zur Erreichung von ausserfiskalischen Zielen vorgenommen wird. </p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird gebeten, in einem Bericht darzulegen, welche Auswirkungen eine reduzierte Besteuerung des Privatanteils für Inhaberinnen und Inhaber von Geschäftsfahrzeugen mit null Gramm CO2 pro Kilometer im Betrieb hätte.</p>
  • Reduzierte Bemessungsgrundlage bei Geschäftsfahrzeugen mit null Gramm CO2-Ausstoss pro Kilometer im Betrieb
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Elektrofahrzeug zur Verfügung und kann dieser das Fahrzeug auch für private Fahrten nutzen, ergibt sich eine vergleichsweise hohe Belastung mit Einkommenssteuer und Sozialversicherungen. Der Grund liegt darin, dass der Wert der privaten Nutzung auf Basis des Anschaffungspreises berechnet wird. Dieser ist bei Elektroautos derzeit signifikant höher als bei fossilen Verbrennern.</p><p>Der Bundesrat soll prüfen, welche Auswirkungen es hätte, wenn der Wert der privaten Nutzung auf einer tieferen Basis berechnet würde. Die Massnahme wäre zu befristen. Bei der Prüfung der Massnahme sollen Arbeitgeber und Kantone angehört werden.</p>
    • <p>Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen des Postulats vertieft zu prüfen, ob wie bisher die gleiche Pauschalregelung für Benzin- und Elektroautos anzuwenden ist oder ob es neu einer differenzierteren Regelung zugunsten von Elektroautos bedarf. Es sollen aber auch die verfassungsmässigen Auswirkungen untersucht werden, wenn eine Relativierung der Besteuerungsgrundsätze zur Erreichung von ausserfiskalischen Zielen vorgenommen wird. </p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird gebeten, in einem Bericht darzulegen, welche Auswirkungen eine reduzierte Besteuerung des Privatanteils für Inhaberinnen und Inhaber von Geschäftsfahrzeugen mit null Gramm CO2 pro Kilometer im Betrieb hätte.</p>
    • Reduzierte Bemessungsgrundlage bei Geschäftsfahrzeugen mit null Gramm CO2-Ausstoss pro Kilometer im Betrieb

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