Divergenzen bei den Corona-Fallzahlen

ShortId
20.5658
Id
20205658
Updated
14.10.2025 21:26
Language
de
Title
Divergenzen bei den Corona-Fallzahlen
AdditionalIndexing
2841
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die veränderte Korrelation lässt sich wie folgt begründen.</p><p>- Zu Beginn der Pandemie galt eine engere Teststrategie. Die Testempfehlung sah nur die Testung von Personen vor, welche besonders gefährdet oder schwer erkrankt waren. Jüngere Personen, die in der Regel eine mildere verlaufene Covid-19 Erkrankung vorweisen, wurden daher weit weniger getestet als heute. Heute gilt eine breitere Teststrategie, die auch das Testen von Personen mit milden Symptomen beinhaltet. Entsprechend sind vorerst auch die Anzahl von Sterbe- und Hospitalisierungsfälle tiefer.</p><p>- Ein weiterer Grund ist die zeitliche Verzögerung. Von der Diagnose bis zur Hospitalisation bzw. bis zum Tod vergehen mehrere Wochen. Der Anstieg der Hospitalisationen und Todesfälle ist aufgrund dessen später zu erwarten. Zudem zeigen die Erfahrungen aus dem Ausland, dass steigende Ansteckungszahlen später auch bei den älteren Alterskategorien anzutreffen sind. </p>
  • <p>Mitte März publizierten die Behörden hohe Corona-Fallzahlen, ebenso zählte das BAG zahlreiche Tote und Spitalfälle zu Corona.</p><p>Seit rund einem Monat sind die Ansteckungen im Steigen begriffen, nicht jedoch die Sterbe- und Hospitalisierungsfälle.</p><p>Warum korrelieren die Ansteckungen nicht mehr mit den schweren Krankheitsfolgen?</p>
  • Divergenzen bei den Corona-Fallzahlen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die veränderte Korrelation lässt sich wie folgt begründen.</p><p>- Zu Beginn der Pandemie galt eine engere Teststrategie. Die Testempfehlung sah nur die Testung von Personen vor, welche besonders gefährdet oder schwer erkrankt waren. Jüngere Personen, die in der Regel eine mildere verlaufene Covid-19 Erkrankung vorweisen, wurden daher weit weniger getestet als heute. Heute gilt eine breitere Teststrategie, die auch das Testen von Personen mit milden Symptomen beinhaltet. Entsprechend sind vorerst auch die Anzahl von Sterbe- und Hospitalisierungsfälle tiefer.</p><p>- Ein weiterer Grund ist die zeitliche Verzögerung. Von der Diagnose bis zur Hospitalisation bzw. bis zum Tod vergehen mehrere Wochen. Der Anstieg der Hospitalisationen und Todesfälle ist aufgrund dessen später zu erwarten. Zudem zeigen die Erfahrungen aus dem Ausland, dass steigende Ansteckungszahlen später auch bei den älteren Alterskategorien anzutreffen sind. </p>
    • <p>Mitte März publizierten die Behörden hohe Corona-Fallzahlen, ebenso zählte das BAG zahlreiche Tote und Spitalfälle zu Corona.</p><p>Seit rund einem Monat sind die Ansteckungen im Steigen begriffen, nicht jedoch die Sterbe- und Hospitalisierungsfälle.</p><p>Warum korrelieren die Ansteckungen nicht mehr mit den schweren Krankheitsfolgen?</p>
    • Divergenzen bei den Corona-Fallzahlen

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