Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben

ShortId
21.426
Id
20210426
Updated
13.03.2026 09:43
Language
de
Title
Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben
AdditionalIndexing
36;52;24
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Bundesrat hat die Zeichen bereits erkannt und ein neues nationales Forschungsprogramm 3R lanciert. Mit der Schaffung des 3R Kompetenzzentrums übernahmen die Hochschulen und die Pharmaindustrie die Verantwortung für die Etablierung einer 3R-Kultur in der Schweiz. Der Nationalrat lehnt die Initiative "Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot - Ja zu Forschungs-wegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschrittbeherbergt" ab und will ihr auch keinen direkten oder indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Die Vision der Welt ohne Tierversuche bleibt aber bestehen. Solange wir aber keine Alternativen haben, wird es wohl vorerst dabei bleiben.</p><p>Das Ziel menschliches Leiden zu lindern, steht dabei dem Ziel gegenüber, das Leiden von Tieren zu vermeiden. Die Lösung des Dilemmas wäre, dass wir auf Tierversuche verzichten können, weil die nachhaltige Weiterentwicklung alternativer Forschungsmethoden diese überflüssig gemacht haben. Denn Alternativen zu Tierversuchen sind nicht nur wichtig, um das Leiden der Tiere zu vermeiden. Auch wenn Tierversuche in der Vergangenheit für die Forschung wichtige Erkenntnisse geliefert haben, belegt die moderne Forschung selbst immer häufiger, dass Tierversuche auch erhebliche Mängel beherbergen. Die Erkenntnisübertragung vom Tierversuch auf den Menschen ist nach wie vor unzureichend und fehleranfällig.</p><p>Der Bundesrat hat die Zeichen erkannt und ein neues nationales Forschungsprogramm 3R lanciert. Mit der Schaffung des 3R Kompetenzzentrums übernahmen die Hochschulen und die Pharmaindustrie die Verantwortung für die Etablierung einer 3R-Kultur in der Schweiz, um auch die Entwicklung von Alternativen zu den Tierversuchen zu unterstützen. Damit aber die 3R-Forschung dauerhaft mehr Ressourcen und Anreize erhält, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben, braucht es eine Implementierung auf Gesetzesstufe.</p>
  • <p>Die gesetzlichen Grundlagen werden so angepasst, dass die 3R-Forschung mehr Ressourcen und Anreize erhält, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben.&nbsp;</p>
  • Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben
State
In Kommission des Nationalrats
Related Affairs
  • 20212004
  • 20212004
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Bundesrat hat die Zeichen bereits erkannt und ein neues nationales Forschungsprogramm 3R lanciert. Mit der Schaffung des 3R Kompetenzzentrums übernahmen die Hochschulen und die Pharmaindustrie die Verantwortung für die Etablierung einer 3R-Kultur in der Schweiz. Der Nationalrat lehnt die Initiative "Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot - Ja zu Forschungs-wegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschrittbeherbergt" ab und will ihr auch keinen direkten oder indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Die Vision der Welt ohne Tierversuche bleibt aber bestehen. Solange wir aber keine Alternativen haben, wird es wohl vorerst dabei bleiben.</p><p>Das Ziel menschliches Leiden zu lindern, steht dabei dem Ziel gegenüber, das Leiden von Tieren zu vermeiden. Die Lösung des Dilemmas wäre, dass wir auf Tierversuche verzichten können, weil die nachhaltige Weiterentwicklung alternativer Forschungsmethoden diese überflüssig gemacht haben. Denn Alternativen zu Tierversuchen sind nicht nur wichtig, um das Leiden der Tiere zu vermeiden. Auch wenn Tierversuche in der Vergangenheit für die Forschung wichtige Erkenntnisse geliefert haben, belegt die moderne Forschung selbst immer häufiger, dass Tierversuche auch erhebliche Mängel beherbergen. Die Erkenntnisübertragung vom Tierversuch auf den Menschen ist nach wie vor unzureichend und fehleranfällig.</p><p>Der Bundesrat hat die Zeichen erkannt und ein neues nationales Forschungsprogramm 3R lanciert. Mit der Schaffung des 3R Kompetenzzentrums übernahmen die Hochschulen und die Pharmaindustrie die Verantwortung für die Etablierung einer 3R-Kultur in der Schweiz, um auch die Entwicklung von Alternativen zu den Tierversuchen zu unterstützen. Damit aber die 3R-Forschung dauerhaft mehr Ressourcen und Anreize erhält, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben, braucht es eine Implementierung auf Gesetzesstufe.</p>
    • <p>Die gesetzlichen Grundlagen werden so angepasst, dass die 3R-Forschung mehr Ressourcen und Anreize erhält, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben.&nbsp;</p>
    • Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben
  • Index
    1
    Texts
    • <p>Der Bundesrat hat die Zeichen bereits erkannt und ein neues nationales Forschungsprogramm 3R lanciert. Mit der Schaffung des 3R Kompetenzzentrums übernahmen die Hochschulen und die Pharmaindustrie die Verantwortung für die Etablierung einer 3R-Kultur in der Schweiz. Der Nationalrat lehnt die Initiative "Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot - Ja zu Forschungs-wegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschrittbeherbergt" ab und will ihr auch keinen direkten oder indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Die Vision der Welt ohne Tierversuche bleibt aber bestehen. Solange wir aber keine Alternativen haben, wird es wohl vorerst dabei bleiben.</p><p>Das Ziel menschliches Leiden zu lindern, steht dabei dem Ziel gegenüber, das Leiden von Tieren zu vermeiden. Die Lösung des Dilemmas wäre, dass wir auf Tierversuche verzichten können, weil die nachhaltige Weiterentwicklung alternativer Forschungsmethoden diese überflüssig gemacht haben. Denn Alternativen zu Tierversuchen sind nicht nur wichtig, um das Leiden der Tiere zu vermeiden. Auch wenn Tierversuche in der Vergangenheit für die Forschung wichtige Erkenntnisse geliefert haben, belegt die moderne Forschung selbst immer häufiger, dass Tierversuche auch erhebliche Mängel beherbergen. Die Erkenntnisübertragung vom Tierversuch auf den Menschen ist nach wie vor unzureichend und fehleranfällig.</p><p>Der Bundesrat hat die Zeichen erkannt und ein neues nationales Forschungsprogramm 3R lanciert. Mit der Schaffung des 3R Kompetenzzentrums übernahmen die Hochschulen und die Pharmaindustrie die Verantwortung für die Etablierung einer 3R-Kultur in der Schweiz, um auch die Entwicklung von Alternativen zu den Tierversuchen zu unterstützen. Damit aber die 3R-Forschung dauerhaft mehr Ressourcen und Anreize erhält, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben, braucht es eine Implementierung auf Gesetzesstufe.</p>
    • <p>Die gesetzlichen Grundlagen werden so angepasst, dass die 3R-Forschung mehr Ressourcen und Anreize erhält, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben.&nbsp;</p>
    • Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben

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