Eine "Krankenversicherung light" für Sans-Papiers

ShortId
21.3547
Id
20213547
Updated
01.07.2023 10:13
Language
de
Title
Eine "Krankenversicherung light" für Sans-Papiers
AdditionalIndexing
2841;2811
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Aktuelle Schätzungen beziffern die Zahl der in der Schweiz lebenden sog. "Sans-Papiers" auf rund 100 000 Menschen. Sie haben unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus Anspruch auf den gleichen Leistungskatalog und können umfangreiche Grundleistungen im Gesundheitswesen in Anspruch nehmen. Dadurch tragen die sog. "Sans-Papiers" zum Kostenanstieg im Gesundheitswesen bei, insbesondere weil Migranten Leistungen oftmals direkt bei den Spitälern nachfragen, anstatt zunächst die kostengünstigeren Hausärzte zu konsultieren. Die Leistungen müssen grundsätzlich erbracht werden, ob die Versicherten ihre Prämien bezahlt haben oder nicht. Für die Behandlungskosten der sog. "Sans-Papiers" kommen faktisch die übrigen Prämienzahler und indirekt auch die Steuerzahler auf. Gleichzeitig wirken sich die Behandlungen auf die Prämien aus, was wiederum die übrigen Prämienzahler finanziell belastet.</p><p>Um diese Fehlanreize zu korrigieren, soll eine "Krankenversicherung light" für sog. "Sans-Papiers" mit stark eingeschränktem Leistungskatalog geschaffen werden. Die Kosten sind transparent auszuweisen und direkt aus den gesprochenen Asylkrediten zu decken. Durch diese separate Krankenversicherung entsteht zudem Transparenz bezüglich der Kosten.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Vorlage zu unterbreiten, damit sog. "Sans-Papiers" in einer "Krankenversicherung light" mit einem reduzierten Grundleistungskatalog versichert werden können. Diese "Krankenversicherung light" soll mit den gesprochenen Asylkrediten finanziert werden.</p>
  • Eine "Krankenversicherung light" für Sans-Papiers
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Aktuelle Schätzungen beziffern die Zahl der in der Schweiz lebenden sog. "Sans-Papiers" auf rund 100 000 Menschen. Sie haben unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus Anspruch auf den gleichen Leistungskatalog und können umfangreiche Grundleistungen im Gesundheitswesen in Anspruch nehmen. Dadurch tragen die sog. "Sans-Papiers" zum Kostenanstieg im Gesundheitswesen bei, insbesondere weil Migranten Leistungen oftmals direkt bei den Spitälern nachfragen, anstatt zunächst die kostengünstigeren Hausärzte zu konsultieren. Die Leistungen müssen grundsätzlich erbracht werden, ob die Versicherten ihre Prämien bezahlt haben oder nicht. Für die Behandlungskosten der sog. "Sans-Papiers" kommen faktisch die übrigen Prämienzahler und indirekt auch die Steuerzahler auf. Gleichzeitig wirken sich die Behandlungen auf die Prämien aus, was wiederum die übrigen Prämienzahler finanziell belastet.</p><p>Um diese Fehlanreize zu korrigieren, soll eine "Krankenversicherung light" für sog. "Sans-Papiers" mit stark eingeschränktem Leistungskatalog geschaffen werden. Die Kosten sind transparent auszuweisen und direkt aus den gesprochenen Asylkrediten zu decken. Durch diese separate Krankenversicherung entsteht zudem Transparenz bezüglich der Kosten.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Vorlage zu unterbreiten, damit sog. "Sans-Papiers" in einer "Krankenversicherung light" mit einem reduzierten Grundleistungskatalog versichert werden können. Diese "Krankenversicherung light" soll mit den gesprochenen Asylkrediten finanziert werden.</p>
    • Eine "Krankenversicherung light" für Sans-Papiers

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