Covid-19: Verpasste Chance einer Ausbildungsoffensive für zusätzliches IPS-Pflegepersonal

ShortId
21.7809
Id
20217809
Updated
14.11.2025 08:31
Language
de
Title
Covid-19: Verpasste Chance einer Ausbildungsoffensive für zusätzliches IPS-Pflegepersonal
AdditionalIndexing
2841;32
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Diese Kompetenz für eine Ausbildungsoffensive liegt bei den Kantonen bzw. den (Ausbildungs-)Institutionen des Gesundheitswesens. Der Bund hat in diesem Bereich keinerlei Kompetenz. Auch in Normalzeiten herrscht im Pflegebereich ein Fachkräftemangel. Die Schweiz ist deshalb insbesondere in den Grenzregionen in hohem Masse abhängig von ausländischen Pflegepersonal. Während der Pandemie war und ist das Pflegepersonal zudem nicht nur auf den Intensivstationen stark gefordert. Die Kapazitäten können daher nicht unbegrenzt erhöht werden -auch nicht mit einer Ausbildungsoffensive. Da ausserdem die Praxisausbildner und -ausbildnerinnen aufgrund der angespannten Personalsituation direkt in der Pflege eingesetzt werden mussten, ist die Schaffung neuer Ausbildungsplätze während der Covid-19-Pandemie ebenfalls nur beschränkt möglich. </p>
  • <p>Weshalb hat der Bundesrat im März 2020 - zu Beginn der Corona-Pandemie - keine Ausbildungsoffensive für zusätzliches IPS-Pflegepersonal gestartet?</p><p>Während eine durchschnittliche Ausbildung drei Jahre dauert, hätten bis heute, d.h. während der letzten eineinhalb Jahren, in einem beschleunigten Ausbildungsverfahren sicherlich die notwendigen PflegerInnen ausgebildet werden können.</p>
  • Covid-19: Verpasste Chance einer Ausbildungsoffensive für zusätzliches IPS-Pflegepersonal
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Diese Kompetenz für eine Ausbildungsoffensive liegt bei den Kantonen bzw. den (Ausbildungs-)Institutionen des Gesundheitswesens. Der Bund hat in diesem Bereich keinerlei Kompetenz. Auch in Normalzeiten herrscht im Pflegebereich ein Fachkräftemangel. Die Schweiz ist deshalb insbesondere in den Grenzregionen in hohem Masse abhängig von ausländischen Pflegepersonal. Während der Pandemie war und ist das Pflegepersonal zudem nicht nur auf den Intensivstationen stark gefordert. Die Kapazitäten können daher nicht unbegrenzt erhöht werden -auch nicht mit einer Ausbildungsoffensive. Da ausserdem die Praxisausbildner und -ausbildnerinnen aufgrund der angespannten Personalsituation direkt in der Pflege eingesetzt werden mussten, ist die Schaffung neuer Ausbildungsplätze während der Covid-19-Pandemie ebenfalls nur beschränkt möglich. </p>
    • <p>Weshalb hat der Bundesrat im März 2020 - zu Beginn der Corona-Pandemie - keine Ausbildungsoffensive für zusätzliches IPS-Pflegepersonal gestartet?</p><p>Während eine durchschnittliche Ausbildung drei Jahre dauert, hätten bis heute, d.h. während der letzten eineinhalb Jahren, in einem beschleunigten Ausbildungsverfahren sicherlich die notwendigen PflegerInnen ausgebildet werden können.</p>
    • Covid-19: Verpasste Chance einer Ausbildungsoffensive für zusätzliches IPS-Pflegepersonal

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