Für eine fairere Besteuerung. Negative Effekte der warmen Progression bei der direkten Bundessteuer ausschliessen

ShortId
23.457
Id
20230457
Updated
19.12.2025 08:47
Language
de
Title
Für eine fairere Besteuerung. Negative Effekte der warmen Progression bei der direkten Bundessteuer ausschliessen
AdditionalIndexing
2446
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Gemäss Avenir Suisse hat der in der Schweiz zwischen 2010 und 2020 erfolgte Reallohnanstieg von durchschnittlich 8,43% bei der direkten Bundessteuer zu einer Zunahme der Steuerbelastung für die Einkommen natürlicher Personen um 16,14% geführt. Unter den Verheirateten hat der allgemeine Reallohnanstieg der letzten zehn Jahre dazu geführt, dass die einkommensstärksten 5 Prozent der Haushalte 2019 «nur» noch 60,6% des auf Bundesebene anfallenden Steuervolumens berappten, während es zehn Jahre zuvor noch 63,3% waren. Relativ gesehen ist deshalb die Steuerbelastung beim Mittelstand stärker als bei den 20% reichsten Haushalte gestiegen. Dies ist umso stossender, weil der Grossteil der Progressionswirkung der direkten Bundessteuern nicht bei den sehr hohen Einkommen stattfindet, sondern bei mittelhohen. Eine Anpassung der Steuertabellen an den Nominallohnindex würde verhindern, dass die Steuereinnahmen überproportional zum Einkommenswachstum steigen. In diesem Fall wären gemäss Avenir Suisse 800 Millionen Franken bei der direkten Bundessteuer alleine im Jahr 2020 in den Portemonnaies der Steuerzahler geblieben und nicht an den Staat umverteilt worden. Die Schweiz sollte hier den Ländern wie Schweden, Norwegen und Dänemark folgen, welche die negativen Effekte der warmen Progression bekämpft haben.</p>
  • <p>Die rechtlichen Grundlagen sind zu schaffen, damit die Steuertabellen nicht nur jährlich an die Konsumentenpreise angepasst, sondern die Steuertabellen zusätzlich an den Nominallohnindex angepasst werden. Damit sollen aus Sicht der Steuerzahler die negativen Effekte der warmen Progression in Bezug auf die direkte Bundessteuer verhindert werden.</p>
  • Für eine fairere Besteuerung. Negative Effekte der warmen Progression bei der direkten Bundessteuer ausschliessen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Gemäss Avenir Suisse hat der in der Schweiz zwischen 2010 und 2020 erfolgte Reallohnanstieg von durchschnittlich 8,43% bei der direkten Bundessteuer zu einer Zunahme der Steuerbelastung für die Einkommen natürlicher Personen um 16,14% geführt. Unter den Verheirateten hat der allgemeine Reallohnanstieg der letzten zehn Jahre dazu geführt, dass die einkommensstärksten 5 Prozent der Haushalte 2019 «nur» noch 60,6% des auf Bundesebene anfallenden Steuervolumens berappten, während es zehn Jahre zuvor noch 63,3% waren. Relativ gesehen ist deshalb die Steuerbelastung beim Mittelstand stärker als bei den 20% reichsten Haushalte gestiegen. Dies ist umso stossender, weil der Grossteil der Progressionswirkung der direkten Bundessteuern nicht bei den sehr hohen Einkommen stattfindet, sondern bei mittelhohen. Eine Anpassung der Steuertabellen an den Nominallohnindex würde verhindern, dass die Steuereinnahmen überproportional zum Einkommenswachstum steigen. In diesem Fall wären gemäss Avenir Suisse 800 Millionen Franken bei der direkten Bundessteuer alleine im Jahr 2020 in den Portemonnaies der Steuerzahler geblieben und nicht an den Staat umverteilt worden. Die Schweiz sollte hier den Ländern wie Schweden, Norwegen und Dänemark folgen, welche die negativen Effekte der warmen Progression bekämpft haben.</p>
    • <p>Die rechtlichen Grundlagen sind zu schaffen, damit die Steuertabellen nicht nur jährlich an die Konsumentenpreise angepasst, sondern die Steuertabellen zusätzlich an den Nominallohnindex angepasst werden. Damit sollen aus Sicht der Steuerzahler die negativen Effekte der warmen Progression in Bezug auf die direkte Bundessteuer verhindert werden.</p>
    • Für eine fairere Besteuerung. Negative Effekte der warmen Progression bei der direkten Bundessteuer ausschliessen
  • Index
    1
    Texts
    • <p>Gemäss Avenir Suisse hat der in der Schweiz zwischen 2010 und 2020 erfolgte Reallohnanstieg von durchschnittlich 8,43% bei der direkten Bundessteuer zu einer Zunahme der Steuerbelastung für die Einkommen natürlicher Personen um 16,14% geführt. Unter den Verheirateten hat der allgemeine Reallohnanstieg der letzten zehn Jahre dazu geführt, dass die einkommensstärksten 5 Prozent der Haushalte 2019 «nur» noch 60,6% des auf Bundesebene anfallenden Steuervolumens berappten, während es zehn Jahre zuvor noch 63,3% waren. Relativ gesehen ist deshalb die Steuerbelastung beim Mittelstand stärker als bei den 20% reichsten Haushalte gestiegen. Dies ist umso stossender, weil der Grossteil der Progressionswirkung der direkten Bundessteuern nicht bei den sehr hohen Einkommen stattfindet, sondern bei mittelhohen. Eine Anpassung der Steuertabellen an den Nominallohnindex würde verhindern, dass die Steuereinnahmen überproportional zum Einkommenswachstum steigen. In diesem Fall wären gemäss Avenir Suisse 800 Millionen Franken bei der direkten Bundessteuer alleine im Jahr 2020 in den Portemonnaies der Steuerzahler geblieben und nicht an den Staat umverteilt worden. Die Schweiz sollte hier den Ländern wie Schweden, Norwegen und Dänemark folgen, welche die negativen Effekte der warmen Progression bekämpft haben.</p>
    • <p>Die rechtlichen Grundlagen sind zu schaffen, damit die Steuertabellen nicht nur jährlich an die Konsumentenpreise angepasst, sondern die Steuertabellen zusätzlich an den Nominallohnindex angepasst werden. Damit sollen aus Sicht der Steuerzahler die negativen Effekte der warmen Progression in Bezug auf die direkte Bundessteuer verhindert werden.</p>
    • Für eine fairere Besteuerung. Negative Effekte der warmen Progression bei der direkten Bundessteuer ausschliessen

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