Präparat gegen Vitiligo: Weshalb gelten in der Schweiz so strenge Einschränkungen?

ShortId
25.8155
Id
20258155
Updated
15.12.2025 15:51
Language
de
Title
Präparat gegen Vitiligo: Weshalb gelten in der Schweiz so strenge Einschränkungen?
AdditionalIndexing
2841
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p><span>Die neue Crème zur Behandlung von Vitiligo wurde in der Schweiz von Swissmedic mit der Einschränkung zugelassen, dass das Arzneimittel nur dann eingesetzt werden sollte, wenn nicht-therapeutische Massnahmen nicht ausreichen oder nicht gut vertragen werden. Die Vergütung eines Arzneimittels kann nicht breiter erfolgen, als dessen Zulassung es vorgibt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Sowohl in der EU als auch in den USA ist das Präparat zwar ohne diese Einschränkung zugelassen, jedoch ist dessen Vergütung durch die öffentlichen Krankenkassen in gewissen Ländern ganz abgelehnt worden, etwa in England und Schottland. In anderen Ländern, wie Belgien, erfolgt die Vergütung ebenfalls nur mit Einschränkungen, oder die Vergütung ist noch nicht final geklärt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>In der Schweiz ist die Vergütung momentan sichergestellt für diejenigen Patientinnen und Patienten, die keine anderen Möglichkeiten haben, mit der Krankheit umzugehen, und denen unter der Krankheit schwerwiegende Beeinträchtigungen drohen. Die festgelegte Limitierung stellt aus Sicht der Zulassungsbehörden ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nutzen, Risiken und Kosten sicher.</span></p></span>
  • <p>Seit 2025 ist ein Präparat zugelassen, welches vielen Patienten mit Vitiligo hilft. Bevor die Crème verschrieben und von der Krankenkasse vergütet wird, müssen Patientinnen ausweisen, dass sie ihr Hautleiden mit Make-Up und mit einer Psychotherapie behandeln. Das gleiche Präparat ist in den USA und Europa bereits länger zugelassen, allerdings ohne vergleichbare Einschränkungen.<br>Weshalb verweigert der Bundesrat den Leidenden grösstenteils eine erwiesenermassen wirkungsvolle Behandlung?&nbsp;</p>
  • Präparat gegen Vitiligo: Weshalb gelten in der Schweiz so strenge Einschränkungen?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p><span>Die neue Crème zur Behandlung von Vitiligo wurde in der Schweiz von Swissmedic mit der Einschränkung zugelassen, dass das Arzneimittel nur dann eingesetzt werden sollte, wenn nicht-therapeutische Massnahmen nicht ausreichen oder nicht gut vertragen werden. Die Vergütung eines Arzneimittels kann nicht breiter erfolgen, als dessen Zulassung es vorgibt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Sowohl in der EU als auch in den USA ist das Präparat zwar ohne diese Einschränkung zugelassen, jedoch ist dessen Vergütung durch die öffentlichen Krankenkassen in gewissen Ländern ganz abgelehnt worden, etwa in England und Schottland. In anderen Ländern, wie Belgien, erfolgt die Vergütung ebenfalls nur mit Einschränkungen, oder die Vergütung ist noch nicht final geklärt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>In der Schweiz ist die Vergütung momentan sichergestellt für diejenigen Patientinnen und Patienten, die keine anderen Möglichkeiten haben, mit der Krankheit umzugehen, und denen unter der Krankheit schwerwiegende Beeinträchtigungen drohen. Die festgelegte Limitierung stellt aus Sicht der Zulassungsbehörden ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nutzen, Risiken und Kosten sicher.</span></p></span>
    • <p>Seit 2025 ist ein Präparat zugelassen, welches vielen Patienten mit Vitiligo hilft. Bevor die Crème verschrieben und von der Krankenkasse vergütet wird, müssen Patientinnen ausweisen, dass sie ihr Hautleiden mit Make-Up und mit einer Psychotherapie behandeln. Das gleiche Präparat ist in den USA und Europa bereits länger zugelassen, allerdings ohne vergleichbare Einschränkungen.<br>Weshalb verweigert der Bundesrat den Leidenden grösstenteils eine erwiesenermassen wirkungsvolle Behandlung?&nbsp;</p>
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