Neues Epidemiengesetz: Epidemiologische Datenlage zu Prionenerkrankungen

ShortId
25.8203
Id
20258203
Updated
15.12.2025 16:01
Language
de
Title
Neues Epidemiengesetz: Epidemiologische Datenlage zu Prionenerkrankungen
AdditionalIndexing
2841
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p><span>1. Die Anzahl Meldungen von Creutzfeldt-Jakob-Krankheit Fällen ist in den letzten 30 Jahren deutlich gestiegen. Lagen die Anzahl Meldungen bis ins Jahr 2000 jährlich noch weitgehend im einstelligen Bereich, sind sie in der Zwischenzeit auf über 20 Meldungen im Jahr angestiegen.</span></p><p><span>2. Eine Sicherung der Diagnose und Unterscheidung der verschiedenen Varianten dieser Krankheit, um zum Schutz der öffentlichen Gesundheit die richtigen Massnahmen ergreifen zu können, ist nur mittels Obduktion möglich. Gemäss dem nationalen Referenzzentrum für menschliche Prion-Erkrankungen stehen aktuell keine neuen diagnostischen Methoden zur Verfügung.</span></p><p><span>3. Alle nationalen Behörden und internationalen Organisationen erkennen die Obduktion als notwendig an, um die Diagnose zu sichern und zwischen den verschiedenen Varianten der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit zu unterscheiden. Diese Informationen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich, z. B. auf den Websites des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO).</span></p></span>
  • <p>- Verfügt das BAG über Meldedaten, Trends oder andere epidemiologische Hinweise, die auf eine Veränderung oder Zunahme von Prionenerkrankungen hindeuten?<br>Falls nicht: Aus welchem Grund werden Prionenerkrankungen dennoch in Art. 37a EpG berücksichtigt?<br>- Auf welche wissenschaftlichen Studien, Evaluationen, Expertengutachten, etc. stützt sich das BAG bei der Formulierung von Art. 37a?<br>- Können diese Grundlagen vollständig offengelegt werden?</p>
  • Neues Epidemiengesetz: Epidemiologische Datenlage zu Prionenerkrankungen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p><span>1. Die Anzahl Meldungen von Creutzfeldt-Jakob-Krankheit Fällen ist in den letzten 30 Jahren deutlich gestiegen. Lagen die Anzahl Meldungen bis ins Jahr 2000 jährlich noch weitgehend im einstelligen Bereich, sind sie in der Zwischenzeit auf über 20 Meldungen im Jahr angestiegen.</span></p><p><span>2. Eine Sicherung der Diagnose und Unterscheidung der verschiedenen Varianten dieser Krankheit, um zum Schutz der öffentlichen Gesundheit die richtigen Massnahmen ergreifen zu können, ist nur mittels Obduktion möglich. Gemäss dem nationalen Referenzzentrum für menschliche Prion-Erkrankungen stehen aktuell keine neuen diagnostischen Methoden zur Verfügung.</span></p><p><span>3. Alle nationalen Behörden und internationalen Organisationen erkennen die Obduktion als notwendig an, um die Diagnose zu sichern und zwischen den verschiedenen Varianten der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit zu unterscheiden. Diese Informationen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich, z. B. auf den Websites des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO).</span></p></span>
    • <p>- Verfügt das BAG über Meldedaten, Trends oder andere epidemiologische Hinweise, die auf eine Veränderung oder Zunahme von Prionenerkrankungen hindeuten?<br>Falls nicht: Aus welchem Grund werden Prionenerkrankungen dennoch in Art. 37a EpG berücksichtigt?<br>- Auf welche wissenschaftlichen Studien, Evaluationen, Expertengutachten, etc. stützt sich das BAG bei der Formulierung von Art. 37a?<br>- Können diese Grundlagen vollständig offengelegt werden?</p>
    • Neues Epidemiengesetz: Epidemiologische Datenlage zu Prionenerkrankungen

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