Verbesserung der Datenlage zur Gewalt gegen Menschen mit Behinderung: wo stehen wir?

ShortId
25.8277
Id
20258277
Updated
15.12.2025 16:18
Language
de
Title
Verbesserung der Datenlage zur Gewalt gegen Menschen mit Behinderung: wo stehen wir?
AdditionalIndexing
28
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p><span>Das Bundesamt für Statistik baut derzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann eine Befragung zur «Prävalenz von geschlechtsspezifischen und anderen Formen von interpersoneller Gewalt» auf. 2026 wird die Piloterhebung stattfinden und 2027 die Haupterhebung. Sie integriert das Standardmodul «Minimum European Health Module», um gesundheitsbezogene Informationen zu erfassen. Dadurch wird es möglich, die Prävalenz von Gewalterfahrungen bei Menschen mit Behinderungen auszuweisen und, soweit die Fallzahlen ausreichend sind, differenziert darzustellen. </span></p><p><span>Wie der Bundesrat im Bericht zur Beantwortung des Postulats 20.3886 Roth «Gewalt an Menschen mit Behinderungen» festgehalten hat, erfolgt das Monitoring über die getroffenen Massnahmen im Rahmen der Berichterstattung zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, der Roadmap «Häusliche Gewalt» und dem zweiten Staatenbericht an den UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, der für 2028 vorgesehen ist. Die Arbeiten sind im Gange, aber sie werden 2025 nicht zur Veröffentlichung bereit sein. Derzeit wird eine Berichterstattung im Jahr 2028 ohne Zwischenbericht in Betracht gezogen.</span></p></span>
  • <p>Im Bericht zum Postulat 20.3886 (Roth) sind Massnahmen vorgesehen, um die Datenlage zur Gewalt an Menschen mit Behinderung zu verbessern (Massnahme 1 und 2). Ein Zwischenbericht zur Umsetzung war für 2025 angekündigt.<br>- Was wurde unternommen, um die Datenlage zur Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen zu verbessern und so den Schutz auf evidenzbasiertes Wissen zu stützen?<br>- Wann wird der Zwischenbericht veröffentlicht?</p>
  • Verbesserung der Datenlage zur Gewalt gegen Menschen mit Behinderung: wo stehen wir?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p><span>Das Bundesamt für Statistik baut derzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann eine Befragung zur «Prävalenz von geschlechtsspezifischen und anderen Formen von interpersoneller Gewalt» auf. 2026 wird die Piloterhebung stattfinden und 2027 die Haupterhebung. Sie integriert das Standardmodul «Minimum European Health Module», um gesundheitsbezogene Informationen zu erfassen. Dadurch wird es möglich, die Prävalenz von Gewalterfahrungen bei Menschen mit Behinderungen auszuweisen und, soweit die Fallzahlen ausreichend sind, differenziert darzustellen. </span></p><p><span>Wie der Bundesrat im Bericht zur Beantwortung des Postulats 20.3886 Roth «Gewalt an Menschen mit Behinderungen» festgehalten hat, erfolgt das Monitoring über die getroffenen Massnahmen im Rahmen der Berichterstattung zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, der Roadmap «Häusliche Gewalt» und dem zweiten Staatenbericht an den UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, der für 2028 vorgesehen ist. Die Arbeiten sind im Gange, aber sie werden 2025 nicht zur Veröffentlichung bereit sein. Derzeit wird eine Berichterstattung im Jahr 2028 ohne Zwischenbericht in Betracht gezogen.</span></p></span>
    • <p>Im Bericht zum Postulat 20.3886 (Roth) sind Massnahmen vorgesehen, um die Datenlage zur Gewalt an Menschen mit Behinderung zu verbessern (Massnahme 1 und 2). Ein Zwischenbericht zur Umsetzung war für 2025 angekündigt.<br>- Was wurde unternommen, um die Datenlage zur Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen zu verbessern und so den Schutz auf evidenzbasiertes Wissen zu stützen?<br>- Wann wird der Zwischenbericht veröffentlicht?</p>
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